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PUMA beschleunigt und erweitert das unternehmensweite Transformationsprogramm

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Geschäftszahlen/Bilanz


Herzogenaurach (euro adhoc) - PUMA beschleunigt und erweitert das
unternehmensweite Transformationsprogramm

                        Herzogenaurach, den 26. Juli 2012

Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2012

    - Konsolidierte Umsätze steigen in Euro um 11,8%
    - Rohertragsmarge bleibt stabil bei 49,1%
    - Operatives Ergebnis (EBIT) geht um 15,0% auf EUR 47,1 Mio. zurück
    - Konzerngewinn verringert sich um 29,2% auf EUR 26,7 Mio.
    - Gewinn je Aktie reduziert sich von EUR 2,51 auf EUR 1,78
    - Umfang des Transformationsprogramms wird erweitert



Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2012

    - Konsolidierte Umsätze steigen in Euro um 8,8%
    - Rohertragsmarge verringert sich leicht auf 50,2%
    - Operatives Ergebnis (EBIT) geht um 10,4% auf EUR 149,1 Mio. zurück
    - Konzerngewinn reduziert sich um 12,8% auf EUR 100,6 Mio.
    - Gewinn je Aktie fällt von EUR 7,69 auf EUR 6,72




Ausblick 2012


    - Für das Gesamtjahr 2012 passt das Management  sein  bisheriges  Umsatzziel
      mit einer  Wachstumsrate  im  hohen  einstelligen  Prozentbereich  an  und
      rechnet jetzt mit einem Zuwachs im mittleren einstelligen Bereich.
    - Das Transformationsprogramm wird ausgeweitet, was zu Einmalaufwendungen in
      Höhe von bis zu EUR 100 Mio. führen wird.
    - Das Management erwartet, dass der Konzerngewinn 2012 aufgrund  der  vorher
      genannten Einmalaufwendungen deutlich unter dem Vorjahreswert von EUR 
230,1
      Mio. liegen wird.


"Trotz  der  vor  allem  in  Europa  schwachen  Nachfrage  und  des  schwierigen
Marktumfelds konnte PUMA im zweiten  Quartal  und  ersten  Halbjahr  2012  einen
beachtlichen Anstieg der Umsätze  verzeichnen", sagte Franz Koch, CEO  PUMA  SE.
"Allerdings  haben  der  zunehmende  Druck  auf  die  Rohertragsmarge,   weitere
strategische  Investitionen  im   Rahmen   unseres   "Back   on   the   Attack"-
Wachstumsplanes  sowie  ein  schwaches   Geschäftsumfeld   in   Europa   unseren
Konzerngewinn im zweiten Quartal belastet. Aus diesem Grund haben wir  Maßnahmen
ergriffen und den Umfang unseres  Transformationsprogramms  deutlich  erweitert,
um nachhaltiges und profitables Wachstum  sicherzustellen.  Das  Programm  zielt
darauf  ab,  komplexe  Strukturen  zu   vereinfachen   und   ein   effizienteres
Geschäftsmodell zu etablieren, das zu deutlichen Kosteneinsparungen führt."


  Die Region Amerika und das Segment Accessoires tragen PUMAs Umsatzwachstum im
                                 zweiten Quartal
                      Konzerngewinn schwächer als erwartet


Umsatzentwicklung nach Produktsegmenten
Im zweiten Quartal stiegen die Umsätze von PUMA um  11,8%  auf  Euro-Basis  bzw.
währungsbereinigt  um  6,0%  auf  EUR  752,9  Mio.  Das   Segment   Schuhe  
blieb
währungsbereinigt stabil bei EUR 370,9 Mio., wobei die  Kategorien  Teamsport 
und
Running  die  schwächeren  Umsätze  in  den  Bereichen  Motorsport  und  Fitness
ausgleichen konnten. Das Geschäft mit Textilien wuchs  dagegen  um  7,9%  auf 
EUR
256,4 Mio., bedingt durch die gestiegene Nachfrage in  der  Kategorie  Teamsport
im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft 2012. Das  Segment  Accessoires  legte
um 24,3% auf EUR 125,6 Mio. zu. Besonders Cobra  Golf-Produkte  und  das 
Geschäft
mit Socken verzeichneten dabei in allen Regionen starke Umsatzergebnisse.


