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Umsetzung des Transformations-Programms und Kosteneinsparungsmaßnahmen belasten den Konzerngewinn im dritten Quartal

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Geschäftszahlen/Bilanz


Herzogenaurach (euro adhoc) - Umsetzung des Transformations-Programms und
Kosteneinsparungsmaßnahmen belasten
                      den Konzerngewinn im dritten Quartal

                      Herzogenaurach, den 24. Oktober 2012

Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2012

    - Konsolidierte Umsätze steigen in Euro um 6,0%
    - EBIT vor Sondereffekten geht um 16,7% auf EUR 98,8 Mio. zurück
    - Sondereffekte in Höhe von EUR 80  Mio.  aufgrund  des  Transformations- 
und
      Kostensenkungsprogramms
    - Gewinn je Aktie reduziert sich von EUR 5,45 auf EUR 0,81



Geschäftsentwicklung Januar bis September 2012

    - Konsolidierte Umsätze steigen in Euro um 7,8%
    - EBIT vor Sondereffekten geht um 13,0% auf EUR 247,9 Mio. zurück
    - EBIT inklusive Sondereffekte beträgt EUR 168,6 Mio.
    - Gewinn je Aktie verringert sich von EUR 13,15 auf EUR 7,53
    - Eigenkapitalquote verbessert sich von 62,9% auf 65,2%


Ausblick 2012


    - PUMA Management hält für 2012 am Umsatzziel mit  einer  Wachstumsrate  auf
      Euro-Basis im mittleren einstelligen Bereich fest.
    -  Transformations-Programm  wird  um  sofortige  Kosteneinsparungsmaßnahmen
      ergänzt, da das schwierige Geschäftsumfeld insbesondere in Europa  weitere
      Anpassungen erforderlich macht.
    - Management erwartet, dass der Konzerngewinn 2012 insbesondere aufgrund der
      Einmalaufwendungen deutlich unter dem Vorjahreswert liegen wird.


"Trotz eines schwachen  Geschäftsumfeldes  in  Europa  konnte  PUMA  im  dritten
Quartal einen moderaten Anstieg der Umsätze verzeichnen", sagte Franz Koch,  CEO
PUMA SE. "Wir haben jetzt konsequent die erforderlichen Maßnahmen ergriffen,  um
die Herausforderungen anzugehen,  denen  wir  momentan  insbesondere  in  Europa
gegenüberstehen. Unser Transformations-Programm für  die  Jahre  2010  bis  2015
wird  zusammen  mit  den   sofortigen   Kosteneinsparungsmaßnahmen   sowie   dem
verbesserten Produktangebot  in  den  Bereichen  Performance  und  Lifestyle  im
nächsten Jahr eine solide  Basis  für  nachhaltiges  und  begehrliches  Wachstum
bilden."
  Schwaches Geschäftsumfeld in Europa verlangsamt weiterhin das Umsatzwachstum

Umsatzentwicklung nach Produktsegmenten
Im dritten Quartal stiegen die Umsätze von PUMA  um  6,0%  auf  Euro-Basis  bzw.
währungsbereinigt um 0,5% auf EUR 892,2 Mio.

Das Segment Schuhe stieg, unterstützt durch die anhaltende  Nachfrage  nach  den
Modellen  der  PUMA-Faas-Familie  aus  der  Lightweight-Running  Kategorie   und
unseren klassischen Modellen PUMA Suede sowie  den  Archive  Lite  Mid  und  Low
Designs, um 2,5% auf EUR 441,9 Mio. Der Erfolg  von  PUMA  im  Bereich 
Laufschuhe
wurde durch  die  Olympischen  Sommerspiele  noch  unterstrichen,  welche  PUMAs
besten Mix aus Sport und Lifestyle zum Ausdruck brachte:  Spitzenleistungen  der
Athleten kombiniert mit den angesagtesten Events  in  der  Stadt.  Die  positive
Entwicklung in unserer Running Kategorie wurde jedoch  durch  Rückgänge  in  den
Kategorien Fitness & Training sowie Motorsport  in  PUMAs  entwickelten  Märkten
gedämpft.

