Zeta Biopharma GmbH

Eiskalte Berechnung

ZETA Biopharma stellt neue Testanlagen für optimale Einfrier- und Auftauprozesse von Proteinen zur Herstellung biopharmazeutischer Medikamente vor.

Wien (ots) - Proteine werden immer wichtiger in der Produktion biopharmazeutischer Medikamente, die vor allem bei schweren oder chronischen Krankheiten (Krebs, Diabetes) zu den Hoffnungsträgern zählen. Diese Proteine müssen gelagert und transportiert werden. Dabei werden sie in einer Pufferlösung in speziellen "Cryobehältern" bei bis zu -70 Grad Celsius tiefgekühlt, haltbar und transportabel gemacht. Wie sich die Flüssigkeit mit den Proteinen jedoch bei jedem Einfrier- und Auftau-Prozess verhält, war bisher kaum vorauszuberechnen und die wertvollen Proteine wurden beim Einfrieren und Auftauen beschädigt.

"Wir haben nun skalierbare Testanlagen zur Optimierung dieser Einfrier- und Auftauprozesse entwickelt. Damit lassen sich für jede Substanz die optimalen Einfrier-, Auftau- und Lagerbedingungen bestimmen", berichtet Zeta-Geschäftsführer Dr. Andreas Marchler. Für die Medikamentenhersteller bedeutet das einen Zeit-, Kosten- und Qualitätsvorteil in der Produktion, der auch den Patienten zugutekommen wird.

Wissenschaftlich begleitet wurde die drei Jahre dauernde Testanlagen- und Prozessentwicklung (Gesamtinvestition 2 Mio. Euro) vom Grazer K1-Forschungszentrum Research Center Pharmaceutical Engineering (RCPE), Leitung Prof. Johannes Khinast. Die Anlagen und Prozesse wurden QbD-konform entwickelt.

Zwtl.: Umsetzung in die Praxis

Bereits mit der 200ml-Labor-Freeze-Anlage lassen sich die grundlegenden Eigenschaften der jeweiligen Protein-Flüssigkeiten testen und deren Verhalten für größere Mengen in größeren Einheiten vorhersagen. Die 700ml-Pilot-Freeze-Anlage bildet die Basis für alle Skalierungen hin zu den großen Freeze-Anlagen wie etwa zu den 300l-Cryo-Behältern von Zeta.

Die Nutzungsvarianten für die Kunden aus der Pharmabranche reichen vom Testlauf bei Zeta bis zur Implementierung in den eigenen Labors und Produktionsanlagen. "Mit unseren neuen Produkten haben wir offensichtlich einen Nerv getroffen, denn schon kurz nach Produktvorstellung konnten wir erste Aufträge platzieren", freut sich Andreas Marchler.

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