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Universität Liechtenstein

Liechtenstein im Aufbruch: Liechtenstein Kongress 2013

Liechtenstein (ots) - Beim Liechtenstein Kongress (Liechtenstein Congress for Sustainable Development and Responsible Investing) im Juni 2013 steht das Thema Nachhaltigkeit in Entwicklung im Vordergrund. Damit baut Liechtenstein auf Zukunft und leitet internationale und regionale Nachhaltigkeitsinitiativen.

Der Liechtenstein Kongress findet bereits zum vierten Mal an der Universität Liechtenstein statt, in diesem Jahr am Donnerstag, den 6. und Freitag, den 7. Juni 2013. Bei dieser Veranstaltung widmen sich lokale, regionale und internationale Experten aus den Bereichen Gemeindegestaltung, Immobilien, Raumplanung, Bau, Design, Energie und Ökologie dem Thema unserer Zukunft. Sie fokussieren sich in ihren Vorträgen und Diskussionen auf frische Forschungseinsichten und gelebte Erfolge.

Lokal relevant und international: Wege zur Entwicklung in Bau, Raum und Immobilien

Mit dem 'Gipfel zur nachhaltigen Raumentwicklung' zeigen die Organisatoren vielseitige Wege zur nachhaltigen Entwicklung auf und wollen Wirtschaft und Bürger/innen begeistern. Beim Liechtenstein Kongress 2013 analysieren und diskutieren internationale Fachleute aus der ganzen Welt, wer den Wandel zur zukunftsfähigen Entwicklung massgeblich prägt, welchen Einfluss gute Bauentwicklung, Raumgestaltung und Energiesysteme bisher nehmen und welche neuen Schwerpunkte in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu setzen sind. Die Besucher können über neue Anregungen zu nachhaltigen Ideen diskutieren und sich aktiv anhand interessanter und gewinnbringender Beispiele austauschen. Gemeinsam werden aktuelle Fragestellungen der Nachhaltigkeit aufgegriffen und zukunftsweisende Massnahmen erörtert.

Gut geplante Siedlungen sind die Zukunft

Unter dem Motto 'Gebäude, Gemeinde und Region der Zukunft' steht am ersten Kongresstag die Rolle von guter Siedlungsplanung, von Städtebau, Bauen und Freiraumgestaltung sowie von neuer Technologie im Mittelpunkt. Dazu werden auch verantwortungsbewusste Investitionsmöglichkeiten im Immobilienbereich untersucht. Am Abend wird der Zürich Klimapreis 2012 vorgestellt und der Preiszyklus für 2013 eingeführt.

Der zweite Tag richtet seinen Fokus auf das Thema 'Infrastruktur, Raum und Wirtschaft der Zukunft'. Liechtenstein und das Rheintal werden sich in Zukunft als erneuerbares Land und regenerative Region etablieren. So wurde nachgewiesen, dass sich das Fürstentum Liechtenstein nicht nur selbst völlig autonom von erneuerbaren Energien versorgen könnte, sondern auch der angrenzende Bodensee-Raum - wichtig in Zeiten zunehmend unsicherer Energiewirtschaft. Damit würden Land und Region auch aktiv zur Stabilisierung des Weltklimas beitragen.

Zudem werden auf dem Liechtenstein Kongress Resultate des Fünf-Hochschulen-Projektes BAER (Bodensee-Alpenrhein Energieregion) vorgestellt. Die Rollen der Energieinfrastruktur und eines verkleinerten ökologischen Fussabdruckes in einer Welt verantwortungsbewusster Entwicklungsmodelle stehen hier im Vordergrund.

Am Nachmittag des zweiten Tages haben Teilnehmende Gelegenheit, unter einer Reihe von Besuchen und Ausflügen in die Region zu wählen. Eines dieser 'Ziele' ist die Universität Liechtenstein selbst, die mit ihrem eigenen Nachhaltigkeitsprogramm 'uniGo' grosse Schritte macht und den Liechtenstein Kongress als Teil des uniGo-Projektes aufgenommen hat.

Experten aus aller Welt in Vaduz

Während der zwei Kongresstage tauschen sich internationale Experten zu ihren Fachgebieten, aber auch Disziplinen übergreifend in der persönlichen Atmosphäre der Universität aus. Sie kommen dieses Jahr aus Liechtenstein, der Schweiz, Österreich, Frankreich, England, Dänemark und den Vereinigten Staaten.

Unter den weltweit anerkannten Experten, die sich in Liechtenstein einfinden, sind unter anderem weltweit führende Kapazitäten wie die deutschen Top-Professoren Werner Sobek und Manfred Hegger, die dänischen Gemeindeplaner Ulrik Sylvst Nielsen und Jan Gehl, der englische 'Einplaneten'-Experte Conor Moloney, der Nachhaltigkeitsguru der französischen Regierung, Panos Mantziaras, oder auch die Wiener Visionärin Barbara Imhof.

Für den Initiator und Leiter der Veranstaltung, Professor Peter Droege vom Institut für Architektur und Raumentwicklung der Universität Liechtenstein, steht deshalb der Befund eines Referenten des letzten Kongresses im Zentrum, wonach der Liechtenstein Kongress "einen echten Quantensprung bedeutet, in dem das Prinzip der gegenseitigen Bereicherung etwas sehr Wertvolles ist."

Der Kongress wird von einer grossen Anzahl gemeinnütziger und privater Organisationen unterstützt, die teilweise im Land ansässig sind oder durch den Kongress den Innovationsstandort Liechtenstein kennen gelernt haben.

Weitere Informationen und das komplette Programm als Download zum Liechtenstein Kongress 2013 unter www.uni.li/li-congress.

Kontakt:

Simone Brandenberg
Stabsstelle Kommunikation
Universität Liechtenstein
Fürst-Franz-Josef-Strasse
9490 Vaduz, Liechtenstein
Telefon +423 265 11 08
simone.brandenberg@uni.li
www.uni.li



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