Ukraine Foreign Affairs

Verbesserte Pressefreiheit in der Ukraine wird anerkannt

Kiew, Ukraine (ots/PRNewswire) - Die Ukraine hat sich beim World Press Freedom Index [http://en.rsf.org/press-freedom-index-2011-2012,1043.html], der diese Woche veröffentlicht wurde, um 15 Positionen nach oben verbessert. Dies reflektiert eine Verbesserung der ukrainischen Medienlandschaft im Verlauf eines Jahres, in dem das Land von der Weltöffentlichkeit kritisch beobachtet wurde.

Die Ukraine verbesserte sich von der 131. auf die 116. Position dieser internationalen Statistik und steht nun deutlich vor anderen ehemaligen Sowjetrepubliken wie Tadschikistan als 122., Russland als 142., Kasachstan als 154., Usbekistan als 157. and Weissrussland als 168. von 178 weltweit untersuchten Ländern. Der World Press Freedom Index 2011/2012 wurde von der Organisation "Reporter ohne Grenzen" erstellt.

Die Verbesserung der ukrainischen Position im Jahr 2011 spiegelt ein entspannteres Arbeits- und Berichterstattungsklima wieder sowohl für im Land ansässige Journalisten als auch für solche, die das Land während eines Jahres, das von schwierigen langfristigen Themen beherrscht wurde, bereiste hatten. Der Prozess gegen Julija Tymoschenko wegen Amtsmissbrauchs für die Vereinbarung extrem hoher Gaspreise Russland gegenüber im Jahr 2009 ohne Rücksprache mit dem Kabinett, wurde auf nationaler wie internationaler Ebene von durchgehender kritischer Berichterstattung begleitet, und auch der anhaltende Gaskonflikt mit Russland wurde thematisiert.

"Während wir mit vielen ausländischen Einschätzungen über die Freiheit der Medien in unserem Land nicht einverstanden sind, nimmt die Regierung der Ukraine die deutliche Verbesserung unserer globalen Einstufung seitens Reporter ohne Grenzen zur Kenntnis", erklärte ein Sprecher des Aussenministeriums.

"Das letzte Jahr hat gezeigt, dass es Journalisten in diesem Land frei steht, über wichtige Themen zu berichten - egal, ob sie dabei der Regierung positiv oder negativ gegenüberstehen.

"Wir fordern dieselben Journalisten auf, auch über die wirtschaftlichen Verbesserungen der Ukraine zu berichten, über unsere Engagement für die europäische Identität und die Fortschritte auf dem Weg zu einem Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union", so der Sprecher.

Das ukrainische Parlament hat kürzlich ein neues Wahlgesetz verabschiedet, das auf den Empfehlungen und Vorschriften des Europäischen Rats basiert und sowohl von der Regierung als auch von der Opposition befürwortet wird. Dies sollte die Weichen für faire und demokratische Wahlen im kommenden Oktober stellen.

Die EU hat mit einem Handelsvolumen von 40 Milliarden Euro pro Jahr ein beträchtliche wirtschaftliche Interessen an der Ukraine. Ausserdem werden Gasimporte in erheblichem Umfang durch das Land transportiert.

Das BIP der Ukraine wuchs 2011 um 5,2 Prozent, und die Inflation fiel von neun auf fünf Prozent.

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Weitere Informationen: Oleg Voloshyn, oavoloshyn@gmail.com,
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