The Paul G. Allen Family Foundation

Paul G. Allen kündigt neue humanitäre Zuwendungen an, um den aktuellen Erfordernissen in westafrikanischen Ebola-Gebieten Rechnung zu tragen

- Unterstützungsleistungen zwecks Erfüllung dringender Grundbedürfnisse und Bereitstellung unverzichtbarer Infrastruktur; Action Against Hunger, AmeriCares und Direct Relief werden bei der Verteilung von Allens Fördermitteln in Höhe von 100 Millionen $ anteilig berücksichtigt

Seattle (ots/PRNewswire) - Philanthrop Paul G. Allen kündigte heute neue Zuwendungen für sofortige humanitäre Hilfsleistungen an, um dringende Grundbedürfnisse zu erfüllen, die durch den Ebola-Ausbruch in Westafrika in Gefahr geraten sind. Ab heute werden diese Zuwendungen Hilfsorganisationen bei der Lieferung von Lebensmitteln, Vorräten und Präventionssets sowie beim Wiederaufbau von lokalen Behandlungszentren in Ebola-Gebieten unterstützen.

Im vergangenen Monat kündigte Herr Allen an, seine für den Kampf gegen Ebola bestimmten Fördermittel auf einen Mindestbetrag von 100 Millionen $ zu erhöhen. Im Zuge dieser jüngsten Zuwendungen ist nun über die Hälfte des von Herrn Allen in Aussicht gestellten Betrages von 100 Millionen $ an Projekte geflossen, die sich mit der Vorbeugung, Eindämmung, Bewältigung und Überwindung der Folgen von Ebola befassen.

Herr Allen beteiligt sich mit folgenden neuen Fördermitteln an den humanitären Bemühungen:

--  Eine Zuwendung über 1,9 Millionen $ an Action Against Hunger, um
    isolierte Patienten mit Lebensmitteln zu versorgen, Wasserausgabestellen
    und Handwaschstationen zu errichten, verbesserte Aufklärungsarbeit zur
    Prävention von Ebola zu leisten und freiwillige Gesundheitshelfer auf
    Gemeindeebene zu schulen. Unter anderem wird diese Zuwendung zum Bau von
    20 Wasserausgabestellen in gefährdeten Gemeinden Sierra Leones führen,
    zur Verteilung von Handwaschbecken, Seife und Chlor in 60 öffentlichen
    Gemeindeeinrichtungen in Liberia beitragen und 80 liberianischen
    Gemeinden und 60 Einrichtungen Zugang zu 1.600 Informations- und
    Kommunikationsmaterialien bieten, die für Bildungszwecke bestimmt sind.
--  Eine Zuwendung über 1,35 Millionen $ an AmeriCares zwecks
    Bereitstellung von zusätzlichen Vorräten und Services für
    unterversorgte Kliniken, um das Gesundheitssystem der Verwaltungsregion
    Grand Bassa County in Liberia zu verbessern. Diese Zuwendung ist
    insbesondere dafür gedacht, persönliche Schutzausrüstung in den am
    schwersten betroffenen Ländern zur Verfügung zu stellen, den
    gegenseitigen Austausch zwischen lokalen Kliniken und Pflegezentren zu
    intensivieren und Ebola-Schulungen zur Erhöhung der Kompetenzen des
    lokalen Gesundheitspersonals anzubieten. Diese Maßnahmen werden es der
    zentralen Anlaufstelle in Grand Bassa ermöglichen, von den
    Ebola-Behandlungsstellen und Gesundheitssystemen der vier angrenzenden
    Verwaltungsregionen Gebrauch zu machen und technische Unterstützung
    für ähnliche Interventionen zu leisten.
--  Eine Zuwendung über 1 Million $ an Direct Relief, um die
    kontinuierliche Lieferung von medizinischen Bedarfsartikeln und die
    Erbringung von logistischer Unterstützung vor Ort durch Direct Relief
    in den von Ebola betroffenen westafrikanischen Nationen zu
    gewährleisten. Bisher hat Direct Relief medizinische Materialien im
    Gesamtumfang von 140 Tonnen per Lufttransport und Seefrachtcontainern
    befördert.
 

