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newTV Kongress 2013: Fernsehen stirbt nicht

Hamburg (ots) -

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Vor rund 200 Teilnehmern sprachen gestern führende Experten von u. a. NDR, RTL Interactive und GetGlue beim newTV Kongress 2013 von Hamburg@work im NDR-Konferenzzentrum über die Herausforderungen, die durch den Wandel des Mediennutzungsverhalten entstehen. Bei der halbtägigen Innovationskonferenz für digitales Bewegtbild wurde dieses Jahr der deutsche Markt einem Realitätscheck unterzogen.

Den Auftakt machte Megan Cunningham, die vor allem über die Portfolio-Strategie ihres Unternehmens Magnet Media sprach. Sie ermutigte Medienunternehmen dazu, Portfolios aus vielen kleinen Projekten zu erstellen, um Innovationen testen zu können. Die New Yorkerin sagte: "Small failures prevent big failures. So don't be afraid to risk the change". Besonders kontrovers war der darauffolgende Vortrag von Sean Besser, der mit Aussagen wie "Nobody uses Smart TVs" für den versprochenen Reality-Check sorgte. In den USA seien die interaktiven Fernseher noch nicht angekommen. In Deutschland bestehen laut Marc Schröder von RTL Interactive für die Geräte noch Chancen: "Smart-TVs sind die 'Schläfer' unter uns". Für diesen angebotsgetriebenen Markt fehlten derzeit noch die richtigen Produkte.

Bei einigen Punkten waren sich jedoch alle Referenten einig: Content ist King - gutes Storytelling und Inhalte bleiben weiterhin wichtig, um Zuschauer und auch Werbetreibende zu halten. Obwohl der Medienkonsum vermehrt über Multiple Devices stattfindet, stimmten alle zu, dass lineares TV auch als Leitmedium bestehen bleibt. Selbst Spartacus Olsson von Mediakraft meinte: "Fernsehen stirbt nicht, es verlagert sich nur in den Onlinekanal".

Bestätigt wurden die Ansichten der Experten auch in der abschließenden Paneldiskussion mit Protagonisten der Generation Y. Besonders groß war das Interesse an ihren Meinungen, denn auch Olsson gab zu: "Ich begreife die Zukunft nicht, weil ich nicht zu dieser Generation 14 bis 29 gehöre." Aussagen aus dem Kreis der Panelteilnehmer wie "ich werde nicht mehr zum normalen TV zurückkehren, nur weil ein Sender seine Zielgruppen zurückgewinnen will", zeigten, welche Herausforderungen den TV-Machern bevorstehen.

Die diesjährige Veranstaltung wurde von dem BITKOM e.V. als Kooperationspartner und SKY Deutschland und eutelsat als Sponsoren unterstützt.

Über newTV Kongress

Der newTV Kongress wird seit 2009 von der newTV Focus Group von Hamburg@work veranstaltet. Auf der Agenda stehen regelmäßig die wichtigsten Themen der digitalen Bewegtbildbranche. Egal ob Technologieinnovationen, neue interaktive Content-Formate, Geschäftsmodelle im Wandel oder sich verändernde Nutzungsgewohnheiten - im Rahmen des halbtägigen Kongresses wird die gesamte Bandbreite der Branchenthemen diskutiert. Experten von internationalen und nationalen Medienmarken wie BBC, RTL oder Axel Springer waren bereits in Hamburg zu Gast. Der Kongress findet vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung des Bewegtbildes statt und präsentiert spannende Praxisbeispiele des Zusammenwachsens von Technologie und Content. Er richtet sich an Produzenten, Content-Entwickler und Medienentscheider der TV- und Digitalbranche.

Über Hamburg@work

Hamburg@work ist die Hamburger Initiative für Medien, IT und Telekommunikation. Sie wird getragen von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie Hamburger Unternehmen, die sich im Hamburg@work e.V. zusammengeschlossen haben. Mit seinen mehr als 2.500 Mitgliedern aus über 650 Unternehmen aus der Digitalen Wirtschaft ist Hamburg@work das bundesweit größte Netzwerk der Branche. Ziel der seit 1997 agierenden Public-Private-Partnership ist es, die exponierte Position der Medienmetropole Hamburg als Standort der Informations- und Kommunikationstechnologien auszubauen und die Unternehmen dieser Branchen zu unterstützen. Dazu bietet Hamburg@work ein breites Leistungsportfolio in den Bereichen Information, Service & Support, Networking & Events und Focus Groups. Die Initiative Hamburg@work ist erster Ansprechpartner zu allen Fragen der digitalen Wirtschaft für Unternehmen, Institutionen und Öffentlichkeit in Hamburg. Weitere Informationen und Anträge zur Mitgliedschaft bei Hamburg@work unter www.hamburg-media.net.

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