Der  Erfolg  der  beiden  von  PUMA  ausgerüsteten  Mannschaften   Italien   und
Tschechien bei der Europameisterschaft führte zu einer Stärkung  der  wachsenden
Fußball-Kategorie   und   unterstreicht   eindrucksvoll   die    Position    und

Markenpräsenz von PUMA als eine der drei führenden Fußballmarken.  Die  "Squadra
Azzurra" wurde Vize-Europameister und auch das Team der  Tschechischen  Republik
konnte nach starker Leistung das Viertelfinale erreichen.  PUMAs  Top-Schuh  der
Europameisterschaft 2012, der EvoSpeed, mit dem Mario Gomez auf  Torejagd  ging,
wurde kurz vor  dem  Start  des  Turniers  vorgestellt  und  verzeichnete  einen
überzeugenden Abverkauf.

Im Bereich Sportlifestyle erfreute sich vor  allem  das  Modell  "Archive  Lite"
einer starken  Nachfrage  bei  den  Kunden.  Dabei  handelt  es  sich  um  einen
ultraleichten Schuh in zeitgemäßem Design, der sich aus  dem  Klassiker  "Suede"
ableitet  und  mit  Performance-Technologien  wie   dem   FAAS-Schaumstoff   und
Netzgewebe kombiniert wurde.

Im ersten Halbjahr 2012 verbesserten sich die Umsätze  um  8,8%  auf  Euro-Basis
bzw. währungsbereinigt um 5,1% auf EUR 1,57 Milliarden. Das Geschäft  mit 
Schuhen

gab  dabei  währungsbereinigt  um  1,2%  nach,   Textilien   verbesserten   sich
währungsbereinigt um 8,0% und die Umsätze im Segment Accessoires  erhöhten  sich
währungsbereinigt  um  21,5%,  was  hauptsächlich   auf   die   weiterhin   sehr
erfolgreiche Entwicklung  von  Cobra  Golf  und  dem  neuen  Joint  Venture  für
Accessoires auf dem nordamerikanischen Markt zurückzuführen ist.

Umsatzentwicklung nach Regionen

Wachstum in Amerika und Asien setzt sich fort
Regional konnte PUMA mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 15,0%  auf
EUR 278,7 Mio. seine außergewöhnlich gute Entwicklung in Amerika auch  im 
zweiten
Quartal fortsetzen. Asien/Pazifik verzeichnete einen  Anstieg  von  8,6%  auf 
EUR
190,6 Mio. Die Umsätze in  der  Region  EMEA  gingen  aufgrund  des  schwierigen
Marktumfelds in Europa und einer schwächeren Entwicklung des  Schuhgeschäfts  um
3,0% auf EUR 283,6 Mio. zurück.


Im ersten Halbjahr 2012 legten die Umsätze in der Region Amerika aufgrund  guter
Ergebnisse in fast allen wichtigen Märkten währungsbereinigt um  11,8%  zu.  Die
Region   Asien/Pazifik   stieg,    unterstützt    durch    eine    hervorragende
Geschäftsentwicklung in Indien und Japan,  währungsbereinigt  um  9,4%,  während

sich die Umsätze in der  Region  EMEA  währungsbereinigt  um  2,1%  reduzierten.
Trotz zufriedenstellender Ergebnisse in den  Märkten  Deutschland  und  Spanien,
lagen die meisten Märkte in der Region EMEA unterhalb der Erwartungen.