Das Geschäft mit Textilien wuchs um 5,6% auf EUR 311,2 Mio. und  wurde  nicht 
nur
durch die anhaltende Stärke unserer Sparte Cobra PUMA Golf, sondern  auch  durch
Trikot-Verkäufe unserer Kategorie Teamsport gestützt. PUMA konnte  einen  großen
Erfolg mit dem Abverkauf von  Trikots  und  Fanartikeln  von  Borussia  Dortmund
verzeichnen, was ganz wesentlich zur Entwicklung der Umsätze in  Deutschland  in
diesem Jahr beigetragen hat.

Accessoires  legten  aufgrund  der  guten  Ergebnisse   unseres   amerikanischen
Geschäfts mit Socken und Bodywear sowie im Bereich Golf um  20,1%  auf  EUR 
139,1
Mio. stark zu. Im September profitierte  PUMA  vom  sensationellen  Ausgang  des

Ryder Cups 2012, als der von Cobra PUMA Golf ausgerüstete  englische  Top-Golfer
Ian   Poulter,   der   herausragendste   Spieler   des    Turniers,    in    dem
prestigeträchtigen Wettbewerb der besten Golfer aus Europa und  USA  alle  seine
vier Spiele gewinnen konnte.


In den ersten neun Monaten dieses Jahres verbesserten sich die Umsätze  um  7,8%
auf Euro-Basis bzw.  währungsbereinigt  um  3,3%  auf  EUR  2,46  Milliarden. 
Das
Geschäft mit Schuhen  verbesserte  sich  in  Euro  um  2,2%,  Textilien  stiegen
aufgrund der starken Umsätze im Bereich Running sowie der  anderen  Performance-
Bereiche in Euro um 9,8%. Die  Umsätze  im  Segment  Accessoires  erhöhten  sich
aufgrund der guten Nachfrage nach Golf-Produkten um 23,4%.

Umsatzentwicklung nach Regionen
Wachstum in Amerika setzt sich fort
Die Umsätze in der  Region  EMEA  gingen  aufgrund  der  deutlich  verlangsamten
konjunkturellen Entwicklung in Europa sowie der gedämpften  Verbrauchernachfrage
um 3,4% auf EUR 396,7 Mio. zurück. Gute Geschäftsergebnisse  aus  Deutschland 
und
Rußland  konnten  dabei  den  Rückgang  in  anderen  Ländern  nicht  vollständig
ausgleichen. In Amerika konnte PUMA seine außergewöhnlich gute Entwicklung  auch
im  dritten  Quartal  mit  einem  Umsatzwachstum  von   20,5%   auf   Euro-Basis
(währungsbereinigt 10,6%) auf EUR 283,2 Mio.  fortsetzen.  Argentinien, 
Brasilien
und  Mexiko  verzeichneten  einen   starken   Umsatzanstieg   im   zweistelligen
Prozentbereich und auch das  Wachstum  in  Nordamerika  setzte  sich  fort.  Die
Region Asien/Pazifik erzielte auf der Basis guter Geschäftsergebnisse aus  Korea
und Indien einen Anstieg auf Euro-Basis von 8,3% auf EUR 212,3 Mio.  Das 
Wachstum
in China hat sich aufgrund des allgemein  schwierigen  Marktumfeldes  und  hoher
Warenbestände im Markt abgeschwächt.

Im Verlauf der ersten neun Monate gingen die Umsätze in der Region EMEA um  2,5%
zurück. Grund dafür  sind  die  anhaltenden  Herausforderungen  in  den  meisten
Märkten  in  Europa,  wobei  Deutschland  und  die   Türkei   zufriedenstellende
Geschäftsergebnisse erzielen konnten. Dagegen stiegen die Umsätze in der  Region
Amerika um 18,3% stark an und sowohl Nord- als auch  Südamerika  trugen  positiv
zur Geschäftsentwicklung bei. Nordamerika  profitierte  dabei  insbesondere  vom
anhaltenden Wachstum unserer Tochtergesellschaft mit Socken und  Bodywear  sowie
von Cobra PUMA Golf. Die Region Asien/Pazifik  verzeichnete  einen  Anstieg  von
14,9%,  unterstützt  durch  hervorragende  Geschäftsergebnisse  aus  Indien  und
Korea.

