Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg

Wo die Monument Men fündig wurden - Kunst überlebte in Nürnberger Bunkeranlage

--------------------------------------------------------------
      Nürnberger Kunstbunker
   http://ots.de/jJ8QX
--------------------------------------------------------------

 

Nürnberg (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
  http://www.presseportal.de/pm/113984/3173031 - 

Nürnbergs eindrucksvollste Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg: tief im Fels des Burgbergs geborgen überstanden hier die bedeutendsten Nürnberger Kunstschätze unbeschadet den Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges.

Schon kurz nach Kriegsbeginn wurde hier eine in Deutschland einzigartige Bergungsanlage mit aufwändiger Technik geschaffen, um die wertvollsten Kunstwerke vor Feuer, Rauch, Gas und Plünderung zu schützen.

Sprichwörtlich bombensicher eingelagert waren in dieser einzigartigen Bergungsanlage für Kulturgüter so berühmte Nürnberger Kunstwerke wie der Engelsgruß des Veit Stoß aus der Lorenzkirche, die Kunstuhr der Frauenkirche ("Männleinlaufen"), der Globus des Martin Behaim, Gemälde, Kupferstiche und Schriften von Albrecht Dürer, historische Musikinstrumente, Altäre, Glasmalereifenster und Chorgestühl sämtlicher Altstadtkirchen sowie wissenschaftliche Instrumente und Zeitmessgeräte.

Aber auch der Krakauer Marienaltar des Veit Stoß - von den Nazis aus Polen geraubt - und die Reichskleinodien waren hier vor den Luftangriffen bestens geschützt.

Daher hatten auch hier in Nürnberg die sogenannten MONUMENTS MEN, die Kunstschutzoffiziere der US-Armee, eine wichtige Mission zu erfüllen: während noch die Kämpfe in der Stadt tobten, drangen sie zum Kunstbunker vor, um Plünderungen und Zerstörungen zu vermeiden und um später das von den Nazis geraubte Kulturgut wieder zurück zu geben. Im Gegensatz zu den im Bunker gelagerten Kunstschätzen wurden weite Teile der Stadt und insbesondere auch viele historisch wertvolle Gebäude in der Altstadt völlig zerstört. Einiges davon konnte rekonstruiert werden, vieles ging aber auch unwiederbringlich verloren. Täglich um 14.30 Uhr gibt es eine Führung durch den Historischen Kunstbunker zum Thema Kunstluftschutz - Zerstörung - Wiederaufbau in Nürnberg.

Führungen: 
Dauer: ca. 75 Minuten 
Mo bis So: 14.30 Uhr 
Fr und Sa: 14.30 und 17.30 Uhr 
Erwachsene: 6 Euro 
Schüler, Studenten: 5 Euro 
Kinder unter 7 Jahre: in Begleitung eines Elternteils frei 
Gruppen: 90 Euro 
Fremdsprachig: 100 Euro 
Veranstalter: Förderverein Nürnberger Felsengänge e.V. 

Kontakt:

Ralf Arnold
+49 176 48 01 05 65
ralfderzweitearnold@gmx.de


Weitere Meldungen: Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg

Das könnte Sie auch interessieren: