The Conference on Inclusive Capitalism

"Der Wille, den Kapitalismus fairer zu gestalten; die Mittel, dies in die Tat umzusetzen"

London (ots/PRNewswire) - Die Männer und Frauen, die ein Drittel des weltweiten flüssigen Kapitals kontrollieren, versammeln sich, um Eingliederung und Fairness zur Grundlage internationaler Geschäftstätigkeiten zu machen

Gleichheit, Chancen und Verantwortung stehen im Mittelpunkt einer einzigartigen Konferenz in London, an der Clinton, Lagarde und Carney teilnehmen werden

Die Konferenz über inklusiven Kapitalismus eröffnet Wege, um Unternehmen und Investoren zu Vorreitern der sozialen Umgestaltung nach der Wirtschaftskrise zu machen

Sprecher: Seine Hoheit der Prinz von Wales - Bill Clinton - Christine Lagarde - Mark Carney - Lawrence H. Summers - Paul Polman - Sir Charlie Mayfield - Jin Liqun - Eric Schmidt - Lord David Sainsbury

250 internationale Delegierte aus 37 Ländern und 35 Geschäftsbereichen repräsentieren verwaltete Vermögenswerte im Wert von geschätzten 30 Billionen US-Dollar - das ist ein Drittel des anlagefähigen Einkommens weltweit

Eine noch nie dagewesene Konferenz bringt Entscheidungsträger erstklassiger institutioneller Investoren, Vermögensverwalter, Unternehmen, Staatsfonds und Finanzinstitute aus aller Welt zusammen, um gemeinsam zu beraten. Die Delegierten der Konferenz für inklusiven Kapitalismus haben ein gemeinsames Ziel: Sie suchen realistische Möglichkeiten zur Erneuerung des kapitalistischen Systems, um es zu einem inklusiven Motor wirtschaftlicher Möglichkeiten und allgemeinen Wohlstands zu machen.

Seit der Finanzkrise findet eine weithin dokumentierte Auseinandersetzung über die Rolle und den Zweck von Unternehmen und deren Geschäftstätigkeiten statt. Führungskräfte haben sich gefragt, ob die Öffentlichkeit weiterhin ein System unterstützen wird, das die Verteilungsgerechtigkeit untergräbt, unmoralisches Verhalten zulässt bzw. regelrecht belohnt und die Bedeutung sozialer Fragen auf dem Altar der nächsten Quartalsergebnisse opfert.

Entscheidungsträger, die die Macht haben, Kapitalismus und freie Marktwirtschaft der gesamten Gesellschaft zugänglich zu machen, müssen daher klare und gemeinschaftliche Antworten formulieren. Durch die Auswirkungen des rasenden technischen Fortschritts, der wachsenden Globalisierung von Geschäften und Ideen sowie schwindender Ressourcen ist eine einheitliche Antwort wichtiger denn je.

Angesichts der Stellung der Anwesenden und des Ausmasses der von ihnen vertretenen Ressourcen versinnbildlicht die Konferenz für inklusiven Kapitalismus eine Epoche, in der Unternehmen sich hervortun können, indem sie sich einer gemeinschaftlichen Aktion verschreiben, die zum Ziel hat, den Status Quo zu ändern.

Die Konferenz für inklusiven Kapitalismus unterstützt sämtliche Bemühungen, die sozialen und wirtschaftlichen Vorzüge aller Bereiche kommerzieller Aktivitäten zu steigern. Es gibt jedoch drei Bereiche, in denen Unternehmen nach Ansicht der Konferenz für inklusiven Kapitalismus einen besonders starken und wertvollen Einfluss nehmen können und auf die sich die Konferenz besonders konzentrieren wird:

Die Förderung verantwortungsvollen Verhaltens, das die Integrität und Fairness des Systems hervorhebt und die Interessen der in ihm tätigen Menschen und Unternehmen wahrt

Der Aufbau wirtschaftlicher Aufstiegsmöglichkeiten durch verbesserte Ausbildung, Trainingsmassnahmen, die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie Innovationen.

Eine Investition in die Zukunft durch einen Schwerpunkt auf die grösste Rendite für alle, die Interesse an einem stabilen Kapitalismus haben, statt nur an den schnellsten Erträgen für Aktionäre.

