PRIX EUROPA

Programmvorschau: 25 Jahre PRIX EUROPA: Qualität ohne Grenzen
In der Medienwelt hat die europäische Zukunft schon begonnen
Jubiläumsausgabe vom 22. - 29. Oktober in Berlin

Berlin (ots) - Unter dem Motto "Celebrating 25 Years of Media Quality - Made in Europe" präsentiert das wichtigste europäische Broadcasting Festival in seiner Jubiläumsausgabe 237 Programme aus Fernsehen, Radio und Online. 110 Sendeanstalten und Produzenten aus ganz Europa konkurrieren in 10 Kategorien um die begehrte Auszeichnung "Bestes Europäisches Programm des Jahres" und insgesamt 78 000 Euro Preisgelder. Für den 22. bis 29. Oktober haben rund 1000 internationale Fachbesucher ihre Teilnahme angekündigt. Der PRIX EUROPA in Berlin ist ein einzigartiges grenz-und medienübergreifendes Treffen der Programmkreativen.

Zum 25. Jubiläum kann das Festival auf die stolze Zahl von 10.000 Wettbewerbsnominierungen zurückschauen, richtet den Blick dabei jedoch bewusst nach vorn. Gemeinsam mit den 24 europäischen Partnern wird nach Antworten auf die Auswirkung der Medienkonvergenz, Internationalisierung und Deregulierung im medialen Europa gesucht. Festivalleiterin Susanne Hoffmann, die den PRIX EUROPA seit 1987 begleitet: "Dabei geht es uns ausdrücklich um Inhalte, um das Programm für die Zuschauer, Hörer und Nutzer überall auf diesem Kontinent. Im Gegensatz zu allen politischen und wirtschaftlichen Querelen funktioniert der europäische Gedanke in der Medienwelt. Europas Kreative haben schon seit langem begriffen, dass nur überlebt, wer nationale Grenzen überwindet und bereit ist, europäisch zu denken."

European Leadership Panel

Aus diesem Grund bringt der PRIX EUROPA die wichtigsten europäischen Intendanten zu einem Leadership Panel an einen Tisch. Wie können sie angesichts wachsender Fragmentierung der Gesellschaften überall auf diesem Kontinent auch in Zukunft ihr Publikum mit Qualität und einem breitgefächerten Angebot erreichen? Diese Frage diskutieren Ruurd Bierman (Niederlande/NPO), Dagmar Reim (rbb), Ingrid Deltenre (EBU), Rémy Pflimlin (France Télévisions), Roger de Weck (Schweiz/SRG-SSR), Lauri Kivinen (Finnland/YLE), Thomas Bellut (ZDF) und Lászlò Zsolt Szabò (Ungarn/MTVA).

Auch in seinem täglichen Rahmenprogramm setzt das Festival ganz auf professionellen Austausch, Networking und inhaltliche Impulse für die Fachbesucher aus über 30 Ländern: jeder Morgen beginnt mit anregenden Frühstücks-Keynotes international gefragter Experten aus allen medialen Sparten. So stellt der Leiter des UFA-Lab, Jens-Uwe Bornemann, sein innovatives Labor für neue Medien vor, der britische Drehbuch-Guru Guy Meredith die neuesten Trends in der Comedy und die Hörspielautorin Else Barrat-Due aus Norwegen serviert Horrorgeschichten zum Kaffee.

Danach stehen die Screenings und Vorführungen in den offenen Jurygruppen des PRIX EUROPA auf dem Programm: ein einzigartig transparentes System, das Raum für kontroverse Diskussionen lässt. Die thematischen Schwerpunkte der Wettbewerbsbeiträge spiegeln in diesem Jahr die ganze Bandbreite der akuten europäischen Krisenstimmung: Globalisierung, Griechenland und Berlusconi sind ebenso gegenwärtig wie persönliche Perspektiven zu Themen wie Integration, Jugendkriminalität und Alter.

Neben diesen aktuellen Bezügen lässt sich aber auch ein Trend zu historischen Stoffen aus der jüngeren Vergangenheit erkennen. Der BBC-Film "United" über den Flugzeugabsturz der Mannschaft von Manchester United im Jahr 1958, das polnische Doku-Drama "Chernobyl - Four Days in April"oder die ZDF Nachkriegsgeschichte "Schicksalsjahre" mit Maria Furtwängler sind prominente Beispiele dafür. Auch die mit dem deutschen Fernsehpreis ausgezeichnete TV-Serie "Weißensee" stellt sich der internationalen Konkurrenz.

PRIX EUROPA in den Botschaften

Bei der Veranstaltungsreihe "PRIX EUROPA zu Gast in den Botschaften" werden preisgekrönte Wettbewerbsfilme und aktuelle europäische Positionen öffentlich diskutiert. Der Reigen beginnt mit einem spanischen Abend im Instituto Cervantes, wo nach dem Screening des Fiction- Preisträgers von 1988 "Las Gallinas de Cervantes", Prof. Dr. Dieter Ingenschay von der Humboldt-Universität die Filmemacherin Céline Gesret zur Jugendprotestbewegung M15 in Spanien befragt.

Die französische Botschaft am Pariser Platz präsentiert in Anwesenheit der Regisseurin Pascale Bailly die exklusive Voraufführung des Sozialdramas "Les mauvais jours" mit Ariane Ascaride in der Hauptrolle. Der Film spiegelt die aktuellen Ängste der bürgerlichen Gesellschaft vor dem sozialen Abstieg wider. Unter dem Motto "25 Jahre Erfolge der Nordischen Länder beim PRIX EUROPA "zeigt deren Vertretung gemeinsam mit dem Nordischen Filmclub einen Querschnitt preisgekrönter Filme und Dokumentationen aus Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark und Island.

Paul Römer, Mit-Erfinder der TV Reality Show "Big Brother" und seit kurzem CEO beim niederländischen Fernsehen NTR hält in der Botschaft der Niederlande eine Keynote über zeitgemäße TV-Unterhaltung und wird im Anschluss die top drei Videos der Nachwuchs-Kategorie "Languages through Lenses" beglückwünschen. Studenten europäischer Kunsthochschulen thematisieren hier auf kreative Art und Weise die Sprachenvielfalt in Europa.

Hörerlebnis im Planetarium

Im Rahmen der Reihe "Hörspielkino unterm Sternenhimmel" bringt der PRIX EUROPA zwei herausragende Produktionen ins Zeiss Großplanetarium: "Im Krokodilsumpf", bestes europäisches Hörspiel 2005 von David Zane Mairowitz. Eine faszinierende, gruselig-amüsante Reise durch die Untiefen des Internet. Außerdem: "Die K - Szenen eines Drogenstrichs", bestes europäisches Feature 2005. Das Hörstück von Jens Jarisch beleuchtet das Schicksal einer minderjährigen Prostituierten in Berlin.

Der PRIX EUROPA steht Medienschaffenden und Pressevertretern offen. Diese können sich wahlweise als Jurymitglied oder Beobachter registrieren lassen und an allen Sitzungen der offenen Jury-Gruppen teilnehmen. Die Teilnahme am Festival ist kostenlos. Weitere Informationen unter www.prix-europa.de .

Kontakt:

Presseanfragen bitte an das PRIX EUROPA Pressebüro:
Bernhard Kempf / Birgit Oehmcke / Tel.: (+49 30) 97 993 10 911 / 913 / press@prix-europa.de

PRIX EUROPA 2011
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