Umsatzentwicklung im Einzelhandelsgeschäft
Wachstum im Einzelhandel hält an
PUMAs Einzelhandelsgeschäft konnte ein  weiteres  Umsatzwachstum  erzielen.  Die
Umsätze im Einzelhandel betrugen im dritten  Quartal  EUR  164,9  Mio.  und 
lagen
damit um 22,7% über dem Vorjahreswert von EUR  134,3  Mio.  Das  entspricht 
einem
Anteil von 18,5%  am  Gesamtumsatz.  In  den  ersten  neun  Monaten  nahmen  die
Einzelhandelsumsätze um 20,4% von EUR 362,7 Mio. auf EUR 436,7 Mio.  zu,  was 
einem
Anteil von 17,7% vom Gesamtumsatz entspricht (Vorjahr 15,8%). Das  Umsatzvolumen
in   den   bestehenden   Geschäften   ist   insgesamt   angestiegen   und   neue
Einzelhandelsgeschäfte  wurden  an  profitablen  Standorten  eröffnet.  Da   ein
signifikanter  Teil  der  Einzelhandelsgeschäfte  in  den  entwickelten  Märkten
keinen  zufriedenstellenden  Beitrag  leistete,  wird   dieser   Bereich   einer
Optimierung der  Einzelhandelsaktivitäten  unterzogen.  Der  Bereich  E-Commerce
konnte  weiter  zulegen  und  hat  mit  einem  positiven  Ergebnis  zum  Bereich
Einzelhandel beigetragen.

Margen, Aufwendungen und Profitabilität
Rohertragsmarge im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten rückläufig
Aufgrund höherer Beschaffungskosten sowie unvorteilhafter  Rahmenbedingungen  in
Europa  ist  die   Rohertragsmarge   im   dritten   Quartal   2012   auf   48,2%
zurückgegangen. Die Marge im Segment Schuhe fiel dabei von 49,8% auf 46,1%.  Das
ist im Wesentlichen bedingt durch den Abverkauf von Produkten,  der  im  Vorfeld
der Einführung der Frühjahr/Sommer-Kollektion  2013  zu  einer  Reduzierung  der
Warenbestände  im  Bereich  Schuhe  im  dritten  Quartal  beigetragen  hat.  Bei
Textilien reduzierte sich die Rohertragsmarge geringfügig von 50,3%  auf  50,1%.
Accessoires stiegen jedoch im Vergleich zum Vorjahr von 50,0% auf 50,6% an.