Herr Allens Hilfeleistungen werden durch die Bereitstellung von Medikamenten, präventiven Hilfsartikeln und persönlicher Schutzausrüstung sicherstellen, dass medizinische Fachkräfte im Einsatzgebiet ausreichend geschützt sind. Darüber hinaus dienen sie dem direkten Transport medizinischer Bedarfsartikel von den Herstellern nach Afrika und helfen bei der Errichtung eines durchgehend koordinierten Bevorratungs- und Versorgungssystems, um so eine effiziente Verteilung von medizinischen Bedarfsartikeln zu gewährleisten und die Ausbreitung von Ebola gezielt einzudämmen. Die Vorräte werden an vier Partnereinrichtungen verteilt, die in 47 primären Gesundheitseinrichtungen und Ebola-Behandlungszentren in Liberia und Sierra Leone vertreten sind. Diese Vorräte werden 800 Gesundheitspfleger auf Gemeindeebene in 500 Dörfern beider Länder die Arbeit erleichtern, ohne dass sie sich Gedanken um ihre Sicherheit oder eine mögliche Infektion machen müssen.

Bisher ist bereits über die Hälfte des von Herrn Allen in Aussicht gestellten Betrages von 100 Millionen $ im Kampf gegen Ebola eingesetzt worden. Diese Mittel haben:

--  die Lieferung von 60.000 Schutzsets nach Westafrika ermöglicht.
--  zur Ausbildung von über 8.500 Hilfskräften beigetragen.
--  zur Lieferung von Vorräten im Gesamtumfang von nahezu 200.000 Pfund
    geführt.
--  etwa 250 Gesundheitskliniken unterstützt.
--  die Durchführung von zwanzig geplanten Hilfeleistungsflügen
    ermöglicht, die bis Ende 2014 vorgesehen sind, um benötigte
    Ausrüstung und Vorräte zu transportieren.
--  die Fertigstellung von drei im Bau befindlichen Notfalleinsatzzentren
    inklusive Personalbesetzung gewährleistet.
 

Ergänzende Zitate:

"Die Folgen von Ebola gehen weit über die infizierten Personen hinaus", erklärte Herr Allen. "Die Begleiterscheinungen gehen mit einer Gefährdung der dringenden Grundbedürfnisse der Menschen einher. Durch diese Zuwendungen erhalten Menschen in Westafrika rasch Zugang zu medizinischer Grundversorgung sowie zu Vorräten, die sie benötigen, um diese Krise überstehen stehen zu können."

"Action Against Hunger arbeitet intensiv mit Gesundheitsbehörden und Hilfsorganisationen in Sierra Leone und Liberia zusammen, um die Ausbreitung von Ebola aufzuhalten", so Andrea Tamburini, der CEO von Action Against Hunger. "Mit den Hilfeleistungen von Herrn Allen können wir gewährleisten, dass lebensrettende Aufklärungsmaßnahmen bezüglich des Virus auf Gemeindeebene umgesetzt, die Wasserversorgung in Gesundheitseinrichtungen verbessert, Gesundheitspfleger auf Gemeindeebene in der Erkennung und Weitervermittlung potenzieller Ebola-Patienten entsprechend geschult und die nötigen Kapazitäten für Hilfsmaßnahmen weiter ausgebaut werden."

"Die beste Möglichkeit zur Eindämmung der Epidemie besteht darin, Gesundheitspfleger in Westafrika an vorderster Front zu unterstützen - und Herr Allen hat in dieser Hinsicht die Rolle eines waschechten Vorreiters übernommen", erklärte Michael J. Nyenhuis, Präsident und CEO von AmeriCares. "Mithilfe der Stiftung wird AmeriCares bei der Erbringung von Gesundheitsleistungen bleibende Veränderungen bewirken und das Vertrauen von Patienten und Gesundheitspflegern wiederherstellen."

"Die langjährigen Partner von Direct Relief in Liberia und Sierra Leone kämpfen heldenhaft gegen Ebola und stellen zeitgleich die medizinische Grundversorgung für alle anderen sicher", so Thomas Tighe, der CEO von Direct Relief. "Für die gemeinsamen Bemühungen von Direct Relief zur Deckung des deutlich erhöhten dringlichen Bedarfs an entscheidenden Versorgungsgütern, die zur Isolation und Behandlung der von diesem Virus betroffenen Menschen benötigt werden, sind die Hilfsleistungen von Herrn Allen von entscheidender Bedeutung. Dies gilt auch für die verheerenden Nachwirkungen für das gesamte Gesundheitssystem, denen es Rechnung zu tragen gilt."