"Die Konferenz für inklusiven Kapitalismus möchte sich den schweren Verwerfungen stellen, welche die Entwicklung des kapitalistischen Systems in den vergangenen 30 Jahren verursacht hat: das Schwinden des öffentlichen Vertrauens in Unternehmen, das weltweite Anwachsen der Einkommens-Ungerechtigkeit, die Zunahme kurzfristiger Geschäfte an den Kapitalmärkten und die Krise der Glaubwürdigkeit und der Werte des Systems. Im Grunde genommen geht es bei der Konferenz für inklusiven Kapitalismus darum, die Rolle des Kapitalismus als Motor für Möglichkeiten, die allen offenstehen, wiederherzustellen", erklärte Lynn Forester de Rothschild, CEO von E.L. Rothschild und Mitveranstalter und Gründer der Konferenz für inklusiven Kapitalismus. "Mit der Konferenz für inklusiven Kapitalismus kämpfen wir gegen die ungleiche Verteilung der Hoffnung, die das System derzeit durchzieht."

Keynote-Sprecherin Christine Lagarde, die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds, erklärte: "Bislang haben Wirtschaftswissenschaftler die Rolle der Ungleichverteilung unterschätzt. Sie haben sich auf Wirtschaftswachstum konzentriert, also eher auf die Grösse des Kuchens als darauf, wie er verteilt wird. Heute sind wir uns zunehmend über die Schäden im Klaren, welche die Ungleichheit verursacht. Einfach gesagt, stört eine extrem verzerrte Einkommensverteilung auf lange Sicht Tempo und Nachhaltigkeit des Wachstums. Dies führt zu einer elitären Wirtschaft und lässt Unmengen von Potenzial brachliegen. Dass sich die Konferenz für inklusiven Kapitalismus dieser Tatsache stellt, spielt eine entscheidende Rolle für einen allgemeinen langfristigen Wohlstand."

Konferenzteilnehmer Paul Polman, CEO von Unilever, kommentierte: "Die Essenz des Kapitalismus selbst ist in Gefahr. Wir müssen diese Welt wieder zur Vernunft bringen und das Allgemeinwohl über die Privatinteressen stellen. Diese wichtige Zusammenkunft internationaler Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Finanzwesen gibt uns die Möglichkeit, einen Wendepunkt zu erreichen, an dem Unternehmen, Regierungen und Finanzwesen gemeinsam an einem neuen moralischen Rahmen für weiteres Wachstum arbeiten."

Fiona Woolf, Oberbürgermeisterin von London und Mitveranstalterin der Konferenz für inklusiven Kapitalismus, sagte: "Inklusiver Kapitalismus ist mehr als nur eine nette Idee - es handelt sich dabei um einen unabdingbaren Schritt zu einem weiteren Erhalt des Kapitalismus. Man muss kein Wirtschaftswissenschaftler sein, um sich Sorgen über die Richtung zu machen, in die sich die Ungleichheit entwickelt. Wenn der Kapitalismus an seiner moralischen Behauptung festhalten möchte, dass er der Menschheit dient, dann muss er einen Weg finden, um mehr Menschen auf vielfältigere Weise an seinen Erträgen teilhaben zu lassen. Dies ist unsere Aufgabe - und ihr müssen wir uns stellen!"

Sämtliche Medien

Die Konferenz findet unter der Chatham House Rule statt, ausser den Keynote-Vorträgen , die zu Protokoll gegeben werden.

Diese werden zu folgenden Zeiten per Live-Stream übertragen unter https://www.ft-live.com/ft-events/conference-on-inclusive-capitalism/sessions/live-stream

9:05 Uhr - Seine Hoheit Der Prinz von Wales

9:15 Uhr - Christine Lagarde, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds

13:35 Uhr - Lawrence H. Summers, emeritierter Präsident der Harvard-Universität und Charles W. Eliot University Professor der Wirtschaftswissenschaften

17:00 Uhr - Präsident Bill Clinton, Gründer der Clinton Foundation und 42. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

20:00 Uhr - Mark Carney, Governor der Bank of England

Da die Konferenz unter der Chatham House Rule stattfindet, können wir Anfragen auf Teilnahme von Reportern und Journalisten nicht stattgeben.

