Medienmitteilung

Unternehmensgruppe Deutscher Ring: Verfrühte Freude bei Signal Iduna und Bâloise: Ohne Einigung mit dem Betriebsrat keine Entflechtung

2010-04-27T10:30:23

Hamburg (ots) -

Signal Iduna und Bâloise haben heute ihre Einigung
über die Zerschlagung der Unternehmensgruppe Deutscher Ring bekannt 
gegeben - ohne hierüber mit dem Gesamtbetriebsrat verhandelt zu 
haben. "Nach eineinhalb Jahren der Auseinandersetzung sind Signal 
Iduna und Bâloise jetzt in der Lage, die Verhandlungen mit dem 
Betriebsrat zu beginnen", stellt Helga Reichow, 
Betriebsratsvorsitzende beim Deutschen Ring, klar. "Ohne eine 
Verhandlungslösung mit dem Betriebsrat ist eine Entflechtung nicht 
möglich."
Der Betriebsrat geht mit drei Forderungen in die Verhandlungen:
1. Möglichst langer und identischer sozialer Schutz für die 
Kolleginnen und Kollegen aller Sparten beim Deutschen Ring.
2. Erhalt aller Arbeitsverträge in Hamburg - als Standort mit 
strategischer Bedeutung innerhalb des Bâloise-Konzerns und innerhalb 
der Signal Iduna Gruppe.
3. Bisherige Stärken und die Identität des Deutschen Rings sollen 
- soweit möglich - bewahrt werden.
Signal Iduna hatte im Januar 2009 bereits signalisiert, dass sie 
alle Arbeitsplätze erhält, für die sie die Verantwortung übernimmt. 
Die Bâloise hat den Abbau von 230 Arbeitsplätzen angekündigt sowie 
Fusionen und Übernahmen im deutschen Markt.
Ein Termin für den Beginn der Verhandlungen steht noch nicht fest.
"Uns ist an einer guten und gründlichen Lösung gelegen, nicht an 
einer schnellen", stellt Reichow klar.
AnsprechpartnerIn für Presseanfragen:
Betriebsrat der Deutscher Ring-Gruppe 
Helga Reichow 
Tel.:   0049/40/3599-3016 
E-Mail: Helga.Reichow@DeutscherRing.de
Sven Kluth 
Tel.:   0049/40/3599-4370 
E-Mail: Sven.Kluth@DeutscherRing.de

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