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Zur europäischen Außen- und Sicherheitspolitik:

Berlin (ots) - Die Sparmaßnahmen im Verteidigungssektor, die diese Krise erzwingt, haben weitreichende Konsequenzen für ganz Europa. Aus Kostengründen muss sich die Grande Nation von jedem zehnten Soldaten trennen. Noch schwerer wiegt die Entscheidung, für schnelle Einsätze künftig nur noch 15 000 statt 30 000 Soldaten bereit zu halten. Dies soll Mittel freisetzen, um in den nächsten Jahren wenigstens bescheidene Investitionen in Aufklärungsfähigkeiten, Tankflugzeuge, den Lufttransport und Drohnen tätigen zu können. Frankreich hofft darauf, dass sich seine Wirtschaft in fünf Jahren soweit erholt haben wird, dass es sich Militäreinsätze wieder leisten kann. Sollten diese Hoffnungen allerdings trügen, gibt es in Europa auf absehbare Zeit kein Land mehr, das zu militärischen Interventionen fähig und willens wäre.

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