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Kommentar zu Kultur
Oscar
Murphy

Osnabrück (ots) - Was ist mit "Pina"?

Eddie Murphy kann ohne die Oscar-Gala leben, und die Oscar-Verleihung wird auch ohne Murphy eine glamouröse Veranstaltung werden. Wozu also die ganze Aufregung?

Bestimmt ist es eine Ehre, durch die wichtigste Gala der Filmwelt zu führen, und die Liste der Moderatoren ist lang und glanzvoll: Anne Hathaway und James Franco, Steve Martin und Alec Baldwin, schließlich Hugh Jackman moderierten die letzten drei Shows. Und letztlich stand alles auf den Bühnenbrettern, was in Hollywood Rang und Namen hat. Aber seien wir ehrlich: Niemand kam zu Ruhm, weil er dort moderierte. Umgekehrt wird ein Schuh daraus.

So mag man das allwissende Onlinelexikon Wikipedia zurate ziehen: Das listet sämtliche Oscar-Preisträger auf, akribisch sortiert nach Kategorie und Jahr. Weit unten steht der Punkt "Moderation", und da erlaubt sich der Lexikoneintrag einen Geschwindmarsch in großen Sprüngen. Am 26. Februar 2012 muss Eddie Murphy vielleicht für ein paar Witze herhalten, gut. Uns aber interessiert doch viel mehr die Frage, ob Wim Wenders mit "Pina" einen Oscar gewinnt. Oder?

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