Komitee: Ein Gebet voraus

Öffentliches Gebet der Kirchen vor dem Bettag: Ein Gottesdienst für die ganze Schweiz

Vor zwei Jahren haben die Schweizer Kirchen verschiedener Konfessionen und Gottesdiensttraditionen erstmals die Impulsveranstaltung "Ein Gebet voraus" durchgeführt.(Aufnahme 2013) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100058194 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke... mehr

Zürich (ots) - Die Kirchen in der Schweiz haben sich zusammengetan, um am Samstag vor dem Bettag in Bern öffentlich den christlichen Glauben zu bekennen und für das Land zu beten. Christinnen und Christen aus allen Landesteilen sind eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

In früheren Jahrhunderten haben Regierungen besonders in stürmischen Zeiten die Bevölkerung zum Beten aufgerufen. Daraus ist der jährliche Eidg. Dank-, Buss- und Bettag entstanden. Vor zwei Jahren haben die Schweizer Kirchen verschiedener Konfessionen und Gottesdiensttraditionen beschlossen, miteinander vor dem Bettag eine Impulsveranstaltung durchzuführen und in Bern auf einem öffentlichen Platz miteinander zu beten.

Miteinander Verantwortung tragen

In diesem Jahr wird das "Gebet voraus" zum zweiten Mal durchgeführt. Die Schweiz steht wie viele europäische Länder vor grossen Herausforderungen. Zudem finden in einem Monat die Eidg. Wahlen statt. Mit dem öffentlichen Gebet in Bern drücken Christinnen und Christen auch aus, dass sie gern bereit sind, die Verantwortung für das Land mitzutragen.

Fürbitte für die Schweiz

In gesprochenen und stillen Gebeten werden sie Gott um Schutz und Beistand bitten, wenn es um den Erhalt des Landes, die gesellschaftliche Entwicklung, den Frieden, die Bewahrung des natürlichen Lebensraums, Freiheit und Solidarität geht. Ständerätin Anne Seydoux-Christe (JU) und der Berner Grossratspräsident Marc Jost werden als Politiker Grussworte an die Versammlung richten.

Kollekte für Flüchtlingsprojekte

Durch eine Kollekte an der Versammlung werden zwei Projekte zur Integration von Flüchtlingen unterstützt. Mit dem Projekt "Neue Gärten" (HEKS) werden Migranten zur Mitarbeit in Familiengärten eingeladen. Dadurch kommen Asylsuchende nicht nur zu einer sinnvollen Beschäftigung, sondern vor allem auch zu wichtigen sozialen Kontakten und zu praktischer Unterstützung in Alltagsfragen. Das zweite Projekt ist die Beratungsstelle für Integrations- und Religionsfragen (BIR) in Thun und in Genf, wo sich bereits zahlreiche Flüchtlinge aus der ganzen Schweiz hinwenden und persönliche Hilfe erhalten.

Einladung an Medienvertreter

Der Anlass am 19. September in Bern beginnt um 10.15 Uhr und dauert bis 12.15 Uhr. Gemeinsame Veranstalter sind die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK, Patronat), der Evangelische Kirchenbund (SEK), die Bischofskonferenz (SBK), die Evangelische Allianz (SEA-RES), die Christkatholische Kirche, die Freikirchen Schweiz (VFG) in Zusammenarbeit mit der überkonfessionellen Organisation "Gebet für die Schweiz". Medienvertreter sind herzlich zum Besuch der Veranstaltung eingeladen.

Kontakt:

Thomas Hanimann, Kommunikation SEA, 043 366 60 82, thanimann@each.ch



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