Medienmitteilung

KV Schweiz: Bildung zu besteuern ist volkswirtschaftlich kontraproduktiv

2008-06-26T13:13:00

Zürich (ots) -

Investitionen in Humankapital sollten steuerlich
gefördert und nicht behindert werden. Der KV Schweiz lehnt die
Absicht des Bundesrates ab, neu auch Aus- und Weiterbildung der
Mehrwertsteuer zu unterstellen.
Der Kaufmännische Verband Schweiz wehrt sich gegen den vom
Bundesrat vorgeschlagenen Wechsel zu einem Einheitssatz und gegen die
Aufhebung bisheriger wichtiger Ausnahmen. Bildung ist eine
Investition ins Fähigkeitskapital und kein Konsum. Es ist unsinnig,
ausgerechnet die Ressource zu besteuern, welche für den
Wirtschaftsstandort Schweiz von entscheidender Bedeutung ist. Stark
betroffen wäre insbesondere die Höhere Berufsbildung, die weitgehend
von den Absolventinnen und Absolventen privat finanziert wird. Mit
der MWST-Unterstellung würden diese Bildungsgänge und die bereits
heute bestehenden steuerlichen Nachteile zusätzlich verstärkt.

Kontakt:

Mario Fehr, Präsident KV Schweiz
Mobile: +41/79/734'54'39

Peter Kyburz, lic. iur., Generalsekretär
Tel.: +41/44/283'45'80

Hans-Ulrich Schütz, volkswirtschaftlicher Mitarbeiter
Tel.: +41/44/283'45'78

Permalink:


https://www.presseportal.ch/de/pm/100005249/100564736
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