Umsatzentwicklung im Einzelhandelsgeschäft
Solides Wachstum im Einzelhandel
PUMAs Einzelhandelsgeschäft verzeichnet auch  weiterhin  ein  solides  Wachstum.
Die Umsätze im Einzelhandel betrugen im zweiten Quartal EUR  150  Mio.  und 
lagen
damit um 22,3% über dem Vorjahreswert von  EUR  122  Mio.  Dies  entspricht 
einem
Anteil von 19,9% am  Gesamtumsatz.  In  den  ersten  sechs  Monaten  nahmen  die
Einzelhandelsumsätze um 19% von EUR 228 Mio. auf EUR 272  Mio.  zu,  was  17,3% 
vom
Gesamtumsatz entspricht. Diese zufriedenstellende Entwicklung basiert auf  einem
gesteigerten  Umsatzvolumen  in  den  bestehenden  Geschäften,  neu   eröffneten
Einzelhandelsgeschäften sowie einem anhaltenden Wachstum im Bereich  E-Commerce.

Margen, Aufwendungen und Profitabilität
Rohertragsmarge im zweiten Quartal stabil, aber rückläufig im ersten Halbjahr
PUMA konnte die Auswirkungen  der  anhaltend  steigenden  Beschaffungskosten  im
zweiten Quartal weitestgehend kompensieren. Unterstützt durch im  Vergleich  zum
Vorjahr vorteilhafte Wechselkurseffekte blieb  die  Rohertragsmarge  im  zweiten
Quartal 2012  stabil  bei  49,1%.  Es  kam  jedoch  nicht  zu  dem  ursprünglich
erwarteten  leichten  Anstieg  der  Rohertragsmarge  und  PUMA   konnte   höhere
Beschaffungskosten und den anhaltenden Margendruck daher nicht ausgleichen.  Die
Marge im Segment Schuhe konnte dabei von 48,1% auf  48,3%  leicht  zulegen,  bei
Textilien verbesserte sie sich von 48,9% auf 49,4%.  Accessoires  fielen  jedoch
im Vergleich zum Vorjahr von 53,3% auf 51,1% zurück.

Im Halbjahresvergleich ging die Rohertragsmarge um 70 Basispunkte von 50,9%  auf
50,2% zurück. Im Segment  Schuhe  reduzierte  sie  sich  von  49,8%  auf  48,9%.
Textilien konnten  von 51,4% auf 51,5% leicht zulegen,  während  die  Marge  bei
Accessoires  aufgrund  der  Zunahme  des  Geschäfts   mit   Golfschlägern,   das
traditionell niedrigere Margen aufweist, von 53,7% auf 51,5% zurückging.

Operative Aufwendungen steigen an
Die operativen Aufwendungen stiegen gemäß PUMAs Wachstumsplan  auch  im  zweiten
Quartal 2012. Im Vergleich zu den in der Vorjahresperiode ausgewiesenen EUR 
279,9
Mio. nahmen sie im zweiten Quartal 2012 um  17,0%  auf  EUR  327,4  Mio.  zu,  
im
Wesentlichen bedingt durch Marketinginitiativen in Verbindung mit  der  Fußball-
Europameisterschaft  und  den  Olympischen  Spielen.  Gleichzeitig  wurden  mehr
Mittel  für  Forschung,  Design   und   Entwicklung   bereitgestellt,   um   das

Produktangebot   zu   stärken.   Auch   die   gestiegene   Anzahl   an   eigenen
Einzelhandelsgeschäften,   Wechselkurseffekte   und    die    Erweiterung    des
Konsolidierungskreises trugen zum Kostenanstieg bei.