Auf Basis der ersten neun Monate ging die  Rohertragsmarge  um  110  Basispunkte
von 50,6% auf 49,5% zurück. Im Segment Schuhe reduzierte sie sich von 49,8%  auf
47,9%.  Textilien  blieben  unverändert  bei  50,9%,  während  die   Marge   bei
Accessoires aufgrund gestiegener Beschaffungskosten sowie dem  Wettbewerbsumfeld
im Bereich Teamsport von 52,4% auf 51,2% zurückging.
Operative Aufwendungen steigen an
Die operativen Aufwendungen erhöhten sich im dritten Quartal 2012 um 9,5% auf 
EUR
336,1  Mio.  gegenüber  EUR  307,0  Mio.  im  Vorjahreszeitraum.  Die  Kosten  
im
Zusammenhang mit den eigenen Einzelhandelsaktivitäten haben  sich  aufgrund  der
gestiegenen Anzahl eigener Einzelhandelsgeschäfte weiter erhöht. Darüber  hinaus
haben die Olympischen Spiele und damit im Zusammenhang stehende Kosten zu  einem
deutlichen  Anstieg  der  Marketingausgaben  gegenüber   dem   Vorjahreszeitraum
geführt.  Gleichzeitig  stellen  wir  mehr  Mittel  für  Forschung,  Design  und
Entwicklung bereit, um das Produktangebot weiter zu stärken. Ebenso treiben  wir
kontinuierlich die  Verbesserung  der  Beschaffungskette  sowie  der  IT-Systeme
voran.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres stiegen die operativen Aufwendungen  um
11,3% bzw. EUR 100,5 Mio. von EUR 888,5 Mio.  auf  EUR  986,0  Mio.  an.  Wie 
bereits
erläutert,  haben  die  gestiegenen  Ausgaben   für   Marketing,   Einzelhandel,
Forschung, Design und Entwicklung sowie Investitionen  in  das  Transformations-
Programm  zu  der  Erhöhung  beigetragen.  Die  operativen  Aufwendungen  wurden
darüber hinaus durch Wechselkurseffekte belastet, welche zu einer  Erhöhung  von
450 Basispunkten geführt haben.

Operatives Ergebnis vor Sondereffekten
Aufgrund des Rückgangs der Rohertragsmarge sowie der durch das  Transformations-
Programm gestiegenen operativen Aufwendungen  ist  das  operative  Ergebnis  vor
Sondereffekten im dritten Quartal 2012 um 16,7% auf EUR 98,8 Mio. 
zurückgegangen.
Im Zeitraum von Januar bis September reduzierte sich das operative Ergebnis  vor
Sondereffekten um 13,0% auf EUR 247,9 Mio., was einer Quote von 10,1%
entspricht.

Sondereffekte
PUMA  hat  im  dritten  Quartal  Sondereffekte,  die  im  Zusammenhang  mit  dem
Transformations-Programm stehen, in Höhe  von  insgesamt  EUR  80  Mio. 
verbucht.
Diese wurden hauptsächlich durch die Restrukturierung  der  Region  Europa,  die
Optimierung des Einzelhandelsgeschäfts-Portfolios sowie die  Reorganisation  der
globalen Funktionen verursacht.
EBIT inklusive Sondereffekte
Das operative Ergebnis (EBIT) inklusive Sondereffekte betrug im dritten  Quartal
EUR 19,6 Mio. und im Zeitraum Januar bis September EUR 168,6 Mio.

Finanzergebnis
Das Finanzergebnis  war  im  dritten  Quartal,  im  Wesentlichen  bedingt  durch
Wechselkurseffekte, positiv und betrug EUR 1,7 Mio. im Vergleich zu  EUR  -2,1 
Mio.
im Vorjahreszeitraum. Das Finanzergebnis hat sich in  den  ersten  neun  Monaten
von EUR -3,9 Mio. auf EUR -0,9 Mio. gleichermaßen verbessert.

Gewinn vor Steuern
PUMAs Gewinn vor Steuern ging im dritten  Quartal  um  81,7%  auf  EUR  21,3 
Mio.
zurück. Die Steuerquote reduzierte sich von 30,0% auf 27,7%.

Der Gewinn vor Steuern reduzierte sich auch in den ersten  neun  Monaten  von 
EUR
281,1 Mio. auf EUR 167,7 Mio.,  was  einem  Rückgang  von  40,3%  entspricht. 
Die
Steuerquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 30,0% auf 28,9% verbessert.

Konzerngewinn geht zurück
Als Folge des anhaltenden Drucks auf die Rohertragsmarge,  gestiegener  Ausgaben
und insbesondere aufgrund der Sondereffekte hat sich der Konzerngewinn um  85,1%
auf EUR 12,2 Mio. im Quartal verringert. Das Ergebnis pro  Aktie  reduzierte 
sich
auf EUR 0,81.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2012 ging der Konzerngewinn um  42,8%  auf
EUR 112,8 Mio. zurück. Das Ergebnis pro Aktie ging auf EUR 7,53 zurück.



