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Kommentar zur russischen Ukraine-Politik

Berlin (ots) - Die Proteste des Jahres 2011 bezeichnen den Moment, an dem Putin vom Präsident aller Russen zum Präsidenten einer konservativen Mehrheit wurde. Einen kurzen Moment sah es damals so aus, als würde die Unruhe des arabischen Frühlings auf Russland übergreifen. Stattdessen ist es umgekehrt gekommen: Ein "russischer Frühling", ein nationalistischer Pro-Putin-Tahrir sozusagen, wird im Kreml-Fernsehen gefeiert, wenn es aus der Ukraine berichtet. Und Putin ist nicht der Mann, jetzt einzulenken. Er hat sein Schicksal an eine Bewegung gebunden, die er nicht mehr enttäuschen mag, auch wenn es sein Land in die Isolation führt.

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