Im ersten Halbjahr  2012  stiegen  die  operativen  Aufwendungen  aus  denselben
Gründen wie im zweiten Quartal um 12,3% bzw. EUR 71,4 Mio. von EUR 578,5 Mio.
auf  EUR
649,9 Mio. an. Zusätzlich fielen höhere Kosten an, um  die  erforderliche  Basis
für das Transformationsprogramm zu schaffen. Dazu gehören  standardisierte  ERP-
IT-Systeme und Verbesserungen entlang der regionalen Beschaffungskette.
Operatives Ergebnis (EBIT) geht aufgrund von schwächer als  erwarteten  Umsätzen
und höheren Kosten zurück
Das operative Ergebnis (EBIT) verringerte sich um  15,0%  auf  EUR  47,1  Mio. 
im
zweiten Quartal 2012. Im Halbjahresvergleich sank das EBIT um 10,4% auf EUR 
149,1
Mio., was einer EBIT-Quote von 9,5% entspricht.

Finanzergebnis
Das Finanzergebnis verschlechterte sich von EUR -1,6 Mio. auf  EUR  -3,7  Mio. 
Dies
ist  hauptsächlich  auf  negative  Wechselkursveränderungen  zurückzuführen.  Im
ersten Halbjahr ging das Finanzergebnis von EUR -1,8 Mio. auf EUR -2,7 Mio.
zurück.

Gewinn vor Steuern
PUMAs Gewinn vor Steuern ging im zweiten  Quartal  um  19,4%  auf  EUR  43,3 
Mio.
zurück. Die Steuerquote für das vergangene Quartal erhöhte sich  von  30,0%  auf
33,8%.

Der Gewinn vor Steuern  reduzierte  sich  auch  im  ersten  Halbjahr  2012.  Die
Entwicklung von
EUR 164,6 Mio. auf EUR 146,4 Mio. entspricht einem  Rückgang  von  insgesamt 
11,0%.
Jedoch verzeichnete das  Unternehmen  eine  gegenüber  dem  Vorjahr  verbesserte
Steuerquote von 29,1% (2011: 30,0%).

Konzerngewinn geht zurück
Als Folge eines geringeren Rohertrags und gestiegener Ausgaben verringerte  sich
der Konzerngewinn  um  29,2%  auf  EUR  26,7  Mio.  und  blieb  damit  hinter 
den
Erwartungen des Managements zurück. Das Ergebnis pro Aktie  reduzierte  sich  um
29,0% auf EUR 1,78.

Im ersten Halbjahr 2012 ging  der  Konzerngewinn  um  12,8%  auf  EUR  100,6 
Mio.
zurück. Das Ergebnis pro Aktie sank um 12,6% auf EUR 6,72.




                            Vermögens- und Finanzlage


Eigenkapital
Zum 30. Juni 2012 stieg die Bilanzsumme, hauptsächlich  aufgrund  einer  Zunahme
der Lagerbestände, um 10,1% von EUR 2.343 Mio. auf EUR  2.580  Mio.  Verglichen 
mit

dem zweiten Quartal 2011 verbesserte sich die Eigenkapitalquote stark von  59,4%
auf 65,7%. In absoluten Zahlen erhöhte sich das  Eigenkapital  um  21,8%  von 
EUR
1.392 Mio. auf EUR 1.696 Mio.

Working Capital
Auf der Aktivseite haben sich die  Vorräte  währungsbereinigt  um  26,1%  auf 
EUR
672,3 Mio. erhöht. Auf Euro-Basis entspricht dies einem Anstieg von  32,3%,  was
zum großen Teil auf der fortwährenden  Erweiterung  des  Einzelhandelsportfolios
und höheren Durchschnittspreisen pro  Artikel  zurückzuführen  ist.  Forderungen
aus  Lieferungen   und   Leistungen   sind   im   Rahmen   des   Umsatzwachstums
währungsbereinigt um 7,0% (11,6% auf Euro-Basis) auf EUR 582,7  Mio. 
angestiegen.
Auf der Passivseite nahmen die Verbindlichkeiten um 10,4% auf EUR 469,5 Mio. zu.

