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Kommentar zum Konflikt zwischen Türkei und PKK:

Berlin (ots) - Es ist kein Zufall, dass die massivste PKK-Attacke seit 20 Jahren genau an jenem Tag erfolgte, an dem die Parlamentskommission zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung erstmals tagen sollte. Die Hardliner in den Bergen wollen keine neue Verfassung, in der beispielsweise die kurdische Sprache auch in der Schule und staatlichen Institutionen zugelassen wird. Sie wollen keine Teilautonomie der Kurdengebiete. Es passt ihnen nicht, dass die Kurdenpartei BDP ihren Widerstand gegen den parlamentarischen Prozess aufgegeben hat. Nur über diesen Kompromiss aber wäre auch hier möglich, was jetzt im Baskenland geschah: dass die Guerilla die Waffen streckt.

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