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Aserbaidschan fordert im Anschluss an überwältigende Unterstützung für die Petition zur Befreiung der besetzten Gebiete "sachliche Antwort" vom Weißen Haus

Baku, Aserbaidschan (ots/PRNewswire) - Aserbaidschan fordert eine objektive und umfassende Antwort vom Weißen Haus auf seine Petition, in der die Obama-Administration dazu aufgefordert wird, "die Befreiung der von Armenien besetzten, aserbaidschanischen Gebiete zu unterstützen und eine menschliche Katastrophe in der Region zu verhindern."

Die Petition wurde von Elkhan Suleymanov, Präsident des Verbands zur Entwicklung der Zivilgesellschaft Anfang April aufgrund erneuter Kämpfe in der aserbaidschanischen Region Bergkarabach und anderer, von Armien besetzter, Gebiete gestartet. Die Petition erhielt mehr als 330.000 Unterschriften: drei Mal mehr als notwendig, um eine Antwort vom Weißen Haus zu gewährleisten.

Suleymanov wies darauf hin, dass die Vereinigten Staaten eines von fünf permanenten Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats sowie Co-Vorsitzender der OSZE Minsker Gruppe ist, den Mediatoren, zu denen auch Russland und Frankreich gehören und die bisher "keinen Fortschritt bei der Befreiung der besetzten Gebiete gemacht haben", wie in der Petition zu lesen ist.

Suleymanov erklärte: "Die Reaktion des Weißen Hauses wird zeigen, wie Objektiv das Zentrum der Supermacht und der Garantiegeber für demokratische Entwicklung, internationale Sicherheit und internationale Gesetzesprinzipien ist".

Anfang dieses Jahres hat die Parlamentarische Versammlung des Europarates beziehungsweise PACE - die Stimme der Demokratie und der Menschenrechte des Kontinents - zum sofortigen Rückzug der armenischen Kräfte aus den aserbaidschanischen Gebieten aufgerufen und darüber hinaus Armenien einer "Umweltaggression" und des "absichtlichen Entzugs" von Wasser aus dem Sarsang-Stausee gegenüber den Aserbaidschanis bezichtigt. Der Stausee befindet sich in den armenisch besetzten Gebieten von Bergkarabach.

Suleymanov erklärte, dass die armenische Regierung im Falle einer möglichen menschlichen Katastrophe durch den besetzten Sarsang-Stausee zur Verantwortung gezogen werden würde. Er fügte hinzu, dass die Reaktion des Weißen Hauses, die für Anfang Juni erwartet wird, "die Einstellung der USA bezüglich des Europarats zeigen wird" und er zeigte sich hoffnungsvoll, dass die USA "eine Verhinderung dieser Katastrophe klar befürworten wird".

Er fügte hinzu: "Sollte die USA unsere Aufforderung ignorieren und nicht unterstützen, dann wird die gesamte Weltgemeinschaft für diese mögliche menschliche Katastrophe verantwortlich sein".

Die aserbaidschanische Region und die sieben umliegenden Provinzen wurden von Armenien während des postsowjetischen Machtvakuums besetzt, was zu 30.000 Toten und nahezu einer Millionen Flüchtlinge sowie inländischen Flüchtlingen führte. Neben PACE haben auch viele andere internationale Organisationen, wie die Vereinten Nationen, das Europäische Parlament und die OSZE den sofortigen und bedingungslosen Rückzug der armenischen Truppen aus den aserbaidschanischen Gebieten gefordert.

Kontakt:

Eckart Sager
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