Committee Justice for Inara

Menschenrechtsverletzungen in Europa: Der Fall Inara Vilkaste erinnert an Kafkas "Der Prozess"

Wien/Straßburg (ots) - Das internationale Komitee "Gerechtigkeit für Inara" mit Sitz in Wien, unter dem Vorsitz von Dr. Walter Schwimmer, ehemaliger Generalsekretär des Europarates, stellte am 18. und 19. April 2012 in Straßburg, dem Sitz des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, die fortdauernden Menschenrechtsverletzungen an der lettischen Bürgerin und Geschäftsfrau Inara Vilkaste vor.

Inara Vilkaste und ihre Familie sind seit 2006 das Ziel einer kriminellen Verschwörung und einer Reihe krimineller Angriffe. Erpressung, Brandstiftung, Explosion eines Autos, Versuch der Entführung der Tochter, Mordanschlag und das spurlose Verschwinden des Familien-anwaltes waren erst die Anfänge, diesen folgten fragwürdige Ermittlungen, unzählige zivil- und strafrechtliche Verfahren und öffentliche Verleumdungen von Inara Vilkaste und ihrer Familie.

Der lettische Staat und seine Behörden haben anscheinend die Kontrolle über einflussreiche spezielle Dienste und andere staatliche Strukturen verloren und dadurch Missbrauch von Diensten ermöglicht, die unter Geheimhaltungsvorschriften arbeiten, aber persönliche Interessen und undurchschaubare Aktivitäten gegen Inara Vilkaste verfolgen. Daher sucht Inara Vilkaste nun mit Hilfe des Komitees Unterstützung in Europa.

In erster Linie sollte die Hilfe vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte kommen: Anwälte aus Lettland haben in Zusammenarbeit mit einer renommierten, international tätigen Anwaltskanzlei aus Straßburg eine Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bezüglich der Verletzung des Art. 8 der Europäische Menschenrechtskonvention (Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens) und Art. 1 des 1. Protokolls der Konvention (Schutz von Eigentum) eingereicht.

Die Ansprechpartner in Straßburg - beim Europaparlament, beim Europarat, dem europäischen Forum für Demokratie, sowie Vertreter der internationalen Presse - zeigten großes Interesse. Sie alle wünschten Inara Vilkaste, dass sie diesem Albtraum, der an Kafkas Roman "Der Prozess" erinnert, entfliehen kann.

Zwtl.: "Menschenrechte haben Vorrang"

Mit der Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte will der ehemalige Generalsekretär des Europarates die Bürger Europas sensibilisieren und zugleich einen Durchbruch der Menschenrechte erreichen. Walter Schwimmer, europaweit bekannt als Verfechter von Demokratie und Menschenrechten: "Ziel des Komitees "Justice for Inara" ist es, die Regierung in Lettland davon zu überzeugen, dass es notwendig ist, die Grundrechte ihrer Bürger zu schützen und ihre Spezialdienste unter Kontrolle zu haben". Befragt nach ihren Zielsetzungen, antwortete Inara Vilkaste schlicht: "Ich möchte mein Leben zurück!".

Unterstützung und weitere Informationen: www.justiceforinara.eu

Rückfragehinweis:

   Komitee 'Gerechtigkeit für Inara'
   Mail: office@justiceforinara.eu
   Tel.: +4317185068-13
   Sabine Pöhacker
   Tel.: +431315 14110 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/14059/aom

 


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