Medienmitteilung

AGROLA und IG BioE: Frühlingserwachen beim Ethanol E85

2009-03-30T16:00:00

Winterthur (ots) -

Aus Holzabfällen hergestelltes schwedisches
Bioethanol ermöglicht die weitere Versorgung der Schweizer
Tankstellen. Die Bundesbehörden haben dieses Bioethanol bis 2013
steuerbefreit. Zudem wird eine Diversifikation der Bezugsquellen
angestrebt. Am 2. April 2009 wird in Wangen bei Olten eine weitere
AGROLA-E85 Tankstelle eröffnet.
Für das bisher ausschliesslich von der Borregaard Schweiz AG
stammende aus Holzabfällen hergestellte Bioethanol konnte in Schweden
ein Ersatzlieferant gefunden werden. Damit ist die Versorgung des
Marktes sichergestellt. Das ebenfalls aus Holzabfällen gewonnene
Bioethanol erfüllt die seit dem 1. Juli 2008 in der Schweiz für
Treibstoffe aus erneuerbaren Rohstoffen geltenden strikten
ökologischen und sozialen Mindestanforderungen. Der schwedische
Hersteller SEKAB produziert das Bioethanol nach einem identischen
Prozess wie damals in der Schweiz. "Damit ist garantiert, dass die
Bioethanolproduktion weder die Nahrungs- noch die Futtermittelkette
konkurrenziert." betont Felix Stockar, Leiter der IG BioE - Schweizer
BioEthanol. Die zuständigen Bundesbehörden haben für das Bioethanol
aus dieser Anlage eine Befreiung von der Mineralölsteuer bis ins Jahr
2013 zugesichert.
Die Versorgung der rund 180 Tankstellen, welche heute in der
Schweiz Gemische aus Benzin und Bioethanol anbieten, ca. 130 E5- und
ca. 50 E85 Tankstellen, ist gesichert. "Zurzeit laufen Verhandlungen
mit weiteren ausländischen Lieferanten für ökologisch und sozial
unbedenkliches Bioethanol. Denn eine Diversifizierung der
Bezugsquellen ist anzustreben" erklärt Stefan Feer, Geschäftsführer
AGROLA.
In seiner Eröffnungsrede anlässlich des Genfer Automobilsalons
wies Bundespräsident Hans-Rudolf Merz auf die Wichtigkeit und das
Potenzial von Bioethanol hinsichtlich Klimaschutz und
Ersatzenergiequelle hin. Auch betonte er, dass Biotreibstoffe nur bei
Erfüllung sozialer und ökologischer Kriterien, wie in der Schweizer
Gesetzgebung vorgeschrieben, gefördert werden sollten. Damit nehme
die Schweiz weltweit eine Vorreiterrolle ein.
Bioethanol zählt zu den erneuerbaren Energien natürlichen
Ursprungs. Der Treibstoff E85 (85 % Bioethanol, 15% Benzin) und die
bewährte Flexfuel-Technologie erlauben eine Senkung der
CO2-Emissionen um bis zu 80%. Gemäss der VCS-Autoumweltliste 2009
sind die Bioethanol-Fahrzeuge am wenigsten umweltbelastend und
erhalten mit bis zu 88 Wertungspunkten Höchstwerte, die weit über dem
Wert von 71,9 Punkten des Siegers aller Klassen liegen. Das grosse
Fahrzeugangebot umfasst rund 30 Modelle von 7 Herstellern und reicht
von Kleinwagen, über die Kompakt- bis zur Oberklasse, inkl. Vans mit
bis zu 7 Plätzen, einem Allrad-Kombi bis zum Cabriolet. Im Betrieb
mit Bioethanol E85 stossen diese Fahrzeuge je nach Modell ca. 35 bis
55 gr CO2/km aus. "Mit diesen Fahrzeugen brauchen Konsumenten
bezüglich alternativer Antriebe nicht länger auf die Wunder der
Zukunft zu warten" bringt Stockar die Vorzüge der Flexfuel-Autos auf
den Punkt.

Kontakt:

AGROLA
Stefan Feer, Geschäftsführer AGROLA
Tel.: +41/52/264'29'00
Fax: +41/52/264'25'29
E-Mail: stefan.feer@agrola.ch
Internet: www.agrola.ch

IG BioE - Schweizer Bioethanol
Felix Stockar, Leiter Geschäftsstelle
Tel.: +41/52/364'04'44
Fax: +41/52/364'04'43
E-Mail: sto@bioe.ch
Internet: www.bioE.ch

Permalink:


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Weiterführende Informationen

http://www.bioE.ch

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