Hochschule für Wirtschaft Freiburg

Studie "Swiss International Entrepreneurship Survey - SIES 2013": Internationalisierungsverhalten von Schweizer KMU

Freiburg (ots) - Die Hochschule für Wirtschaft Freiburg (HSW-FR) hat dieses Jahr zum dritten Mal eine Studie zum «Internationalisierungsverhalten von Schweizer KMU» durchgeführt. Sie legt nun die Resultate vor und zeigt die neuesten Trends. Zur Datenerhebung für die von PostFinance unterstützten Studie erhielten alle exportorientierten KMU einen mehrsprachigen Fragebogen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch). Als Grundlage diente die Firmen-Datenbank von Bisnode D&B. Dank der Ergebnisse der Umfrage konnten die Hauptgründe für den Erfolg oder Misserfolg bei der Internationalisierung eines Unternehmens ermittelt werden.

Gründe für eine Studie über KMU

Gemäss dem "Global Competitiveness Report 2012-2013" des World Economic Forum figuriert die Schweiz an der Spitze der weltweit konkurrenzfähigsten Länder. Massgeblich für diese hervorragende Klassierung sind die guten Leistungen der der Schweizer Unternehmen in den Schlüsselbereichen: Effizienz, Arbeitsmarkt, Technologie, Innovation und Unternehmenskultur. In diesem Zusammenhang gilt es hervorzuheben, dass 99,6 Prozent der Schweizer Unternehmen in die Kategorie der KMU fallen. Der internationale Erfolg unseres Landes hängt folglich sehr stark von diesem Unternehmenstyp ab.

Internationale Erfahrung als Schlüssel zum Erfolg

Im Zentrum der Studie steht der Unternehmer mit seiner globalen Vision und die Erkenntnis, dass auf jeder Stufe des Lebenszyklus eines Unternehmens jeweils andere Eigenschaften des Managementteams erforderlich sind. Ergo ist die Unternehmensleitung unbestritten der Schlüssel für einen erfolgreichen Sprung über die Grenze. Die Studie belegt, dass Unternehmen international nur erfolgreich sind, wenn der Unternehmer und sein Managementteam über internationale Erfahrung verfügen. Die internationale Erfahrung ist nicht zu unterschätzen: Sie beeinflusst nicht nur die Geschwindigkeit der Internationalisierung, sondern auch deren Erfolg.

Empfehlungen

Die Resultate legen nahe, dass Unternehmer und KMU-Manager weniger in Sachwerte, sondern mehr in Bereiche investieren, die direkte Wettbewerbsvorteile generieren. Hierzu gehören beispielsweise Forschung und Entwicklung sowie die Kreativität der Mitarbeitenden. Die in der Studie präsentierten Fälle belegen, dass die KMU vielfältige Internationalisierungsmethoden verfolgen, und zeigen den Managern, dass Internationalisierung nicht notwendigerweise im Export von Marktleistungen kulminiert, sondern dass sie ebenso mit einer spezifischen Position in der internationalen Wertschöpfungskette erreicht werden kann.

Partner der Studie

Die Studie wurde von den beiden Partnerinnen PostFinance und Bisnode D&B unterstützt. Als eines der grössten Finanzinstitute in der Schweiz pflegt PostFinance Kundenbeziehungen zu rund 150'000 KMU, dies entspricht der Hälfte aller Schweizer KMU. Für international tätige Unternehmen ist PostFinance eine kompetente Partnerin, vor allem im internationalen Zahlungsverkehr, Devisenhandel und e-Commerce. Auf dem neuen Portal aussenhandel.postfinance.ch finden Interessierte wertvolles Expertenwissen zum Thema Aussenhandel.

Bisnode D&B ist Marktführerin für Wirtschaftsinformationen. Mit der globalen Datenbank von mehr als 225 Millionen Firmen können weltweit potentielle neue Kunden identifiziert werden. Ebenso lässt sich die Bonität der Geschäftspartner prüfen, um Verluste zu vermeiden. Somit unterstützt Bisnode D&B die exportorientierten KMU aus der Schweiz darin, im Ausland neue Märkte zu erschliessen und sichere Geschäfte zu machen.

http://aussenhandel.postfinance.ch

Kontakt:

Leila Braidi
Tel.: +41(0)26 429 63 56
E-Mail: Leila.Braidi@hefr.ch



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