Q:Charge Europe AG

Vorstand justiert die Strategie
Q:Charge Europe AG setzt auf Innovation im Rohstoff-Recycling

Berlin (ots) - Der Vorstand der im Jahr 2010 gegründeten Q:Charge Europe AG hat im Oktober die strategische Marschrichtung für die nächsten Jahre verabschiedet. Die Aktiengesellschaft strebt die Beteiligung an technologisch führenden Unternehmen im Rohstoff-Recycling an. Allein in Deutschland hatte die am schnellsten wachsende Branche 2011 ein Umsatzvolumen von 10 Milliarden Euro - doppelt so viel soll es bis 2015 werden. Finanzinvestoren haben sich längst in den lukrativen Markt eingekauft, der auch an den Börsen für lebhaftes Treiben sorgt.

Die Berliner Q:Charge Europe AG spezialisiert sich auf die Akquisition von strategischen Investments im Technologiebereich der Rohstoffrückgewinnung. Damit bleibt das Unternehmen seinen Kernthemen Cleantech und Innovation treu, justiert aber den Marktfokus. "Wir wenden uns Technologien zu, die im Wertstoff-Recycling Fortschritte schaffen", definiert Vorstand Markus Leu den Kurs. "Damit stehen wir nicht im Wettbewerb der Recycling- und Entsorgungsbetriebe, sondern werden deren Weiterverarbeitungspartner." Mit seinen Technologiebeteiligungen positioniert sich Q:Charge an einer Schlüsselposition, die Abfallwirtschaft und Industrie verbindet.

Rohstoffrückgewinnung lockt Finanzinvestoren und beflügelt Börsen

Für rohstoffarme Industrieländer wie Deutschland liegen die Rohstoffquellen der Gegenwart und der Zukunft im eigenen Zivilisationsschrott sowie in Industrieabfällen. Die Recyclingwirtschaft ist deshalb längst zum Ziel von Finanzinvestoren wie Triton oder Monitor Clipper Partners geworden. Auch im Aktienhandel sorgt die Recyclingbranche für reges Treiben. Erst im Juli 2013 überschrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen Artikel mit einem Weckruf: " 'Sekundäre Rohstoffe' befeuern die Börse. Ausländische Werte setzen auf das Zukunftspotenzial der Entsorgungswirtschaft".

Wirtschaft befürchtet Rohstoffknappheit

"Unser Investmentspektrum zielt auf Nachhaltigkeit für Umwelt und Unternehmen ab, gleichwohl produzieren wir einen volkswirtschaftlichen Nutzen, nämlich die nachhaltige Verfügbarkeit von Rohstoffen für die Industrie", so Leu. In der Aussage steckt durchaus Brisanz: Wirtschaftlich aufstrebende Länder fegen Rohstoffmärkte leer, die natürlichen Ressourcen schwinden und die Preise steigen tendenziell. Dazu kommen politische Abhängigkeiten, wie die Diskussion um seltene Erden in den letzten Jahren zeigte - größter Produzent und Exporteur der wichtigen Grundstoffe ist China. Die Sorge um die Versorgung produziert immer wieder Schlagzeilen wie "Rohstoffknappheit bedroht Deutschlands Industrie" (Handelsblatt, 21.6.2012). Fast 1,4 Milliarden Tonnen unterschiedlichste Rohstoffe verbraucht die deutsche Industrie jährlich - für ein Industrieland ist Rohstoffknappheit deshalb eine reale Bedrohung.

Innovation der Rohstoffrückgewinnung

Q:Charge hat aktuell eine bahnbrechende Technologie eines europäischen Herstellers aufgegriffen. Sein Aufschlussverfahren für Verbundstoffe arbeitet trockenmechanisch. Es benötigt also weder Unmengen von Energie wie konventionelle Schmelzverfahren noch Chemikalien (Säuren), wie sie beim Löseverfahren eingesetzt werden. Eine weitere Besonderheit: Mit dem Verfahren lassen sich auch Verbundmaterialien aufspalten, die bisher nicht trennbar waren. Es zerlegt beispielsweise Platinen aus elektronischen Geräten in ihre einzelnen Rohstoffe. Reinheitsgrade bis zu 98 Prozent machen die rückgewonnenen Materialien direkt für die Industrie verwertbar. Zunächst soll die Technologie in einem bereits angeschobenen Projekt im jüngsten EU-Mitgliedsland Kroatien zum Einsatz kommen. Darüber hinaus bilden alle politisch und wirtschaftlich stabilen Wirtschaftsräume in Europa den Markt von Q:Charge.

Über die Q:Charge Europe AG

Die Q:Charge Europe AG ist seit dem Jahr 2011 an der Berliner Börse gelistet. Das Unternehmen beschäftigte sich anfangs mit der Infrastruktur für Elektromobilität. Als neues Geschäftsfeld wurde das Rohstoff-Recycling etabliert, das durch Vorstandsbeschluss im Oktober 2013 auf alle Sektoren der Rohstoffwirtschaft ausgedehnt wurde. Dadurch wird die Basis der Markterschließung und Wertschöpfung verbreitert. Im Fokus der Unternehmenstätigkeit stehen derzeit innovative Technologien für Nischen- und Schlüsselpositionen, deren Zielgruppen sowohl das verwertende Gewerbe als auch die produzierende Industrie sein können.

www.q-charge.de

Kontakt:


Markus Leu
Q:Charge Europe AG
Fritschestraße 62 · 10627 Berlin
E-Mail: contact@q-charge.de
Tel.: +49 30 225027-128
Fax: +49 30 225027-101



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