                            Vermögens- und Finanzlage


Eigenkapital
Zum 30. September 2012  stieg  die  Bilanzsumme,  hauptsächlich  aufgrund  einer
Zunahme der Lagerbestände, um 6,5% von EUR 2.423 Mio. auf EUR 2.580 Mio. 
Verglichen
mit dem dritten Quartal 2011 verbesserte sich die  Eigenkapitalquote  von  62,9%
auf 65,2%. In absoluten Zahlen erhöhte sich das  Eigenkapital  um  10,3%  von 
EUR
1.524 Mio. auf EUR 1.682 Mio.

Working Capital
Auf der Aktivseite  haben  sich  die  Vorräte  auf  Euro-Basis  um  21,3%  sowie
währungsbereinigt um 16,8%  auf  EUR  646,0  Mio.  erhöht.  Dieser  Anstieg 
liegt
deutlich  unterhalb  des  Wachstums  in  den   vorangegangenen   Quartalen   und
dokumentiert unsere erfolgreiche Reduzierung von Überbeständen. Der Anstieg  der
Vorratsbestände ist auf die Forcierung  unserer  Einzelhandelsaktivitäten  sowie
höhere  Durchschnittspreise  pro   Artikel   zurückzuführen.   Forderungen   aus
Lieferungen und Leistungen sind nur geringfügig auf EUR  623,7  Mio. 
angestiegen.
Das unterstreicht unseren klaren Fokus und die Bemühungen, die  Außenstandsdauer
der  Forderungen  weiter  zu  reduzieren.  Auf  der   Passivseite   gingen   die
Verbindlichkeiten aus  Lieferungen  und  Leistungen  leicht  auf  EUR  382,9 
Mio.
zurück.

Cashflow/Investitionsaufwand
Der freie Cashflow (vor Akquisitionen) belief sich auf  EUR  -82,7  Mio., 
während
der Wert in der Vorjahresperiode bei EUR -89,4 Mio.  lag.  Der  Mittelabfluss 
aus
dem  höheren  Bedarf  an  Working  Capital  wurde  durch  einen   Rückgang   der
Steuerzahlungen ausgeglichen. Die Investitionen für Akquisitionen betreffen  den
Erwerb der restlichen noch ausstehenden Anteile an Dobotex zum 1. Januar 2012.

Die Investitionen ins Anlagevermögen erhöhten sich um 21,4% auf EUR 54,2 Mio. 
und

betrafen hauptsächlich Investitionen in die Beschaffungskette,  IT-Projekte  und
die   Eröffnung   profitabler   Einzelhandelsgeschäfte   im    Rahmen    unseres
langfristigen "Back on the Attack"-Wachstumsplans.

Liquidität
Der Bestand an Flüssigen Mitteln ging aufgrund des Erwerbs der  restlichen  noch
ausstehenden Anteile an Dobotex zum 30. September 2012 um 9,4% von EUR 289,5 
Mio.

auf EUR 262,2 Mio. zurück. Zusammen mit den Bankverbindlichkeiten reduzierte 
sich
die Nettoliquidität um 19,5% von EUR 255,1 Mio. auf EUR 205,4 Mio.


           Stand der Umsetzung von PUMAs Transformations-Programm und
                           Kosteneinsparungsmaßnahmen

PUMA hat sein Transformations-Programm  forciert  und  bereits  damit  begonnen,
wesentliche Teile davon umzusetzen. Das Programm war 2010 eingeführt worden  mit
dem  langfristigen  Ziel,  die  Komplexität  zu  reduzieren  und  die  operative
Effizienz zu steigern. Zusätzlich  wurden  sofortige  Kosteneinsparungsmaßnahmen
eingeleitet, um die gegenwärtige operative Ertragslage zu verbessern.

