L'Oréal Suisse SA

Professorin der ETH Zürich von der L'Oréal-Stiftung und der UNESCO ausgezeichnet

Die britische Chemikerin Nicola Spaldin, Professorin für Materialtheorie an der ETH Zürich, erhält den L'Oréal-UNESCO-Preis For Women in Science 2017 für die Region Europa. Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100051682 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter ...

Ein Dokument

Paris (ots) - Am 23. März wird zum 19. Mal der L'Oréal-UNESCO-Preis For Women in Science verliehen. Bei der Verleihung werden 5 aussergewöhnliche Wissenschaftlerinnen für ihre revolutionären Entdeckungen im Bereich der Materialwissenschaften geehrt. Zudem werden 15 vielversprechende junge Forscherinnen ins Rampenlicht gerückt. All diese Wissenschaftlerinnen treten in die Fussstapfen von Marie Curie, die vor 150 Jahren geboren wurde, und bringen die Welt auf ihre eigene Art voran. Unter den Preisträgerinnen ist auch die Chemikerin Nicola Spaldin, Professorin für Materialtheorie an der ETH Zürich, die den L'Oréal-UNESCO-Preis For Women in Science 2017 für die Region Europa erhält. Die Forschung der britischen Wissenschaftlerin legte die theoretischen Grundlagen für das Verständnis und die Entwicklung multiferroischer Materialien, die sich durch die einzigartige Eigenschaft auszeichnen, gleichzeitig magnetisch und elektrisch zu sein.

DER L'ORÉAL-UNESCO-PREIS FOR WOMEN IN SCIENCE 2017

Die L'Oréal-Stiftung setzt sich seit 1998 gemeinsam mit der UNESCO für Frauen in der Wissenschaft ein, damit die Zahl von Wissenschaftlerinnen in der Forschung zunimmt. 150 Jahre nach der Geburt von Marie Curie sind lediglich 28%* der Forschenden Frauen und nur 3% der wissenschaftlichen Nobelpreise wurden an Frauen vergeben. Daher hat das Programm L'Oréal-UNESCO For Women in Science das Ziel, Forscherinnen an den entscheidenden Momenten ihrer Karrieren Wertschätzung und Unterstützung entgegenzubringen. In den vergangenen 19 Jahren wurden mehr als 2'700 junge Wissenschaftlerinnen aus 115 Ländern und 97 Preisträgerinnen durch das Programm gefördert, darunter angesehene Wissenschaftlerinnen wie z. B. die Professorinnen Elizabeth H. Blackburn und Ada Yonath, die später mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden.

DIE PREISTRÄGERINNEN 2017: FRAUEN AN DER SPITZE DER WISSENSCHAFTLICHEN FORSCHUNG

In diesem Jahr werden mit dem L'Oréal-UNESCO-Preis For Women in Science fünf aussergewöhnliche Wissenschaftlerinnen für ihre herausragenden Leistungen, ihre Kreativität und ihre Arbeit geehrt. Die 5 Preisträgerinnen erhalten die jeweils mit 100'000EUR dotierte Auszeichnung am 23. März in der Maison de la Mutualité in Paris für ihre wissenschaftlichen Beiträge in den Bereichen Quantenphysik, Materialwissenschaften und Astrophysik.

DER L'ORÉAL-UNESCO-PREIS 2017 FÜR VIELVERSRPECHENDE JUNGE INTERNATIONALE TALENTE

Im Jahr 2016 wurden mehr als 260 junge Wissenschaftlerinnen über das Programm L'Oréal-UNESCO For Women in Science gefördert. Diese Frauen, die die Wissenschaft von morgen prägen werden, werden an einem entscheidenden Moment ihrer Karriere - als Doktorandinnen oder Postdoc-Forscherinnen - unterstützt. In mehr als 45 Ländern wird ihnen im Rahmen von nationalen und regionalen Veranstaltungen ein L'Oréal-UNESCO For Women in Science Stipendium verliehen. Seit 2001 wurden auf diese Weise mehr als 2'700 junge Wissenschaftlerinnen aus 115 Ländern von der L'Oréal-Stiftung und der UNESCO unterstützt. Von den Stipendiatinnen werden jedes Jahr 15 junge Forscherinnen ausgewählt und als "Rising Talent" ausgezeichnet. Am 21. März findet zudem erstmals zu ihren Ehren ein Gala-Dinner statt.

Für weitere Informationen: http://fondationloreal.com/en
*UNESCO-Wissenschaftsbericht. Der Weg bis 2030 (2015) 

Kontakt:

Danielle Bryner, L'Oréal Schweiz, danielle.bryner@loreal.com, Tel.
058 105 11 42, www.loreal.ch



Das könnte Sie auch interessieren: