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easyvote.ch fordert E-Voting

Bern (ots) - Einkaufen, Steuererklärung ausfüllen, Bankkonto verwalten: alles kann online gemacht werden. Nur Abstimmen und Wählen kann nicht bequem von zu Hause aus erledigt werden. Die Reaktionen auf die Social Media Kampagne easyvote.ch zeigen, dass durch E-Voting die Zahl der jungen WählerInnen rasant steigen würde.

Über 3000 Jugendliche habe ihren Wahlwecker gestellt indem sie auf www.easyvote.ch ein Wahlversprechen abgegeben haben oder bei der Facebook Fanseite easyvote.ch "Gefällt mir" geklickt haben. Diese jungen WählerInnen werden bis zu den Wahlen am 23. Oktober 2011 per E-Mail, SMS oder Facebook daran erinnert, ihr Wahlcouvert einzuwerfen und bekommen Tipps, wie easy gewählt werden kann. In dieser Funktion soll easyvote.ch auch über die Wahlen hinaus bestehen bleiben. Easyvote.ch wird auch zukünftig altersgerecht über Wahlen und nationale Abstimmungsvorlagen informieren. Zusätzlich wird weiterhin vor Wahlen und Abstimmungen eine Social Media Kampagne geführt, um die Wahlbeteiligung der Jugendlichen zu steigern.

Wahlprozess veraltet

Bei Jugendlichen scheitert das Wählen oft an kleinen Dingen: Sie haben keine Briefmarke zur Hand, sie vergessen ganz einfach das Wahlcouvert auf die Post zu bringen oder können ausbildungshalber nicht auf das Wahlcouvert zurückgreifen, weil sie in einer anderen Stadt wohnen. Der Projektleiter Nicola Jorio meint dazu: "Jeder einzelne Stein, welcher den Wählenden aus dem Weg geschafft wird, steigert die Wahlbeteiligung. Der grösste Stein für junge WählerInnen bildet die physische Stimmabgabe. Deshalb fordert easyvote.ch die rasche Einführung von E-Voting für die gesamte Schweiz."

Neben der Onlinekampagne hat easyvote.ch mit dem WWF zusammen Wahlparties organisiert, an denen direkt gewählt werden konnte: "Solange das E-Voting nicht eingeführt wird, wollen wir wenigstens den gesellschaftlichen Aspekt des Wählens wieder aufleben lassen", so Jorio. Die Wahlparties waren ein grosser Erfolg, sowohl von der Besucherzahl wie auch in der öffentlichen Präsenz, und animierten viele Jugendliche zum Wählen.

Auch vier der jüngsten NationalrätInnen haben ihr Wahlversprechen auf easyvote.ch abgegeben. Evi Allemann, Christian Wasserfallen, Bastien Girod und Lukas Reimann sind sich für einmal einig: es ist wichtig, dass die Jungen an die Urne gehen.

Kontakt:

Manuela Kosch
Mobile: +41/79/464'48'92
E-Mail: manuela.kosch@dsj.ch



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