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Was, wenn in Schweizer Betten nichts läuft, weil Mann nicht kann

Zürich (ots) - Sexualität ist eine wunderbare Quelle von Lebensfreude: Doch bereits jeder dritte Mann über 40 kann (immer häufiger) nicht mehr so, wie er möchte. In der Schweiz davon betroffen sind bis zu 400'000 Männer. Diese fühlen sich nicht nur «unmännlich», sondern mit ihrem Problem vielfach auch alleine. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass weltweit bereits über 150 Millionen Männer an einer Erektionsstörung leiden. Doch noch immer tut sich das starke Geschlecht schwer, darüber zu sprechen. Muss das ein? Die Sexualleben-Studie von Dr.sc. Andrea Burri und die neueste Generation von PDE-5-Hemmern schaffen Abhilfe.

Erektionsprobleme können grosse Auswirkungen auf Beziehungen haben, teilweise bis hin zum Beziehungsende. Eine Umfrage(*1) bei Betroffenen zeigt, dass die Angst beim Geschlechtsverkehr zu versagen bei Patienten mit Erektionsproblemen eher hoch (34,1%) einzustufen ist. Bei Westschweizern höher (44,7%) als bei Deutschschweizern (30,5%).

Für ein erfülltes Sexleben wollen Männer befriedigen können

Gemäss Andrea Burri, führende Schweizer Sexualwissenschaftlerin, zeigt eine aktuelle Studie, "dass es Männern wichtig ist, eine Frau befriedigen zu können und dass sie dies als wichtigstes Kriterium für ein erfülltes Sexleben sehen. Bei Vorhandensein einer Erektionsstörung, wünscht sich mehr als ein Drittel der befragten Männer (38.1%) ein Präparat, dessen Wirkung nach ca. 15 Minuten eintritt, weil dies ein gewisses Mass an sexueller Spontanität erlaubt. Zudem erachtet es die Mehrheit (95%) der Männer als ideal, auf ein Medikament zurückgreifen zu können, welches idealerweise eine Wirkungsdauer von bis zu 4 Stunden hat." Unter den bekannten Potenzmitteln erfüllt ein neuer PDE-5 Hemmer der zweiten Generation diese Wünsche am besten und unterstützt die Aussicht auf mehr Spontanität beim Verkehr mit dem Partner. Andrea Burri engagiert sich u.a. in Forschungsprojekten, welche sich mit der vorzeitigen Ejakulation und Erektionsproblemen des Mannes beschäftigen.

Erektionsprobleme können für ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko stehen

Für PD Dr. med. Alexander Müller, leitender Arzt der Klinik für Urologie am Universitätsspital Zürich, ist die erektile Dysfunktion ein Indikator für erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. "Alle Patienten mit einer erektilen Dysfunktion sollten potenziell als Patienten mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko gesehen und deshalb auch einer medizinischen Basisabklärung unterzogen werden. Es gilt, Patienten mit erhöhtem Infarktrisiko zu identifizieren und diese erweitert mit einem Belastungstest abzuklären." Der international anerkannte Experte für Männergesundheit fügt weiter an: "Erschreckenderweise suchen weniger als 2 von 10 Männern einen Arzt wegen Erektionsproblemen auf und wenn, dann erst rund 2 Jahre nach Auftreten der ersten Wahrnehmung."

Bis zu 400'000 Betroffene in der Schweiz

Erektionsprobleme sind viel weiter verbreitet als allgemein angenommen wird. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass weltweit über 150 Millionen Männer an einer Erektionsstörung - auch erektile Dysfunktion (ED), oder früher Impotenz genannt - leiden. In der Schweiz betrifft dies schätzungsweise 300' - 400'000 Männer. Für Betroffene ist es schwierig, das Problem explizit anzusprechen, sich einzugestehen, dass mit der Erektion etwas nicht stimmt. Noch schwieriger ist es, mit dem Partner oder gar einem Arzt darüber zu sprechen. Auch wenn es anfänglich unangenehm ist, sollten die Scheu und Scham überwunden werden und bei Erektionsproblemen frühzeitig ein Arzt aufgesucht werden. Ärzte kennen viele Massnahmen und können Betroffene wieder zurück auf die Fahrbahn eines befriedigenden Sexuallebens bringen.

Schon wieder zu früh dran

Der vorzeitige Samenerguss - auch Ejaculatio praecox (EP) genannt - ist ein weiteres weit verbreitetes Problem. Er ist die am häufigsten diagnostizierte sexuelle Funktionsstörung bei Männern unter 60 Jahren. Wissenschaftler gehen davon aus, dass etwa jeder fünfte Mann - auch in der Schweiz - davon betroffen ist. Männer sind dabei nicht in der Lage ihre Ejakulation während des Geschlechtsaktes zu kontrollieren. Betroffene erleben den Höhepunkt meist nur Sekunden nach Beginn des Geschlechtsverkehrs. Vorzeitiger Samenerguss ist unbefriedigend und führt nicht selten zu persönlichem Stress für den Mann oder auch zu Problemen in der Partnerschaft. Ein Arztbesuch ist zu empfehlen, denn die Diagnose ist kein Grund, sich zu schämen oder sich seinem Schicksal zu ergeben. Es ist dies der wichtigste Schritt zu einem befriedigenden Sexualleben.

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