World Public Forum - Dialogue of Civilizations

WPFDC: Natalia Yakunina betont die Wichtigkeit bewährter Familienwerte

Wien (ots) - Frau Natalia Yakunina, Obfrau der russischen Stiftung "All-Russian Sanctity of Motherhood Program" ruft dazu auf, sich wieder auf traditionelle Familienwerte zu besinnen. Denn diese Werte seien die Basis für eine moralische Neubesinnung, die auch notwendig ist, um die gegenwärtige sozio-ökonomische Krise zu bewältigen.

Die 10. Jahrestagung des Rhodes-Forum, das ist die Jahrestagung des WORLD PUBLIC FORUM "Dialogue of Civilizations", bot in diesem Jahr intensive, teils sehr kontroversielle Diskussionen. Diese Diskussionen umfassten Fragestellungen zu den Gründen der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise und auch deren Auswirkungen speziell auf Familien, aber auch auf Gesellschaften im Allgemeinen überall auf der Welt.

Diese 4 Tage andauernde Tagung war geprägt durch lebhafte Diskussionen, Gespräche und Präsentationen wissenschaftlicher Thesenpapiere von Wissenschaftlern der verschiedensten Fachgebiete. Dies hat zu einer außerordentlich intensiven Involvierung sämtlicher Teilnehmer geführt.

Natalia Yakunina, hob dabei die Rolle bewährter Familienwerte als eine substantielle Basis für die Bewältigung unserer gegenwärtigen Herausforderungen in Gesellschaft und Familie hervor. In diesem Zusammenhang wies sie darauf hin, dass der Verlust dieser Familienwerte einher geht mit dem Verlust an Werten in unserer Gesellschaft und da insbesondere in der Wirtschaft. Dieser Werteverlust hat die Finanz- und Wirtschaftskrise signifikant verstärkt. Deshalb sei es wichtig, diese Werte in all unseren Gesellschaftsbereichen zu stärken und so eine Bewältigung unserer heutigen vielseitigen Krise zu ermöglichen.

Das WPF, diskutierte dabei auch die Vor- und Nachteile unserer heutigen globalen Weltwirtschaft Diese erfordere auf der einen Seite ein globales Wirtschaftsmodell mit einer strenge Regelung der Finanzwirtschaft aber auf der anderen Seite ebenso freien Kapitalverkehr als Motor für die Wirtschaft. Darüber entspannten sich intensive teils heftig geführte Diskussionen.

In diesem Zusammenhang hat Hans-Jörg Rudloff (UK), Vorsitzender des "Board of Directors" von Barclay's Capital die Schlüsselrolle des freien Kapitalverkehrs auch für Private unterstrichen,. Dieser freie Kapitalverkehr habe erst die globale Wirtschaftsentwicklung - insbesondere in den Schwellenländern - ermöglicht und so für viele Millionen Menschen den Weg aus der Armut ermöglicht.

Vladimir Popov (Russland), Berater der Vereinten Nationen, Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten (UN DESA) verlangte eine stärkere Regulierung kurzfristiger Kapitalflüsse, um insbesondere kleiner Länder, die sich in einem Umgestaltungsprozess befinden und relativ neu am Kapitalmarkt sind, zu schützen und ihnen so nachhaltige Investitionen zu ermöglichen.

Weitere Informationen, siehe: www.rhodesforum.org and on www.wpfdc.org

Rückfragehinweis:
   World Public Forum - Dialogue of Civilizations
   Mr. Nikita Konopaltsev
   mailto:n_konopaltsev@wpfdc.org
   Tel.: +7 (915) 2438649
   Michael Goldinger
   mailto:michael.goldinger@fipra.at
   Tel.: +43 (650) 480 75 07 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/13177/aom

 


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