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Kommentar zu Merkels Wahlkampf für Sarkozy

Berlin (ots) - Mit ihrer Parteinahme geht sie ein hohes Risiko ein, zu Lasten deutscher Interessen. Im Moment sieht alles danach aus, dass der Sozialist Francois Hollande im Frühjahr zum neuen französischen Präsidenten gewählt wird. Merkel aber setzt ganz auf den Sieg Sarkozys, weil sie so gut mit ihm harmoniert und er ihre Führungsrolle anerkannt hat. Hollande dagegen verweigert sie angeblich sogar einen Gesprächstermin. Dabei müsste sie doch gerade mit ihm ins Gespräch kommen, anstatt ihn öffentlich zu düpieren. Das entspricht so gar nicht Merkels viel gerühmter Klugheit. Und es ist überhaupt nicht vom Ende her gedacht.

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