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Kommentar zur Griechenland-Hilfe

Berlin (ots) - Die Fortschritte in Griechenland sind größer als vielfach unterstellt. Schon deswegen wäre es töricht, ausgerechnet jetzt den Geldhahn zuzudrehen und die unkontrollierte Pleite einzuleiten. Das nächste Hilfspaket für Griechenland senkt mit dem Verzicht der privaten und wohl auch öffentlichen Gläubiger die Schuldenlast auf ein Niveau, das schwer erträglich bleibt und dennoch eine spürbare Entlastung bringt. Zugleich hat die Europäische Zentralbank mit ihren massiven Hilfen für die Banken und die klammen Euro-Staaten die Ansteckungsgefahr für Italien und Spanien ein wenig gemildert. Gerade in Deutschland kann niemand Interesse daran haben, die gesamte Währungsunion in neue, noch dramatischere Turbulenzen zu stürzen. Das Geld für das nächste Griechenland-Programm ist gut angelegt.

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