Metanoia Marketing & Products

Mit Recylingpapier die Stromproduktion eines AKW's einsparen? Die Stäfner Firma Metanoia zeigt den Weg auf

Infographik Recylingpapier: Vergleich Frischfaserpapier gegenüber Recyclingpapier. / Weiterer Text ueber ots und auf http://www.presseportal.ch. Die Verwendung dieses Bildes ist fuer redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung unter Quellenangabe: "ots.Bild/Metanoia Marketing & Product"

Stäfa (ots) - Die Schweizer verbrauchen über 230kg Papier pro Kopf und Jahr und zählen damit zu den internationalen Spitzenverbrauchern (Afrikaner im Durchschnitt nur 6kg). Ein Drittel (!) aller Wälder werden für die Papierindustrie abgeholzt. So schrumpfen kontinuierlich die Ur- und Primärwälder in den Tropen, Kanada und Afrika. Deshalb drängt sich die umweltschonende Lösung auf, so viel Papier wie möglich aus dem Rohstoff Altpapier zu erzeugen. Denn für Recylingpapier müssen weder Wälder abgeholzt, noch Zellstoff in schadstoffreichen und energie- und wasserverbrauchenden Prozessen gewonnen werden.

Die Stäfner Firma Metanoia (griech. Umdenken), ist seit 1989 als Pionier für ökologische Holz- und Papierprodukte tätig und beweist anhand nachfolgendem Beispiel, dass Recylingpapiere schön- und marktgerecht sind: Für den Schweizer Detailhändler COOP fabriziert Metanoia farbige Recyling-, anstelle von Frischfaserprodukten. Aktuell überschreitet diese Produktion 30000 kg/Jahr. Alleine mit diesem einen Produkt ergibt dies eine jährliche Einsparung von 5.4 Tonnen CO2 und 200'000 KW Strom.

Diese Menge ist allerdings ein sehr bescheidener Anfang zu potentiell möglichen Co2 und Stromeinsparungen: Jährlich werden in der Schweiz rund 1.6 Millionen Tonnen Papier verbraucht. Davon liegt der Konsumanteil graphischer Frischfaserpapiere (Drucksachen, Kopierapiere usw.) gemäss Verband der Schweizerischen Zellstoff-, Papier- und Kartonindustrie (ZPK) bei ca. 6 Prozent. Dies ergibt die beachtliche Summe von 100000 Tonnen Papier und ein Sparpotential von 18'000 Tonnen CO2 und 660 MW Strom: Dies entspricht praktisch der Leistung von 2 alten Atomkraftwerken! - Und diese Menge resultiert notabene nur aus dem 6%-Anteil der graphischen Papiere.

Zurzeit setzen aber immer noch viele Firmen, öffentliche Materialbeschaffungen und der Bund auf Frischfaserpapiere. Die Gründe dafür sind festgefahrene Vorurteile, Produkte-Unwissen, "kein Handlungsbedarf" wegen bestehender Einkaufskanäle sowie reine Prestigegründe: Weiss gilt als edel. Bei den heutigen Sparanstrengungen ist dies umso erstaunlicher, sind doch Recylingpapiere bis zu 20% preiswerter als Frischfaserpapiere.

Kontakt:

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8712 Stäfa
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Tel.: +41/44/926'21'21
E-Mail: mail@metanoia.ch
Web: www.metanoia.ch



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