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Kommentar zum Berliner Problemsenator Braun

Berlin (ots) - Kaum im Amt, gibt es für den neuen Berliner Justiz- und Verbraucherschutzsenator Michael Braun (CDU) eine heikle Angelegenheit zu klären: ihm wird vorgeworfen, als Notar Dutzende betrügerische Immobiliengeschäfte beglaubigt zu haben. Braun nennt diese Vorwürfe seltsam gestelzt "unrichtig". Das kann sogar stimmen. Allerdings gibt es zwei ungute Optionen: Entweder ist er als Mitwisser verstrickt in Immobiliengeschäfte zulasten von Kleinanlegern, die vermeintlichen Fachleuten geglaubt haben. Oder er hat als Notar selbst um Mitternacht nichts von der unseriösen Anbahnung der Deals bemerkt. In beiden Fällen wirft das ein schlechtes Licht auf ihn und damit auf Klaus Wowereits neuen rot-schwarzen Senat. Als Senator ist Braun jedenfalls jetzt schon angeschlagen.

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