Die oben aufgeführten Keynote-Reden werden von Reuters zusammengefasst und über LiveU in Standardauflösung übertragen. Für weitere Informationen über den Empfang des Feeds wenden Sie sich bitte an inclusivecapitalism.press@edelman.com.

Sollten Sie Interviews mit Pressesprechern der Konferenz vereinbaren wollen, so wenden Sie sich bitte an die Pressestelle unter Inclusivecapitalism.press@edelman.com.

Über die Konferenz für inklusiven Kapitalismus

Die Idee zur Konferenz für inklusiven Kapitalismus entstand im Mai 2012 als Reaktion auf eine Aufforderung der City of London an E.L. Rothschild, ein wichtiges internationales Treffen zu veranstalten, das durchführbare Möglichkeiten für Investoren und Unternehmen aufzeigen würde, sich etlichen der zahlreichen negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu stellen; hierzu zählen das Anwachsen der Einkommensungerechtigkeit, Unternehmens- und Finanzskandale in grossem Umfang und das schwindende Vertrauen der Öffentlichkeit in Unternehmen, ein historischer Höchststand und hartnäckiges Anhalten der Arbeitslosigkeit sowie kurzfristige Ansätze an die Führung und den Besitz von Unternehmen.

Die Konferenz wurde ausgerichtet von E.L. Rothschild, mit Hilfe von Financial Times Live, Edelman, zahlreichen Freiwilligen sowie der grosszügigen Unterstützung folgender Stiftungen: der Tony Elumelu Foundation aus Afrika, der Rockefeller und Ford Foundations aus den USA, der Gatsby Charitable Foundation und Blavatnik Family Foundation aus dem Vereinigten Königreich, der Sunshine Kaidi New Energy Group aus China und dem Entrepreneurial Citizenship Institute (ICE) aus Brasilien.

Der Begriff inklusiver Kapitalismus ist Teil der redlichen Bemühungen von Menschen, die bewussten Kapitalismus, moralischen Kapitalismus oder guten Kapitalismus hervorheben möchten sowie alle anderen Bemühungen dazu, die Wirtschaftssysteme der Welt nachhaltiger zu gestalten, indem sie mehr zum Wohl der gesamten Gesellschaft und des Planeten arbeiten. Für all diese Bemühungen gilt, dass der Kapitalismus die Unterstützung der breiten Bevölkerung benötigt und diese nur gesichert werden kann, wenn der Markt umfangreiche Zugewinne in puncto Einkommen und Lebensstandards zu bieten hat. Inklusiver Kapitalismus beinhaltet die Erkenntnis, dass das Streben nach Profit nicht als Motiv ausreicht, um einen gefährlichen Zuwachs an Ungleichheit, Korruption und Vertrauensverlust bzw. Schäden an Volksgesundheit und Umwelt zu verhindern. Im Mittelpunkt steht dabei die Vorstellung, dass Unternehmen und Investoren sich zusätzlich zu ihrem gewinnorientierten Handeln ihrer Rolle in der Gesellschaft bewusst sein müssen und dafür verantwortlich sind, ihr Verhalten zu ändern, wenn das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Märkte einbricht.

Als dauerhaftes Ergebnis der Konferenz für inklusiven Kapitalismus soll eine Sammlung von Abhandlungen der Konferenzteilnehmer erscheinen. Diese Abhandlungen werden Vorschläge von Seiten der Konferenzteilnehmer enthalten, wie sich der Kapitalismus inklusiver gestalten lässt. Für Neuigkeiten und Informationen über die Fortschritte auf dem Weg zu einem inklusiveren Kapitalismus besuchen Sie bitte nach der Konferenz http://www.conferenceoninclusivecapitalism2014.com. Zusätzlich wird dort auch Filmmaterial der Veranstaltung bereitgestellt werden sowie Interviews mit den Teilnehmern und Höhepunkte der gemeinsamen geistigen Führerschaft, welche die Delegierten zum Thema inklusiver Kapitalismus vorgelegt haben werden.

Kontakt:

Pressefragen bitte an: E-Mail:
Inclusivecapitalism.press@edelman.com, Telefon: +44(0)7971-956-094



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