Schweizerischer Floristenverband

Valentinstag 2017: Schenken mit Herz

Valentinstag 2017: Schenken mit Herz
Resultate der Umfrage SFV zu Fairtrade vom 15. Januar 2017. Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100061516 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Schweizerischer Floristenverband"

Wangen (ots) - Der Valentinstag am 14. Februar ist zusammen mit dem Muttertag das wichtigste Ereignis für den Schweizer Blumenhandel. Dieses Jahr empfiehlt der Floristenverband, beim Schenken auch an die Produzenten und die Umwelt zu denken. Über 85% der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten sind gemäss einer Umfrage bereit, durchschnittlich 1.45 Franken mehr für eine Fairtrade-Rose zu bezahlen als für eine konventionelle.

Der schöne Brauch, zum Valentinstag den Liebsten Blumen zu schenken, führt zu 5% des Jahresumsatzes. Der Schweizerische Floristenverband empfiehlt dieses Jahr, vermehrt auch an die Produzenten und die Umwelt zu denken. Denn fairer Handel, regionale Produkte und Ökolabels werden bei den Kunden immer beliebter. Gemäss einer Umfrage des Floristenverbands, des Blumenimporteurs agrotropic und der Max Havelaar-Stiftung von Januar 2017 sind über 85 Prozent der 1000 Befragten grundsätzlich bereit, für Fairtrade-Rosen mehr zu bezahlen als für konventionelle. Die Bereitschaft, tiefer ins Portemonnaie zu greifen, ist dabei beachtlich:

Bei einer langstieligen Rose, die im Durchschnitt 7.50 Franken kostet, scheint der tolerierte Aufpreis bei 1 bis 1.50 Franken zu liegen. Von den gut 85 Prozent, die sich gemäss Umfrage mit einem höheren Preis anfreunden können, erachten über 70 Prozent einen Preis von 8.50 Franken für eine Fairtrade-Rose als akzeptabel. Noch 53 Prozent sind bereit, 9 Franken oder mehr zu bezahlen und gute 20 Prozent fänden sogar einen Preis von 10 Franken oder mehr gerechtfertigt.

Fairtrade zum Valentinstag macht doppelt Freude

Wenn schon Rosen, dann Fairtrade-Rosen. Dies gilt vor allem für den Valentinstag. Denn es sind überwiegend Frauen, die Wert auf fairen Handel legen. So können Sie Ihren Liebsten eine doppelte Freude machen: schöne Rosen schenken und dabei fortschrittliche Arbeitsbedingungen vor Ort unterstützen. Der Import per Luftfracht aus Afrika oder Südamerika belastet die Umwelt im Winterhalbjahr zudem oft weniger als die europäische Produktion von Rosen in geheizten und mit Kunstlicht ausgestatteten Gewächshäusern - ein weiteres Argument für Fairtrade-Rosen am Valentinstag.

Für Auskünfte:


Urs Meier, Geschäftsleiter SFV, meier@florist.ch, Mobile 079 474 90
06, www.florist.ch


Das könnte Sie auch interessieren: