Hapimag Ferienclub für Aktionäre

Hapimag AG: Kapitalherabsetzung beschlossen, 35000 Aktien werden eingezogen

Kostenexplosion - Urlaub noch nicht teuer genug? Mehrheit entlastet den Verwaltungsrat auf der Generalversammlung 2015 in der Schweiz

Wien/Kerpen (ots) - Auf der Generalversammlung im April 2015 wurde deutlich, das 1963 gegründete Schweizer Ferienunternehmen Hapimag hat hart zu kämpfen. Durch Veränderungen im Urlaubsverhalten verliert das Angebot "Urlaub in den eigenen vier Wänden" durch unbefristetes Time-Sharing, genial variiert durch ein Punktesystem, derzeit an Anhängern.

Hapimag hat über 50 Ferienanlagen, Stadtresidenzen in vielen europäischen Hauptstädten und Ferienanlagen an den schönsten Stränden Europas sowie in der Türkei, in Marokko und in Florida/USA. Die Einzahlung eines Kapitalanteils und einer Jahresgebühr (Deckung von Abschreibungen und operativen Kosten) löst die Wohnberechtigung aus, früher unendlich, nun als neues Angebot zeitlich begrenzt. 273.250 Aktien waren im Umlauf. Auf Beschluss der GV im April 2015 wurden davon 35.250 Aktien eingezogen.

Eine Gruppe von Aktionären, seit 40 Jahren zusammengeschlossen im HFA - Hapimag Ferienclub für Aktionäre, hauptsächlich aktiv in Deutschland, Schweiz und Österreich, macht neben kritischen Anmerkungen zur Geschäftsführung auch immer wieder konstruktive Vorschläge zur Unternehmenspolitik. Dazu gehörte auch dieser Schritt des "Aktien einziehen". Der mit dem Aktieneinzug verbundene Mitgliederschwund der unbefristeten Bindungen soll zukünftig durch zeitweise Mitgliedschaft ausgeglichen werden, so die Vorstellung des Verwaltungsrates.

Hapimag war auf Grund der Eigenfinanzierung und 80%iger Auslastung durch die Aktionäre gegenüber anderen Anbietern bis vor einigen Jahren ein unschlagbar preiswerter 4* Urlaub. Aber kräftig gestiegene Jahresbeiträge und steigende Nebenkosten machen den Urlaub zunehmend teurer und unattraktiv für neues und jüngeres Publikum. Zusätzlich verteuert die Freigabe des Franken-Kurses die Kosten der Zentrale und der 4 Anlagen in der Schweiz.

Große Probleme sieht der HFA bei den in den letzten Jahren ständig gestiegenen Kosten für Verwaltung und Betrieb. Immer wieder angekündigte Sparmaßnahmen greifen nur wenig. Dennoch entlastete eine Mehrheit den Verwaltungsrat für das Jahr 2014, trotz des Verlustes von über 12 Millionen Euro.

Weitere Informationen über die Aktionärsvertretung HFA auf www.Hapimag-Ferienclub.info, über das Unternehmen Hapimag auf: www.Hapimag.com

Rückfragehinweis:
   HFA-Hapimag Ferienclub für Aktionäre
   A: frank.dorner@hfa-info.eu Tel: +43 6765010110
   D: rufolf.andermann@hfa-info.eu Tel: +49 2273 4225 

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