SI-Technologies AG

Lösung für Sicherheitsrisiko bei 4 Millionen Hotelzimmern

Österreichischer Sicherheitsspezialist SITECH stellt rasche Hilfe in Aussicht und richtet Hotline ein

Wien (ots) - Für Aufregung sorgte vor wenigen Tagen die Präsentation eines 24-jährigen Software-Entwicklers aus den USA. Er demonstrierte auf der Sicherheits-Konferenz Black Hat, wie man mit einfachsten Mitteln in mehr als 4 Millionen Hotelzimmer eindringen kann. Aufatmen können nun verunsicherte Hotelbetreiber und Gäste: Das Wiener Unternehmen SITECH verspricht eine rasche und kostengünstige Lösung für das Problem und hat eine eigene Hotline eingerichtet.

Eine der weltweit meistverbreiteten Magnetkartenschlösser wurde kürzlich von einem 24-jährigen Software-Programmierer gehackt. Eingesetzt ist dieses Produkt in den Zimmern führender Hotelketten ebenso wie auf Luxus-Kreuzfahrtschiffen oder an Universitäten. Der unbefugte Zutritt soll laut Heise nur 200 Millisekunden dauern. Für nicht einmal 50 US-Dollar ist die Hardware erhältlich und die Anleitung inkl. Source Code ist im Internet frei zugänglich.

Zwtl.: Veraltete Technik ist schuld

Michael Makivic, Vorstand des auf Sicherheitslösungen und Zutrittssysteme spezialisierten Unternehmens SITECH, bestätigt die simple Umgehungsmöglichkeit des Magnetschlosses und macht die veraltete Elektronik dafür verantwortlich: "Ich habe auf Basis der Anleitung selbst eines der Magnetschlösser in wenigen Sekunden geöffnet - das ist ein Kinderspiel. Und es bestätigt unsere Firmenphilosophie, dass wir uns immer gegen technische Hintertüren gewehrt haben. Hier wurde auf Kosten der Sicherheit eine vordergründige Erleichterung für den Kunden eingebaut. Und das bei einem System, das meines Wissens seit 20 Jahren im Wesentlichen unverändert geblieben ist."

Zwtl.: Wie der Fehler behoben werden kann

Ein Software-Update kann das Problem nicht lösen, ist Makivic überzeugt. "Das Sicherheitsrisiko kann bei diesem System derzeit nur durch einen aufwändigen Umbau des Schlosses, bzw. durch den Tausch der ganzen Türe beseitigt werden. SITECH hat jedoch ein auf neuester RFID-Technologie entwickeltes Zutrittssystem entwickelt, das einfach - also ohne bauliche Veränderungen oder gar Tausch der Türe - gegen das einbruchsgefährdete Schloss getauscht werden kann.

Zwtl.: Haftungsfragen ungewiss: mehr Infos an der SITECH Hotline

Die Verunsicherung unter den Hotelbetreibern ebenso wie bei den Gästen ist verständlicherweise groß. Wer haftet eigentlich, wenn persönliche Gegenstände aus Hotelzimmern plötzlich verschwinden? Diese Frage wird wohl bald die Gerichte beschäftigen. Makivic: "Auch wir haben viele besorgte Anrufe erhalten. Da SITECH jedoch immer eine andere Technik ohne softwarebasierte Fallback-Szenarien eingesetzt hat, können unsere Kunden und ihre Gäste weiter ruhig schlafen. Als rasche Hilfestellung für alle Unternehmen, die besagtes Magnetschloss im Einsatz haben hat SITECH unter der Telefonnummer 0043 1 525 09 4444 eine eigene zweisprachige Hotline (deutsch/englisch) eingerichtet, an die sich alle Betroffenen wenden können.

Rückfragehinweis: The Skills Group Jörg Wollmann wollmann@skills.at, 01/505 26 25 http://www.skills.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/12682/aom

 


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