Stiftung für Lungendiagnostik

Lungenkrebs-Früherkennung: Keine Zeit verlieren!
Immer mehr Frauen erkranken an Lungenkrebs
Doch Lungenkrebs kann heilbar sein - wenn man ihn rechtzeitig erkennt

Zürich (ots) - 26 Jahre Forschung im Internationalen Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs (I-ELCAP) zeigen, dass die Früherkennung von Lungenkrebs wirksam, sicher und wirtschaftlich ist: In Zürich haben an der 36. Internationalen Konferenz über die Früherkennung von Lungenkrebs Wissenschafter aus zahlreichen Ländern ihre Erkenntnisse präsentiert. Rauchen, Passivrauchen, Asbest und Radon sind die bedeutendsten Ursachen von Lungenkrebs. Immer häufiger betroffen sind Frauen: Bald werden wohl auch in der Schweiz die Todesfälle bei Frauen wegen Lungenkrebs diejenigen wegen Brustkrebs überholt haben.

Die Regeln für die Untersuchung und deren Auswertung werden mit Hilfe neu gewonnener Erkenntnisse laufend verbessert. Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Lungenkrebsfrüherkennung sind mittlerweile so gut dokumentiert, dass weitere Verzögerungen wegen Erhebung von immer mehr Grundlagendaten fahrlässig wären und zahllose Menschenleben gefährdeten: Jeden Tag sterben alleine in der Schweiz fast zehn Menschen an Lungenkrebs.

Das Fünfjahres-Überleben bei Lungenkrebs liegt heute bei bei nur 15 %, weil die Diagnose in der Regel zu spät gestellt wird. Liessen sich Lungenkrebs-Risikogruppen - vor allem Raucher und ehemalige Raucher - untersuchen, bevor sie Symptome haben, könnte man Lungenkrebs in einem so frühen Stadium entdecken, dass er heilbar sein kann: Das Internationale Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs I-ELCAP hat gezeigt, dass über 80 Prozent der Patienten, deren Lungenkrebs im Frühstadium (Stage I) erkannt und behandelt wurde, nach zehn Jahren noch immer ohne Hinweis auf Lungenkrebs waren. Das ist ein Durchbruch bei der Bekämpfung von Lungenkrebs. Voraussetzung ist, dass die Früherkennung im Rahmen eines Programms erfolgt, das sicherstellt, dass die Untersuchungen korrekt durchgeführt, interpretiert und nachverfolgt und dass die entdeckten Fälle gemäss den aktuellen Richtlinien behandelt werden.

In der Schweiz ruft die gemeinnützige Stiftung für Lungendiagnostik Personen aus Risikogruppen auf, sich im Nationalen Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs® untersuchen zu lassen. www.lungendiagnostik.ch

Gastgeber der 36. Internationalen Konferenz über die Früherkennung von Lungenkrebs in Zürich waren die gemeinnützige Stiftung für Lungendiagnostik, die das Nationale Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs® betreibt, und das LungenZentrum Hirslanden Zürich, das grösste private Lungenzentrum der Schweiz. www.lungendiagnostik.ch

Die Stiftung für Lungendiagnostik setzt sich für die Früherkennung und Bekämpfung des Lungenkrebses ein. Sie betreibt das Nationale Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs® und nimmt am Internationalen Programm für die Früherkennung von Lungenkrebs I-ELCAP teil. Die Stiftung für Lungendiagnostik ist gemeinnützig und steuerbefreit.

Auskünfte für Redaktionen:


Nationales Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs®
Stiftung für Lungendiagnostik
Witellikerstrasse 40
8032 Zürich
www.lungendiagnostik.ch
info@lungendiagnostik.ch

Telefon Jürg Hurter, Geschäftsführer, direkt: 076 579 20 43,
Dr. med. Karl Klingler, ärztl. Leiter, direkt: 079 387 30 19

Stiftungsrat: Prof. Dr. med. Felix Gutzwiller, a. Ständerat, ehem.
Direktor des Institutes für Sozial- und Präventivmedizin der
Universität Zürich · Jürg Hurter, Präsident · Dr. iur. Ellen Ringier



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