Hutchinson Sante

Hutchinson Santé: Hutchinson Santé bietet Chirurgen eine innovative Lösung für die mit Perforationen der Handschuhe verbundenen Infektionsrisiken

Paris, November 15 (ots/PRNewswire) - Nachdem wir die Ersten waren, die eine antivirale Technologie zum Schutz des Pflegepersonals vor Kontaminationsrisiken angeboten haben, gibt Hutchinson Santé die europäische Markteinführung von G-Bact[TM], einer innovativen Lösung für den erhöhten Schutz der Patienten vor Nosokomialinfektionen, bekannt. Der chirurgische HandschuhG-Bact[TM] enthält in seinem Zentrum eine exklusive antimikrobielle Schicht, die bei Mikrobruch mehr als 99 % der Bakterien* abtötet.

Postoperative Wundinfektionen (SSI) sind die erste Mortalitätsursache in der Chirurgie[1]. "In den meisten Fällen stammen die betreffenden Keime vom Patienten selbst," erklärte Dr. Jean Carlet, ehemaliger Präsident des CTIN, WHO-Berater. "Andere Faktoren im Zusammenhang mit der Umgebung des Operationstrakts stellen jedoch Risikofaktoren dar: Luftqualität, Mängel bei der Sterilität des verwendeten Materials, perforierte chirurgische Handschuhe.... Im Durchschnitt werden 18 % der chirurgischen Handschuhe bei der Verwendung mikroperforiert. 80 % dieser Brüche werden vom Pflegenden nicht erkannt[2]. Diese können das Eindringen von Bakterien aus der Hand des Chirurgen ermöglichen. In einer neuen, klinischen Studie wurde aufgezeigt, dass perforierte Handschuhe das Risiko postoperativer Wundinfektionen verdoppeln[3]," fährt er fort. Das Anlegen von doppelten Handschuhschichten bietet durch die Begrenzung der Perforierungsrate des inneren Handschuhs sicher zusätzlichen Schutz, in 18 bis 48 % der Fälle sind jedoch beide Schichten an der gleichen Stelle perforiert[2]. Darüber hinaus verlieren einige Chirurgen wegen der zusätzlichen Handschuhstärke und/oder wegen dem Verrutschen einer der beiden Schichten einen Teil ihrer Fingerfertigkeit und werden dadurch in ihrer Arbeit behindert.

G Bact[TM] wurde mit dem Ziel entwickelt, eine effiziente, komfortable und sichere Lösung für das Problem perforierter Handschuhe zu bieten und die Patientensicherheit zu erhöhen.

Der aus einem mehrschichtigen, synthetischen Film mit hervorragenden Eigenschaften in Bezug auf Beständigkeit, Dichtigkeit und Zuverlässigkeit hergestellte G Bact[TM] bewahrt mit einer Materialstärke, die der eines einzelnen Handschuhs entspricht, ein ausgezeichnetes Tastgefühl (Abb. 1). Wenn der Handschuh bei der Verwendung beschädigt wird, gleicht die zentrale Schicht den Verlust der physikalischen Dichtigkeit sofort durch eine antimikrobielle Aktivität aus, die durch eine in Reservoirs eingeschlossene , leistungsfähige antibakterielle Flüssigkeit ausgelöst wird.

Bei deren Ausbreitung durch den Handschuh gerät der "Saft der Hand" in direkten Kontakt mit dem antibakteriellen Wirkstoff (Abb. 2 & 3) und neutralisiert die Bakterien.

Es wurden spezielle in-vitro-Tests entwickelt, um die Wirkung des G-Bact auf Bakterien zu bewerten, die allgemein dafür bekannt sind, Wunden zu infizieren*: Staphylococcus Aureus, Koagulase-negative Staphylokokken, Escherichia coli und Candida albicans. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass der antibakterielle chirurgische Handschuh G-Bact[TM] die Anzahl der eindringenden Bakterien in einen zuvor eingerissenen Handschuh im Vergleich zu einem herkömmlichen chirurgischen Handschuh um mehr als 99 % reduziert.

