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Kommentar zur Gerechtigkeitslücke in Deutschland

Berlin (ots) - Wenn es Präsident Obama gelingt, die wachsende Gerechtigkeitslücke zu seinem Thema zu machen und glaubwürdige Gegenmittel zu präsentieren, hat er die Wahl schon so gut wie gewonnen. Womit sich die Frage stellt: Warum greift eigentlich in Deutschland keine Partei von Gewicht dieses Thema auf? Die Frage, weshalb es in Deutschland seit zehn, fünfzehn Jahren immer ungerechter zugeht, warum die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht, ist vor allem an jene zu richten, die in dieser Zeit regiert und im Zuge ihrer Deregulierungspolitik auch den deutschen Gesellschaftsvertrag aufgekündigt haben. Das waren CDU und CSU, FDP, SPD und Grüne Womöglich erklärt schon das die Scheu all dieser Parteien, das Thema Gerechtigkeit zu ihrem zu machen.

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