Alle Storys
Folgen
Keine Story von Berliner Zeitung mehr verpassen.

Berliner Zeitung

Kommentar zu Gregor Gysi

Berlin (ots)

Offenkundig hat Gysi mit zwei Stasi-Offizieren über ein Interview geredet, das er tags zuvor mit zwei Spiegel-Korrespondenten geführt hatte. Dass der Geheimdienst sich interessiert zeigt, wenn ein DDR-Anwalt mit dem lange einflussreichsten westdeutschen Medium kommuniziert, liegt freilich auf der Hand. Zudem hätte Gysi sich dem Interesse kaum entziehen können. Der auch moralisch schwerwiegende Kernvorwurf des Verrats von Mandanten ist jedenfalls etwas ganz anderes.

Kontakt:

Berliner Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 (0)30 23 27-61 00
Fax: +49 (0)30 23 27-55 33
bln.blz-cvd@berliner-zeitung.de

Weitere Storys: Berliner Zeitung
Weitere Storys: Berliner Zeitung
  • 08.02.2013 – 16:42

    Zur Debatte ums Berlin-Bashing:

    Berlin (ots) - Die Deutschen von Passau bis Bargteheide haben ein Recht und eine offensichtlich große Lust, Berlin als ihre Stadt zu betrachten und hier mitzureden. Insofern geht es völlig in Ordnung, wenn der Bundestag der Stadt ein Schloss verordnet, gegen das kommunalpolitisch eine Menge einzuwenden ist. Berlin gehört den Berlinern viel weniger als etwa München den Münchnern. Die Inbesitznahme der Hauptstadt als Heimat ist eines der Hintergründe des enorm ...

  • 07.02.2013 – 16:24

    Über die Grenzen des chinesischen Wachstums:

    Berlin (ots) - Die Zeiten, in denen die Mehrheit der Chinesen das Gefühl hatte, ihr Leben habe sich in den vergangenen Jahren verbessert und werde dies auch weiterhin tun, sind vorbei. Gleichzeitig merken sie, dass materieller Fortschritt allein nicht glücklich macht. Damit driftet die öffentliche Meinung in Richtung jener Frage, welche die Pekinger Führung mehr fürchtet als jede andere: die Systemfrage. Direkte ...

  • 06.02.2013 – 16:56

    Zum Fall Schavan:

    Berlin (ots) - Schavan wird also ihren Job verlieren. Das ist richtig so, immerhin gibt es ein eindeutiges Urteil der Universität. Es handelt sich nicht um üble Nachrede, auch vor 30 Jahren waren Zitierregeln schon bekannt. Wenn Schavan nun klagt, muss sie nicht sofort auf den Ministerposten verzichten, sie sollte ihn aber ruhen lassen, bis das Verwaltungsgericht in Düsseldorf geurteilt hat. Das würde beiden Seiten gerecht. Zurückkehren in ihr Amt wird Schavan ...