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Zum Fall des Berliner Innensenators Henkel im Kontext der NSU-Untersuchungen:

Berlin (ots) - Da niemand Henkel in dieser Sache Gleichgültigkeit unterstellen wird, dürften andere Gründe zählen. So wird Henkel und seiner CDU-Führungscrew aus der Senatsinnenverwaltung vorgeworfen, sich gegenüber der Behörde abzuschotten. Auch der Umstand, dass die Polizeipräsidentin ihr Amt auf Abruf ausübt, dürfte eine Rolle spielen. Vor allem aber steht einer schonungslosen Aufklärung der NSU-Vorgänge in den Berliner Sicherheitsbehörden das blinde Vertrauen entgegen, das Henkel beispielsweise bei der Debatte um die Kennzeichnung von Polizisten immer wieder offenbart hat. Namenschilder seien eine Misstrauensbekundung von Polizeigegnern, er hingehen vertraue der Polizei. Für blindes Vertrauen in den Apparat wird ein Innensenator aber nicht bezahlt.

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