Das  neue  regionale  Geschäftsmodell:  Im  Zentrum  des  Programms  steht   die
Einführung eines  neuen  regionalen  Geschäftsmodells,  welches  zuerst  in  der
Region Europa implementiert und dann graduell  auch  auf  die  übrigen  Regionen
übertragen werden soll. Die  regionale  Organisationsstruktur  in  Europa  wurde
bereits ausgeweitet und beinhaltet nun auch einige zentral-  und  osteuropäische
EU-Mitgliedsstaaten wie Tschechien, Polen, Ungarn, Slowakei und  die  baltischen
Staaten. Darüber hinaus hat PUMA die Anzahl der  Organisationseinheiten  von  23
Länder  auf  sieben  Ländergruppierungen  reduziert,  um  die   Komplexität   zu
verringern.  Jede  Ländergruppierung  verfügt  über  ein  Management-Team,   das
Ergebnisverantwortung trägt, während die einzelnen Länder ihre  Aktivitäten  auf
die   kommerziellen   Geschäftsbereiche   konzentrieren   können.   Die   sieben
Ländergruppierungen  sind:  DACH  (Deutschland,  Österreich,  Schweiz),   IBERIA
(Spanien,   Portugal),   UKIB   (Belgien,   Irland,   Luxemburg,    Niederlande,
Großbritannien),  NORDICS  (Dänemark,  Finnland,  Norwegen,  Schweden),  EASTERN
EUROPE  (Tschechien,  Estland,  Ungarn,  Litauen,  Lettland,  Polen,  Slowakei),
FRANKREICH und ITALIEN.

Zusammenlegung von Lagern: PUMA  hat  die  Zusammenlegung  von  Lagern  in  ganz
Europa  eingeleitet,  um  effizienter  zu  sein  und  Kosten  einzusparen.   Das
langfristige Ziel ist es, das  Netzwerk  an  Lagern  mit  der  neuen  regionalen
Organisationsstruktur in Einklang zu bringen.

Optimierung der Einzelhandelsaktivitäten: PUMA hat beschlossen,  insgesamt  rund
80  unrentable  Einzelhandelsgeschäfte  mit  Schwerpunkt  in  den   entwickelten
Märkten zu schließen, während die Gesellschaft auch weiterhin  neue  ausgewählte
Einzelhandelsgeschäfte  an  profitablen   Standorten,   hauptsächlich   in   den
Wachstumsmärkten, eröffnen wird. PUMA beabsichtigt zum Jahresende 2013  weltweit

rund   540    Einzelhandelsgeschäfte,    im    Vergleich    zu    aktuell    590
Einzelhandelsgeschäften, zu betreiben.

Kündigung von Kooperations- und Werbeverträgen: PUMA  hat  im  Zusammenhang  mit
der allgemeinen Reduzierung des Produktportfolios beschlossen,  sich  aus  nicht
profitablen Kooperations- und Werbeverträgen zurückzuziehen.


Reduzierung der Produktkollektionen: PUMA plant  bis  zum  Jahresende  2015  die
Reduzierung seiner gesamten Produktpalette um 30%. Die Anzahl der Artikel  wurde
bereits mit den Kernkategorien des  Unternehmens  abgeglichen.  Der  wesentliche
Teil  der  Reduzierung  der  Artikelanzahl  wird  aus  der   Verschlankung   von
regionalen und lokalen Kollektionen stammen. Die  ersten  deutlichen  Ergebnisse
dieser Rationalisierungsmaßnahmen werden in der Frühjahr/Sommer-Kollektion  2013
sichtbar werden.

Einführung von Geschäftsbereichen: PUMA wird seine  internationale  Organisation
weiterentwickeln  und  dabei  insgesamt  sieben   Geschäftsbereiche   einführen:
Teamsport,  Running,  Training  und  Fitness,  Golf,  Fundamentals,  Motorsport,
Lifestyle,  Accessoires  und  Lizenzen.   In   jedem   Geschäftsbereich   werden
Produktmanagement,  Design,  Entwicklung   und   produktspezifisches   Marketing
gebündelt. Die Einführung dieser Geschäftsbereiche wird PUMA dabei  helfen,  den
Fokus  auf  Performance-  und  Lifestyle-Kategorien  zu  schärfen   und   weiter
voranzutreiben.