Cashflow/Investitionsaufwand
Der freie Cashflow (vor Akquisitionen) belief sich auf EUR -57 Mio.,  während 
der
Wert in der Vorjahresperiode bei EUR -9 Mio. lag. Der Mittelabfluss resultiert 
im
Wesentlichen aus dem höheren Bedarf an Working Capital.  Die  Investitionen  für
Akquisitionen betreffen  den  Erwerb  der  restlichen  ausstehenden  Anteile  an
Dobotex zum 1. Januar 2012.

Die Investitionen ins Anlagevermögen erhöhten sich um 17,1% auf EUR  34  Mio. 
und
betrafen hauptsächlich Investitionen in die  Beschaffungskette  und  IT-Projekte
im Rahmen des "Back on the Attack"-Wachstumsplans.

Liquidität
Der Bestand an Flüssigen  Mitteln  ging  aufgrund  des  Erwerbs  der  restlichen
ausstehenden Anteile an Dobotex zum 30. Juni 2012 um 19,8% von EUR 352 Mio. auf 
EUR
282 Mio. zurück. Zusammen mit  den  Bankverbindlichkeiten  reduzierte  sich  die
Nettoliquidität um 26,6% von

EUR 321 Mio. auf EUR 236 Mio.
        PUMAs Transformationsprogramm soll Geschäftsmodell optimieren und
                            Kostenstruktur verbessern


Angesichts  der  aktuellen  Herausforderungen   im   Europa-Geschäft   und   des
zunehmenden Drucks auf die Rohertragsmargen sowie der Notwendigkeit  anhaltender
strategischer  Investitionen  in  Marke,  Produkt  und  Infrastruktur  hat   das
Management beschlossen, die Umsetzung des Transformationsprogramms, das 2011  im
Rahmen des fünfjährigen Wachstumsplans gestartet wurde, zu forcieren.

Das  wichtigste  Element  dieses  Programms  ist  die  Einführung  eines   neuen
regionalen Geschäftsmodells als eine  robuste  Plattform  für  nachhaltiges  und
profitables Wachstum. Das Modell wird zunächst in Europa und im Anschluss  daran
in den übrigen Regionen implementiert  werden.  Ziel  ist  es,  die  Komplexität
innerhalb  der  europäischen  Organisationsstruktur  zu  reduzieren,  indem  die
Anzahl der Organisationseinheiten in Europa von derzeit 23  Ländern  auf  sieben
Ländergruppierungen  vermindert  wird.  In  diesen  Ländergruppierungen   werden
vorwiegend Verwaltungsfunktionen (Back-Office) zentralisiert, während  sich  die
einzelnen Länder künftig weiterhin  auf  die  Bereiche  Vertrieb  und  Marketing
konzentrieren, um dadurch einen stärkeren Fokus auf  den  Verbraucher  legen  zu
können.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des  neuen  regionalen  Geschäftsmodells  ist
die Schaffung einer regional organisierten Beschaffungskette,  mit  deren  Hilfe
die Bearbeitungszeit von Kundenaufträgen  deutlich  verkürzt,  der  Lagerbestand
und der Warenumschlag verbessert und die Produktverfügbarkeit erhöht wird.

Der  erweiterte  Umfang  des  Transformationsprogramms   beinhaltet   auch   die
anhaltende  Optimierung  von  PUMAs  Einzelhandelsportfolio,  hauptsächlich   in
Europa  und  Nordamerika.   PUMAs   Einzelhandelsstrategie   umfasst   selektive
Neueröffnungen an profitablen Standorten, insbesondere in den  Wachstumsmärkten,
bei gleichzeitiger Schließung unrentabler Geschäfte.
Außerdem  wird  PUMAs  Produktportfolio  optimiert,  indem  die  Gesamtzahl  der
geführten Artikel deutlich reduziert wird. Im Einklang mit dem neuen  regionalen
Geschäftsmodell will PUMA seine globalen  und  regionalen  Kollektionen  stärken
und Produktlinien, die speziell für einzelne  Märkte  kreiert  wurden,  deutlich
verkleinern.  Darüber  hinaus  werden  Sponsoringverträge,  die  entweder  nicht
wirtschaftlich sind  oder  aber  nicht  PUMAs  langfristiger  Marketingstrategie
entsprechen, beendet.

