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Axel Prahl: "Als Junge habe ich Regenwürmer und Ähnliches gegessen"
TIERWELT live - das neue Magazin der Macher von "Expeditionen ins Tierreich" ab 19. April erstmals im Handel

Hamburg (ots) - "Ich hatte eine Kindheit wie Huck Finn" sagt Axel Prahl im Interview mit dem neuen Tier- und Naturmagazin TIERWELT live (Ausgabe 1/2013 ab morgen erstmals im Handel). "In den Sommerferien bin ich morgens aus dem Haus gegangen mit einer Plastiktüte, in der waren eine alte gusseiserne Pfanne von meiner Oma, ein paar Eier und Toastbrot. Ich hab mit meinen Freunden am Strand Lagerfeuer gemacht, wir haben Eier gebraten, erst mal gefrühstückt", erzählt der Schauspieler, der an der Ostsee aufgewachsen ist. Doch nicht nur Spiegelei am Strand gehörte zur kindlichen Küche - auch Miesmuscheln. "Natürlich roh", so der "Tatort"-Kommissar. "Die Miesmuschel ist die Auster des kleinen Mannes. Wir haben gern so was gemacht als Jungen. Regenwürmer essen und Ähnliches." Seine Heimat hat nicht nur seinen kulinarischen Geschmack gebildet, sondern auch eine Leidenschaft entfacht: "An der Ostsee gab es nicht viel Abwechslung und man musste etwas suchen, womit man sich selbst beschäftigen konnte - und das war bei mir die Musik", so Prahl, der sein Hobby zum zweiten Beruf gemacht hat.

Seine Kindheit in der Lübecker Bucht hat Prahl geprägt: "Ich liebe das Meer". Nirgends kann der Film-Star besser abschalten. "Ein Strand ist einer der wenigen Orte, an denen ich einfach nur rumsitzen und nachdenken kann. Wo mir gar nichts fehlt." Doch obwohl das Baltische Meer seine Heimat ist, zieht es den Schauspieler bei der Wahl zwischen den deutschen Küsten heute mehr gen Westen. "Früher hätte ich sofort die Ostsee gewählt, auch weil ich die deutsche Nordsee eher enttäuschend fand: Das Meer ist dauernd nicht da, man wandert durchs matschige Watt. Aber je älter ich werde, desto mehr tendiere ich zur Nordsee. Ich mag es, an den langen Sandstränden zu spazieren und genieße die Einsamkeit und Weite, die dort noch mal größer ist als an den schmalen Ostseestränden", sagt der 53-Jährige, der mit dem neuen Kinofilm "Die Nordsee" (ab heute im Kino) sein Debüt als Sprecher einer Naturdokumentation feiert. Der erfolgreiche Schauspieler möchte auch hier als Sprecher unterhalten. "Meine Lieblings-Tierdoku ist dieser Film über die Kalahari-Wüste, wo Affen und Giraffen und Strauße gegorene Früchte vom Marula-Baum essen und betrunken durch die Gegend torkeln. Ganz wunderbar!", meint der Wahl-Berliner. "Die ernsthafte Art, Fakten zu vermitteln, habe ich schon im Studium immer schlimm gefunden. Ich kann mir Sachen einfach besser merken, wenn ich mal darüber geschmunzelt habt!", sagt Axel Prahl, der fünf Semester Musik und Mathe in Kiel studiert hat.

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