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Die Energiewende braucht smarte Algorithmen

Salzburg AG setzt auf neue Technologie-Lösungen von cyberGRID

Wien (ots) - Europas Energie-Versorgungsindustrie ist im Wandel. Wurde früher Energie durch zentrale Großkraftwerke erzeugt, speisen nun immer mehr österreichische Kleinkraftwerke und auch Privatpersonen erneuerbare Energie aus Sonne, Wind und Biomasse in die Stromnetze ein. Diese Energiewende stellt nicht nur Stromnetze vor neue Herausforderungen, sondern auch die Energieversorger (Energielieferanten), die mit neuen Produkten auf die sich schnell ändernden Gegebenheiten auf den Energiemärkten reagieren müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das erfordert neue Lösungen. Smarte Algorithmen erlauben Industrieanlagen saubere und kostengünstige Energie optimal zu verwerten. Die Salzburg AG setzt dabei auf neue Technologie-Lösungen des österreichischen Start-Up-Unternehmens cyberGRID, die eine flexible und kostenoptimierte Einbindung dezentraler Energieerzeugung ermöglichen.

Zwtl.: "Internet für erneuerbare Energie"

"Demand Response Management System" und "Virtual Power Plant" sind technische Lösungen, die dem Land Salzburg den Weg in die Energieautonomie ebnen. Das österreichische Start-Up Unternehmen cyberGRID hat in der öffentlichen Ausschreibung der Salzburg AG den Zuschlag für die Lieferung eines Virtual Power Plant ("VPP") und Demand Response Management Systems ("DRM") erhalten.

Reinhard Korsitzke, CEO von cyberGRID: "Diese neue Technologie wird sich in den nächsten zwei bis drei Jahren als Basisinstrument der Energiewende in Smart Grids durchsetzen". Neben der technischen Leistungsfähigkeit des Systems war für die Salzburg AG auch die Erfahrung und Flexibilität des cyberGRID-Teams, sowie die Möglichkeit der Mitgestaltung in zukünftigen Produktentwicklungen ausschlaggebend.

In der ersten Phase des Projektes wird das cyberGRID System erneuerbare Energie von einer Vielzahl von Klein-Kraftwerken und Erzeugungsanlagen zu einem virtuellen Kraftwerk bündeln. Leistungsmäßig entspricht dieses virtuelle einem konventionellen Kraftwerk und kann ähnlich gesteuert werden. Die so gebündelte Energie kann nun an die Energiemärkte verkauft werden. In der zweiten Phase, die im Herbst abgewickelt wird, werden industrielle Lasten und Erzeuger in den Mix der bereits gesteuerten Kleinkraftwerke eingebunden. Das System ist vergleichbar mit einem "Internet für erneuerbare Energie".

Zwtl.: Salzburg AG ist internationaler F&E Vorreiter

Die Salzburg AG, Infrastrukturdienstleister von Stadt und Land Salzburg, ist internationaler Vorreiter im Einsatz von "smarten" Technologien und arbeitet im Bereich Energiehandel seit vielen Jahren mit Kleinwasserkraftwerkskunden in ganz Österreich zusammen. "Die österreichweite Einbindung von flexibel steuerbaren Erzeugern von Industrieanlagen und von Kleinwasserkraftwerken stärkt unsere Kundenbeziehungen und unterstützt dabei, die Energieeffizienz bei unseren Kunden zu verbessern.", erklärt Dr. Schitter, Vorstand der Salzburg AG. "Die Schaffung von virtuellen Kraftwerken mit dem cyberGRID System spielt dabei eine wichtige Rolle, damit wir uns an die sich schnell ändernden Marktanforderungen anpassen und neue, innovative Geschäftsstrategien in den Energiemärkten nutzen können".

Zwtl.: Über cyberGRID

Seit 2014 ist Toshiba ein Mehrheitseigentümer von cyberGRID und seit dessen Einstieg hat sich die Mitarbeiterzahl von cyberGRID verdreifacht. Toshiba hat über die letzten Jahre seine Präsenz in Europa zunehmend gestärkt und speziell im Bereich der Energiespeicherung arbeitet der Mutterkonzern an innovativen, smartGrid Lösungen. In Finnland wird gemeinsam mit einem Energie-Versorgungsunternehmen ein 1,2 MW Batteriespeicher errichtet, der im Endausbau mit Hilfe des cyberGRID‘s Demand Response Systems zur Frequenzstabilisierung, der Primärregelung, des Elektrischen Netzes eingesetzt wird. cyberGRID Systeme werden im Europäischen Zentralraum erfolgreich in kommerziellen Anlagen und Pilotanlagen eingesetzt. Zusätzlich erarbeitet und prüft cyberGRID erfolgreich innovative Anwendungen zur Verbesserung der Netzstabilität in "smart Grid" Forschungsprojekten mit derzeit mehr als 55 Partnern aus 16 verschiedenen Ländern und einem totalen Fördervolumen von 37 Mio. EUR in nationalen und EU weiten Programmen.

Rückfragehinweis:
   Walter Scheiber
   cyberGRID GmbH
   Inkustrasse 16
   3400 Klosterneuburg/Wien
   Austria
   Phone: +43 1 4812626 11
   Mobil: +43 650 6902650
   E-Mail: walter-scheiber@cyber-grid.com 

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