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Kommentar zur Groß-Spende der BMW-Großaktionäre Quandt an die CDU

Berlin (ots) - Ihre Spende kommt genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Merkel-Regierung strengere, für die für die deutsche Autoindustrie ungünstige Klimaauflagen der EU blockiert. Das bringt keine schönen Schlagzeilen. Wir wollen nicht unterstellen, dass Angela Merkel sich eine politische Intervention zugunsten der Autobranche bezahlen lässt. Wir wollen sie für unbestechlich halten. Und können uns doch vorstellen, dass die Familie Quandt zumindest eine Botschaft aussenden will, wenn sie fast ihre ganze BMW-Jahresdividende der Partei der Bundeskanzlerin spendet. Einer Kanzlerin, die bis zum Wahltag den künftigen Cheflobbyisten eines Autokonzerns als Staatsminister an ihrem Kabinettstisch geduldet hat. Ein Dankesbotschaft eben.

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