Zusätzlich  zu  den  oben  beschriebenen  Maßnahmen  wird  PUMAs  Kostenstruktur
verbessert, indem  globale  Funktionen  und  Kategorien  zentralisiert  und  die
internationale und regionale Organisationsstruktur verschlankt wird.

Das Management geht davon aus, dass diese  Veränderungen  einmalige  Kosten  von
bis zu
EUR 100 Mio. erfordern, die letztendlich aber zu einer deutlichen 
Kosteneffizienz
und Verbesserungen des Working Capital in den kommenden Jahren führen werden.

Geschäftsführende Direktoren
Klaus Bauer (57),  Chief  Operating  Officer,  hat  den  Verwaltungsrat  darüber
informiert,  dass  er  aufgrund   seiner   persönlichen   Lebensplanung   seinen
bestehenden Vertrag nicht über  das  Jahr  2012  hinaus  verlängern  wird.  Sein
Nachfolger wird Michael Lämmermann (50), Geschäftsbereichsleiter  Finanzen,  der
mit Wirkung zum 1.  Januar  2013  die  Position  des  Chief  Financial  Officers
übernehmen und damit künftig für die Bereiche Finanzen und Recht  verantwortlich
sein wird.

Klaus Bauer ist seit 1989 bei PUMA und wurde  2009  zum  Vorstand  ernannt.  Als
Chief Operating Officer verantwortet er die Bereiche Finanzen, Recht,  Personal,
IT, Logistik und Operations. Klaus Bauer  wird  seine  Aufgaben  bis  zu  seinem
Ausscheiden Ende des Jahres wahrnehmen  und  somit  eine  reibungslose  Übergabe
sowohl an Michael Lämmermann als auch an seinen Nachfolger in der  Position  des
COO gewährleisten, der zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben wird.

Michael Lämmermann ist seit 1993 bei PUMA und wurde 1998 Direktor  des  Bereichs
Controlling.  Im Anschluss arbeitete er zehn  Jahre  lang  als  Chief  Financial
Officer und Chief Operating Officer bei PUMA North  America  in  Westford,  USA.
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland übernahm er  seine  jetzige  Funktion  als
Geschäftsbereichsleiter Finanzen.

Antonio Bertone  (39),  Chief  Marketing  Officer,  wird  eine  neue  berufliche
Herausforderung annehmen und das Unternehmen nach 18 Jahren zum Ende des  Jahres
verlassen. Antonio Bertone  wird  PUMA  nach  seinem  Ausscheiden  weiterhin  in
beratender  Funktion  projektbezogen  zur  Verfügung  stehen  und  damit   seine
Expertise im Hinblick auf  globale  Marketingstrategien  einbringen.  Als  Chief
Marketing Officer verantwortet er derzeit PUMAs  globales  Markenmanagement  und
wird diese Aufgabe bis Ende des  Jahres  wahrnehmen.  Sein  Nachfolger  wird  zu

einem  späteren  Zeitpunkt  bekanntgegeben.  Antonio  Bertone  war   seit   2008
stellvertretendes Mitglied des Vorstands der PUMA AG.


                                  Ausblick 2012



Die oben beschriebenen einmaligen Kosten von bis zu circa EUR 100 Mio.  werden 
im
zweiten Halbjahr 2012 gebucht.

Das Management geht davon aus, dass PUMAs Umsätze im zweiten Halbjahr  weiterhin
ansteigen werden, jedoch  deutlich  verlangsamt.  Dies  ist  auf  das  zunehmend
schwierigere makroökonomische Umfeld und die allgemein  hohen  Lagerbestände  in
den Märkten zurückzuführen.

