Medienmitteilung
Trinationale Langfristplanung für den Knoten Basel
2004-12-16T15:08:38
Bern (ots) - Die Entwicklung des Schienenverkehrs in der Region
Basel nehmen Verkehrsexperten aus Deutschland, Frankreich und der
Schweiz unter die Lupe. An seiner zweiten Sitzung hat der
Lenkungsausschuss zur trinationalen Langfristplanung Knoten Basel
das weitere Vorgehen festgelegt. Der Lenkungsausschuss hat heute in Basel beschlossen, dass die
Untersuchungen und Planungen für den Schienenverkehr im Grossraum
Basel in vier Arbeitsschritten weiter geführt werden sollen.
Folgende Schritte sind geplant: 1. Die verschiedenen Szenarien für die Entwicklung des Güterverkehrs
werden bis Mitte 2006 harmonisiert. Untersucht werden sollen der
heutige Zustand sowie die Prognosen für 2015 und 2030. Einbezogen in
die Betrachtung werden die Verkehrswege auf Schiene, Strasse und
Wasser im gesamten Alpenraum. 2. In einem zweiten Schritt werden die Länder übergreifenden
Schienenkapazitäten unter die Lupe genommen. Der Lenkungsausschuss
wird die Kapazitäten mit den Prognosen vergleichen. Auf diese Weise
kann er Engpässe erkennen. 3. Resultieren daraus Engpässe im Grossraum Basel, so sollen in der
dritten Phase Möglichkeiten für deren Bewältigung gesucht werden. So
wird etwa geprüft, ob betriebliche oder infrastrukturelle Massnahmen
nötig und möglich sind. 4. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden im vierten
Arbeitsschritt bewertet. Der Lenkungsausschuss wird Empfehlungen für
das weitere Vorgehen erarbeiten und bis Ende 2007 abgeben. Im Lenkungsausschuss zur trinationalen Langfristplanung Knoten Basel
nehmen neben den Verkehrsministerien der drei Staaten auch Vertreter
aus der betroffenen Region Einsitz. Jeweils zwei Abgesandte sind aus
dem Elsass, aus Baden-Württemberg und der Nordwestschweiz delegiert
worden. Die Nordwestschweiz ist vertreten mit den beiden
Regierungsräten Ralph Lewin (Basel-Stadt) und Peter C. Beyeler
(Aargau). Zudem entsenden auch die Bahngesellschaften der drei
Länder jeweils ein Mitglied in den Lenkungsausschuss. Den Vorsitz
hat das Schweizer Bundesamt für Verkehr unter Vizedirektor Peter
Testoni inne. Bern, 16. Dezember 2004
Bundesamt für Verkehr Auskünfte: Bundesamt für Verkehr, Politik und Kommunikation, Tel. 031 322 36 43
Permalink:

https://www.presseportal.ch/de/pm/100001260/100483961
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