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Kommentar zu Niebels Personalpolitik

Berlin (ots) - Offenbarlässt sich Niebel von zwei Einsichten leiten. Erstens: Das zu erwartende Ende der FDP zumindest als Regierungspartei legt nahe, mit "warmer Hand" zu schenken, denn mit "kalter Hand" wird bald nichts mehr zu vergeben sein. Zweitens: Es genügt nicht, FDP-Mitglieder mit Leitungspositionen zu bedenken, sie sollten dafür auch möglichst keine Qualifikation mitbringen. Es ist kein Trost, sondern Ausdruck eines schwer beschädigten Bewusstseins, dass die CDU-Entwicklungsexpertin Sibylle Pfeiffer nun in einem Brief an die Kanzlerin zwar die Berufung der Inkompetenten beklagte, aber vor allem davor warnte, dass "Unionsleute" übergangen würden. Merke: Das Gemeinwohl ist gesichert, wenn die Beute gerecht verteilt ist.

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