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Kommentar zum Wahlkampf der SPD

Berlin (ots) - Bisher hat sich Steinbrück bemüht, seinen Wahlkampf möglichst um die populäre Amtsinhaberin herum zu führen. Nun greift er sie frontal an und bezichtigt sie, ihren Amtseid gebrochen zu haben. Es wird nicht lange dauern, bis er Merkel vorwirft, vor den mächtigen USA zu kuschen wie damals beim Irak-Krieg. Die Strategie ist gewagt und birgt Risiken: In der Sache wird es schwer sein, der Bundesregierung eine Mitwisserschaft nachzuweisen. Und der Datenschutz als Mega-Thema im Wahlkampf könnte am Ende eher den Grünen oder der FDP nutzen als der SPD.

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