"Die klinische Korrelation zwischen der Perforation chirurgischer Handschuhe und der Infektionsrate an der Operationsstelle wurde vor Kurzem aufgezeigt[3]. Diese Studie war das auslösende Element für die Entwicklung des G-Bact[TM]", erklärte Pierre Hoerner, Direktor der Gesellschaft Hutchinson Santé. "Mit dem G-Bact[TM] wird unser strategisches Engagement umgesetzt, im Bereich der Prävention von Infektionen im Krankenhaus innovative Lösungen in Kombination mit Sicherheit und Leistungsstärke zu bieten.": Sicherheit, da die antibakterielle Schicht zwischen zwei Schichten aus wasserdichten synthetischen Elastomeren vollkommen abgeschlossen ist, wodurch jeder längere Kontakt mit dem antibakteriellen Wirkstoff für sowohl den Pflegenden als auch den Patienten vermieden wird. Die antibakterielle Flüssigkeit wird nur bei einem Bruch des Handschuhs und nur an der Stelle dieses Bruchs freigesetzt.

Durch diese Technik werden daher längere okklusive Kontakte zwischen Hand und antimikrobiellen Wirkstoffen, die die Entwicklung von Bakterienresistenzen, Hautreizungen und Empfindlichkeit verursachen, vermieden. Leistungsstärke, da die Menge des freigesetzten antibakteriellen Wirkstoffs an der Stelle des Bruchs des Handschuhs optimiert wird, um, auch beim massivem Eindringen von Keimen, wie dies der Fall sein kann, wenn Haut und Handschuh gleichzeitig beschädigt werden, eine schnelle Wirkung zu gewährleisten.

Durch G-Bact[TM] macht die Patientensicherheit ein Schritt nach vorn, insbesondere:

        - für die chirurgischen Eingriffe mit Einsatz von immunogenem
          Material (Prothesen, Implantate, Transplantate...); beim Vorhandensein
          eines Fremdkörpers kann nämlich eine sehr geringe Anzahl an Bakterien
          ausreichen, um eine Infektion auszulösen[4].
        - für die Herzchirurgie
        - für immungeschwächte Patienten.... 

Der antibakterielle chirurgische Handschuhe G-Bact[TM] hat im September 2011 die CE-Kennzeichnung in der Klasse II a erhalten. Die Vorabankündigung dieser Vergabe erfolgte anlässlich des europäischen ICPIC-Kongresses (International Conference on Prevention & Infection Control), der in diesem Sommer in Genf stattfand, und die offizielle Einführung hat gerade anlässlich des nationalen Kongresses der orthopädischen Chirurgen SOFCOT vom 7. November 2011 in Paris stattgefunden. Der G-Bact[TM] ist jetzt in den europäischen Ländern erhältlich.

Geschichte der Hutchinson Santé:

Zweck der 2004 gegründeten Gesellschaft Hutchinson Santé ist, innovative Lösungen im Bereich des medizinischen Schutzes und der Prävention von Infektionen zu entwickeln und anzubieten. Bereits ihr erstes Produkt war eine Revolution: Der G-VIR(R) ist der weltweit erste chirurgische Handschuh zum Schutz des Pflegepersonals vor den Risiken einer viralen Kontamination (AIDS, Hepatitis C) bei Unfällen mit Blutexposition (Stiche, Schnitte, Kontakt mit geschädigter Haut). Die in-vitro-Tests zeigen auf, dass die Anzahl der bei einem Stich mit einer hohlen Nadel übertragenen Viren mit dem G-VIR(R) im Vergleich zu doppelten Handschuhschichten durchschnittlich um 81 % reduziert wird [5]. Der G-VIR(R) bietet daher bei Verletzungen aussergewöhnlichen und einzigartigen Schutz für die Pflegenden! Er wird derzeit in mehr als 200 französischen Gesundheitseinrichtungen und in mehr als 30 Ländern verwendet.

Bibliographische Hinweise

[1] http://www.u44.fr/nos/INFECT.pdf

[2] Widmer et al, Paper presented at 34 Interscience Conference on Antimicrobial Agents and Chemotherapy, Orlando, FL, 1994

[3] H. Misteli and Al, Arch Surg, 2009; 144 (6): 553-558

[4] Elek and al. British Journal of Experimental Pathology, 1957, 38:573-586

[5] R. Krikorian and al., J. Hosp Inf, 2007; Vol 3, Ndegree(s)5, 311-315

Wenden Sie sich für weitere Informationen an: Frau Christelle CHEROT Produktmanagerin - Hutchinson Santé Tel.: +33-3-44-73-87-13 christelle.cherot@hutchinson.fr

Kontakt:

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