Für das Gesamtjahr 2012 passt das  Management  sein  bisheriges  Umsatzziel  mit
einer Wachstumsrate im hohen einstelligen Prozentbereich an  und  rechnet  jetzt
mit  einem  Zuwachs  im  mittleren  einstelligen  Bereich.  Aufgrund  der   oben
genannten  Einmalaufwendungen  wird  erwartet,  dass  der   Konzerngewinn   2012
deutlich unter dem Vorjahreswert von EUR 230,1 Mio. liegen wird.
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Rundungsdifferenzen können bei den Prozentangaben und den Zahlen auftreten, die
in Millionen dargestellt werden, da die Berechnungen immer auf Zahlen in
Tausend basieren.
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Rundungsdifferenzen können bei den Prozentangaben und den Zahlen auftreten, die
in Millionen dargestellt werden, da die Berechnungen immer auf Zahlen in
Tausend basieren.
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Rundungsdifferenzen können bei den Prozentangaben und den Zahlen auftreten, die
in Millionen dargestellt werden, da die Berechnungen immer auf Zahlen in
Tausend basieren.

Pressekontakt:
Kerstin Neuber - Corporate Communications - PUMA SE - +49 9132 81 2984 -
kerstin.neuber@puma.com


Investor Relations:
Carl Baker - Finance - PUMA SE - +49 9132 81 3188 - carl.baker@puma.com



Hinweise an die Redaktionen:
-  Die  Pressemitteilung   und   Geschäftsberichte   finden   Sie   online   auf
www.about.puma.com.
- PUMA SE Börsenkürzel:
      Reuters: PUMG.DE, Bloomberg: PUM GY,
      Börse Frankfurt: ISIN: DE0006969603 - WKN: 6969603





Anmerkungen hinsichtlich zukunftsgerichteter Aussagen:
Die   vorstehenden   Aussagen   beinhalten   Prognosen   über    die    künftige
Geschäftsentwicklung im Hinblick auf  Umsatzerlöse,  Rohergebnis,  Aufwendungen,
Erträge, Auftragsbestände, Forecasts, Strategien und Zielsetzungen. Jede  dieser
Aussagen unterliegt gewissen Risiken und Schwankungen, die dazu  führen  können,
dass die aktuellen Ergebnisse von diesen vorausschauenden  Prognosen  abweichen.
Zukünftige Informationen basieren auf den aktuellen Erwartungen und  Schätzungen
des Managements. Diese Informationen unterliegen dem  Risiko,  dass  Erwartungen
bzw. Annahmen anders als erwartet eintreffen können. Bestimmte  Faktoren  können
dazu führen, dass das tatsächliche Ergebnis vom prognostizierten abweicht.


PUMA

PUMA ist eines der weltweit führenden  Sportlifestyle-Unternehmen,  das  Schuhe,
Textilien und Accessoires designt und entwickelt. PUMA  setzt  sich  dafür  ein,
Kreativität zu fördern, im  Rahmen  seines  Nachhaltigkeits-Konzeptes  PUMA.Safe
umwelt- und sozialverträglich zu handeln  und  zum  Frieden  beizutragen.  Gemäß
unserer  Unternehmensprinzipien  wollen  wir  das  fair,  ehrlich,  positiv  und
kreativ tun. PUMA ist Sport und Mode. Zu seinen Sport Performance und Lifestyle-
Kategorien gehören u.a.  Fußball,  Running,  Motorsport,  Golf  und  Segeln.  Im
Bereich  Sport  Fashion  kooperiert  PUMA  mit  namhaften  Designer-Labels   wie
Alexander McQueen und Mihara Yasuhiro. Zur PUMA-Gruppe gehören die Marken  PUMA,
Cobra Golf und Tretorn. Das Unternehmen, das  1948  gegründet  wurde,  vertreibt
seine Produkte in über 120 Ländern und beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter.  Die
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