Die bisherigen Beiträge von Herrn Allen:

Seit dem Beginn des Ausbruchs haben sich Herr Allen und die Paul G. Allen Family Foundation darauf konzentriert, strategische Lösungen zu finden, zu finanzieren und zu koordinieren, die den dringendsten Erfordernissen entsprechen und schnell angewandt werden können. Darüber hinaus hat Herr Allen TackleEbola.com [http://tackleebola.com/] ins Leben gerufen, um Privatpersonen eine einfache Möglichkeit zu bieten, bestimmte Organisationen zu unterstützen und sich finanziell an dringend erforderlichen Hilfsleistungen zu beteiligen. Bislang hat Herr Allen die Umsetzung folgender Lösungen durch Fördermittel unterstützt:

--  Eine Spende an das Amerikanische Rote Kreuz zur Finanzierung von
    Ausrüstung, Freiwilligen und Lernmaterial in Guinea, Sierra Leone und
    Liberia. (August 2014)
--  Ein Matching-Grant an Global Giving, den mehr als 700 Spendengeber in
    nur vier Tagen verdoppelten. Zehn Gruppierungen erhielten finanzielle
    Mittel zur Verteilung von Sanitärbedarf, zur Durchführung von
    Schulungen und zur Publikation von öffentlichen Bekanntmachungen.
    (August 2014)
--  Eine Partnerschaft mit UNICEF zwecks Lufttransport von 50.000 Schutzsets
    nach Liberia. (September 2014)
--  Eine Partnerschaft mit Airlink zum Aufbau einer kontinuierlichen
    Luftbrücke zwecks Lieferung von dringend benötigter medizinischer
    Schutzbekleidung sowie Medikamenten. (September 2014)
--  Eine Zuwendung an die CDC Foundation zwecks Einrichtung von
    CDC-Notfalleinsatzzentren in den am schwersten betroffenen Ländern
    Guinea, Liberia und Sierra Leone. Diese Zentren helfen bei der
    Entwicklung einer systematischen Reaktion mit verbessertem
    Datenmanagement und Kommunikationssystemen zur Aufzeichnung von
    Krankheiten und Patientenkontakten, die letztlich dazu beitragen werden,
    die Verbreitung der Krankheit zurückzuverfolgen und zu verhindern.
    (September 2014)
--  Finanzielle Mittel für Medical Teams International (MTI), um die
    Bereitstellung von Infrastruktur, Unterkünften und Transportmitteln
    für MTI-Personal in Liberia zu unterstützen. (September 2014)
--  Eine Partnerschaft mit Ärzte ohne Grenzen/Medecins Sans Frontieres zur
    Unterstützung der bestehenden Ebola-Notfallprogramme in Guinea, Liberia
    und Sierra Leone. (September 2014)
--  Finanzielle Mittel für BBC Media Action zur Unterstützung von
    Weiterbildungs- und Kommunikationsprogrammen in betroffenen Ländern,
    die der Wissensbildung und Bewusstseinsschärfung der Öffentlichkeit
    dienen, die Regierung bei ihren Maßnahmen gegen die Krise unterstützen
    und zur Verbreitung sicherer Gesundheitspraktiken vor Ort beitragen.
    (Oktober 2014)
--  Die Gründung des Ebola Medevac Fund zwecks Entwicklung und Finanzierung
    von zwei medizinischen Evakuierungsfahrzeugen (Medevac), mit deren Hilfe
    medizinische Fachkräfte sicher aus Westafrika evakuiert werden können.
    (Oktober 2014)
--  Eine Partnerschaft mit der University of Massachusetts Medical School,
    in deren Rahmen Schulungen, medizinische Hilfskräfte und Laborzubehör
    für die Hilfsbemühungen in Liberia zur Verfügung gestellt werden.
    (Oktober 2014)
 

Nähere Informationen erhalten Sie auf www.tackleebola.com [http://www.tackleebola.com/] und unter @TackleEbola und @PaulGAllen auf Twitter oder Facebook.

Pressekontakt:

Alexa Rudin Vulcan Inc. 206-342-2230 alexar@vulcan.com[mailto:alexar@vulcan.com]

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Web site: http://www.tackleebola.com/



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