Medienmitteilung

KV Schweiz wehrt sich gegen Entlassungen bei der UBS

2008-05-06T11:24:00

Zürich (ots) -

Mit grossem Bedauern hat der KV Schweiz zur
Kenntnis genommen, dass die UBS als Folge der Finanzmarktkrise
weltweit 5500 Stellen abbauen will. Dass es dabei auch zu zahlreichen
Entlassungen kommen soll, stösst beim Verband auf Unverständnis.
Wiederum müssen die Arbeitnehmenden, die Fehler des Managements
ausbaden, das seine Fehlentscheide höchstens in Form einer Reduktion
seiner immer noch stattlichen Boni bei einem so oder so äusserst
komfortablen Grundgehalt gewärtigen muss. Dass ein Grossteil des
Stellenabbaus durch natürliche Fluktuationen und Umschulungen
aufgefangen wird, ist an sich erfreulich, genügt aber nicht. Für eine
Grossbank wie der UBS wäre es problemlos machbar, auf jegliche
Entlassungen zu verzichten.
Jetzt mit Fantasie und Kreativität die Arbeitsplätze der
angestammten Arbeitnehmenden zu modifizieren, würde mittelfristig dem
Erhalt von Know-how dienen, das letztlich ein gerade so wichtiges
Kapital darstellt wie dasjenige in Franken und Rappen. Gleichzeitig
wäre es auch ein Zeichen der Wertschätzung den Arbeitnehmenden
gegenüber, die letztlich das Funktionieren eines Unternehmens erst
ermöglichen. Schliesslich würde ein Verzicht auf Entlassungen auch
ein Signal für Stabilität setzen, auf das die Bank gegenwärtig
angewiesen ist.
Aus diesen Gründen fordert der KV Schweiz die UBS mit Nachdruck
dazu auf, den angekündigten Stellenabbau nochmals unter den
Gesichtspunkten des Know-how-Erhalts sowie der Nachhaltigkeit zu
betrachten und auf jegliche Entlassungen zu verzichten.

Kontakt:

Barbara Gisi
Leiterin Angestelltenpolitik
Tel.: +41/44/283'45'76
Mobile: +41/79/775 66 10
E-Mail: barbara.gisi@kvschweiz.ch

Edi Class
Generalsekretär KV Schweiz
Tel.: +41/44/283'45'80
Mobile: +41/79/509'41'33

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