Komitee "Minder-Initiative Nein"

Eidg. Abstimmung: Gegenvorschlag stoppt nachträgliche Millionenzahlungen à la Vasella
Vergütungsreglement ist richtiges Instrument

Zürich (ots) - Heute wurde auf insideparadeplatz.ch publik, dass Daniel Vasella's Entgelt für das fünfjährige Konkurrenzverbot und seine Beratertätigkeit 75 Millionen Franken betragen soll. Schweizweit reibt man sich die Augen. Die Empörung ist gross. Mit dem im Gegenvorschlag zur Minder-Initiative geforderten Vergütungsreglement hätten es die Aktionäre zukünftig in der Hand, solche Entschädigungen zu unterbinden. Demgegenüber kauft man mit der Minder-Initiative die Katze im Sack. Vieles hängt bei der Initiative von der Umsetzungsgesetzgebung ab, deren Erarbeitung Jahre dauern kann. Der Fall Vasella zeigt, dass die Initiative mit solchen Zahlungen umgangen werden kann und somit nutzlos ist.

Mit dem im Gegenvorschlag vorgesehenen Vergütungsreglement können die Aktionäre solch horrenden Entschädigungen von Beginn weg einen Riegel schieben. Bereits 0,25 Prozent des Aktienkapitals oder Aktien im Nennwert von einer Million können jederzeit verlangen, das Reglement entsprechend anzupassen und nachträgliche Entschädigungen für Beratermandate zu limitieren oder gar zu verbieten.

Zusätzlich sieht nur der Gegenvorschlag die erleichterte Rückforderbarkeit von unangemessenen Vergütungen vor. Die Aktionäre können somit auch nachträglich gegen exzessive Entschädigungen für Beratermandate vorgehen.

Der Gegenvorschlag bietet somit zwei wirksame Instrumente gegen ungerechtfertigte Millionenzahlungen während die Initiative sie weiterhin zulässt und dem Wirtschaftsstandort Schweiz schadet.

www.minder-nein.ch

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Martin Landolt
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