Weitere  Kosteneinsparungsmaßnahmen,  die  im  vierten  Quartal  dieses   Jahres
umgesetzt werden sollen, werden derzeit geprüft.

                                  Ausblick 2012


Vor dem Hintergrund eines insbesondere in Europa  schwierigen  Geschäftsumfeldes

hat das PUMA Management  das  Transformations-Programm  2010-2015  um  sofortige
Kosteneinsparungsmaßnahmen ergänzt und ausgeweitet. Die eingeleiteten  Maßnahmen
haben zu einmaligen Kosten von zirka EUR 80 Mio. geführt, die bereits  im 
dritten
Quartal verbucht wurden. PUMA erwartet, dass sich diese  Einmalkosten  innerhalb
von zwei bis drei Jahren amortisiert haben werden.

Das  Management  geht  unverändert  von  einem   Umsatzwachstum   im   mittleren

einstelligen Bereich auf Euro-Basis aus. Der  Konzerngewinn  wird  aufgrund  der
genannten Einmalaufwendungen deutlich unter dem Vorjahreswert liegen.

Pressekontakt:
Kerstin Neuber - Corporate Communications - PUMA SE - +49 9132 81 2984 -
kerstin.neuber@puma.com


Investor Relations:
Carl Baker - Finance - PUMA SE - +49 9132 81 3188 - carl.baker@puma.com



Hinweise an die Redaktionen:
-  Die  Pressemitteilung   und   Geschäftsberichte   finden   Sie   online   auf
www.about.puma.com.
- PUMA SE Börsenkürzel:
      Reuters: PUMG.DE, Bloomberg: PUM GY,
      Börse Frankfurt: ISIN: DE0006969603 - WKN: 6969603





Anmerkungen hinsichtlich zukunftsgerichteter Aussagen:
Die   vorstehenden   Aussagen   beinhalten   Prognosen   über    die    künftige
Geschäftsentwicklung im Hinblick auf  Umsatzerlöse,  Rohergebnis,  Aufwendungen,
Erträge, Auftragsbestände, Forecasts, Strategien und Zielsetzungen. Jede  dieser
Aussagen unterliegt gewissen Risiken und Schwankungen, die dazu  führen  können,
dass die aktuellen Ergebnisse von diesen vorausschauenden  Prognosen  abweichen.
Zukünftige Informationen basieren auf den aktuellen Erwartungen und  Schätzungen
des Managements. Diese Informationen unterliegen dem  Risiko,  dass  Erwartungen
bzw. Annahmen anders als erwartet eintreffen können. Bestimmte  Faktoren  können
dazu führen, dass das tatsächliche Ergebnis vom prognostizierten abweicht.


PUMA

PUMA ist eines der weltweit führenden  Sportlifestyle-Unternehmen,  das  Schuhe,
Textilien und Accessoires designt und entwickelt. PUMA  setzt  sich  dafür  ein,
Kreativität zu fördern, im  Rahmen  seines  Nachhaltigkeits-Konzeptes  PUMA.Safe
umwelt- und sozialverträglich zu handeln  und  zum  Frieden  beizutragen.  Gemäß
unserer  Unternehmensprinzipien  wollen  wir  das  fair,  ehrlich,  positiv  und
kreativ tun. PUMA ist Sport und Mode. Zu seinen Sport Performance und Lifestyle-
Kategorien gehören u.a.  Fußball,  Running,  Motorsport,  Golf  und  Segeln.  Im
Bereich  Sport  Fashion  kooperiert  PUMA  mit  namhaften  Designer-Labels   wie
Alexander McQueen und Mihara Yasuhiro. Zur PUMA-Gruppe gehören die Marken  PUMA,
Cobra Golf und Tretorn. Das Unternehmen, das  1948  gegründet  wurde,  vertreibt
seine Produkte in über 120 Ländern und beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter.  Die
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