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Wissmann: Die 64. IAA Nutzfahrzeuge ist ein voller Erfolg!

Hannover/Berlin (ots) -

Meine Damen und Herren, 

ich begrüße Sie sehr herzlich zu unserer Abschluss-Pressekonferenz der 64. IAA Nutzfahrzeuge. Lassen Sie mich mit dem Fazit beginnen: Noch nie zuvor war eine IAA so spannend wie diese! Noch nie gab es so viele neue Nutzfahrzeuge - Transporter, schwere Lkw, Busse - zu sehen wie diesmal. "Nutzfahrzeuge - Motor der Zukunft" lautet das Motto der IAA. Diesem Anspruch - ein Schaufenster für die Innovationskraft der gesamten Branche zu sein - ist diese IAA als weltweit größte Mobilitäts-, Transport- und Logistikmesse vollauf gerecht geworden.

Mit 354 Weltpremieren - davon mehr als zwei Drittel von Zulieferern - gab es einen neuen Rekordstand von Neuheiten. Die Zahl der Aussteller - 1.904 Aussteller aus 46 Ländern - ist um 9 Prozent höher als 2010, die Ausstellungsfläche mit 260.000 Quadratmetern ist um 11 Prozent gewachsen. Diese IAA Nutzfahrzeuge hat die zweitstärkste Beteiligung und die zweitgrößte Ausstellungsfläche seit der Trennung zwischen IAA Pkw und IAA Nutzfahrzeuge, also seit 20 Jahren.

Besonders freuen wir uns, dass die Zahl der IAA-Besucher deutlich zugenommen hat: Wenn heute Abend die IAA ihre Tore schließt, werden über 260.000 Menschen diese Leitmesse besucht haben. Das ist ein Zuwachs von rund 9 Prozent gegenüber 2010. Das ist ein sehr gutes Ergebnis, das noch höher zu bewerten ist, wenn wir den konjunkturellen Gegenwind in West- und Südeuropa berücksichtigen. Unsere Erwartungen sind deutlich übertroffen worden.

Um es mit einem Satz zu sagen: Diese IAA Nutzfahrzeuge ist mit mehr Weltpremieren, mehr Ausstellern, mehr Fläche und mehr Besuchern ein voller Erfolg!

Die Attraktivität der IAA hat natürlich viele Aspekte. Doch eines überstrahlt alles andere: Es ist die überwältigende Zahl der Weltpremieren, die diese IAA so spannend machte. Hinzu kommt, dass nur hier, auf der IAA, die gesamte Nutzfahrzeugbranche - die Hersteller von leichten und schweren Lkw, von Transportern, von Bussen, von Anhängern und Aufbauten sowie die gesamte Wertschöpfungskette der Zulieferer - zu erleben und zu sehen ist. Zusammen gibt es den Ausstellern die wirtschaftliche Gewissheit, dass hier der Platz ist, wo sie auf alle wesentlichen Wettbewerber treffen und ihre Innovationen konzentriert an einem Ort - der IAA - zeigen können und sollten. Das macht die IAA auch für den weiter gewachsenen Besucherstrom so interessant.

Wir hatten vor der IAA die wichtigsten Trends kurz aufgezeigt. Und wir lagen damit im Ziel. Lassen Sie mich zu den einzelnen Schwerpunkten kurz einige Stichworte geben:

Euro VI: Die Nutzfahrzeugindustrie ist bereit, bereits heute die anspruchsvolle Euro-VI-Norm zu erfüllen. Die Technik ist da, alle Hersteller haben schwere Euro-VI-Nutzfahrzeuge im Programm. Damit sinken die klassischen Schadstoffemissionen massiv: Bei Stickoxid sind es minus 80 Prozent gegenüber der aktuellen Euro-V-Norm, bei Partikeln sind es mehr als zwei Drittel Reduktion. Die Innovationskraft der Branche wird dadurch unterstrichen, dass es mit vielfältigen Maßnahmen gelungen ist, gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen konstant zu halten oder sogar zu verringern.

Um das zu erreichen, wurde an allen Stellschrauben gedreht: Dies war hier auf der IAA zu sehen. Das betrifft vor allem die Aerodynamik, das betrifft die Motoren, die gesamte Abgasnachbehandlung, gerade die SCR-Technologie. Hinzu kommt, dass die Optimierung von Getrieben und Nebenaggregaten in Summe deutliche Beiträge zur CO2-Minderung und Effizienzsteigerung brachte.

Erfreulich: Es gibt erste Speditionen, die sich beim Kauf von Neufahrzeugen schon jetzt grundsätzlich und ausschließlich für moderne Euro-VI-Lkw entscheiden. Dieser Trend wird auch dadurch unterstützt, dass immer mehr Kunden des Transportgewerbes - Drogerie-märkte, Kaufhaus-Ketten etc. - großen Wert auf "Green Logistic" und "Carbon Footprint" legen, also die gesamte Logistikkette CO2-freundlich oder sogar CO2-neutral haben wollen.

Auch bei den Bussen ist Euro VI hier in Hannover schon Standard. Der Trend beim Bus geht weiter in Richtung Effizienz, Komfort und Sicherheit. Mit der Liberalisierung des Fernlinienbusverkehrs kommt das "sozialste Verkehrsmittel" künftig so zum Einsatz, dass viele Menschen endlich ihre Mobilitätswünsche erfüllen können - zu einem sehr günstigen Preis. Bei den Antrieben stehen voll-elektrische Motoren sowie Hybridantriebe im Vordergrund.

Aerodynamik war eines der ganz großen Themen hier auf der IAA. Hierzu gab es deutliche Fortschritte bei der Gestaltung der Front eines Lkw zu sehen, bei der Verbindung zwischen Fahrerhaus und Auflieger, an den Seitenverkleidungen sowie am Heck des Trailers. Die Hersteller von Anhängern und Aufbauten sind hier mit pfiffigen Entwicklungen gut unterwegs. Auch die Hersteller von Nutzfahrzeugreifen leisten hier wichtige Beiträge, um den Rollwiderstand zu verringern. Luft- und Rollwiderstand sind für 30 bis 40 Prozent des Verbrauchs verantwortlich. Das zeigt insbesondere das große Potenzial von Verbesserungen der Aerodynamik.

Wir haben die Politik aus Berlin, den Ländern und aus Brüssel darauf aufmerksam gemacht: Diese Chance sollte auch sie nutzen und die bislang starren Vorgaben bei Länge und Maß von Nutzfahrzeugen flexibilisieren. Wie ein Sattelzug der Zukunft aussehen könnte, war im Freigelände zu sehen - mit CO2-Einsparungen von bis zu 15 Prozent. Ein so hohes Potenzial gibt es derzeit an keiner anderen Stelle zu heben, bei vergleichsweise geringen Kosten.

Alternative Antriebe/Elektromobilität: Ein Rundgang über diese IAA machte es deutlich: Es gibt für jeden Einsatzzweck heute schon den passenden Antrieb! Die Palette ist so umfangreich wie noch nie: Da gibt es den Erdgasantrieb im Verteilerverkehr. Er ist in Fahrzeugen bis hin zum schweren Lkw präsent. Diese Antriebsart hat den Vorteil, dass so gut wie keine Feinstaub-Emission mehr stattfindet - gasförmiger Kraftstoff sorgt für saubere Verbrennung.

Nahezu jeder Hersteller hatte Hybrid-Fahrzeuge im Angebot - vom kleinen Lkw für den Verteilerverkehr bis hin zum Fern-Lkw. Dies betrifft also nicht nur die 7,5-Tonner. Selbst im 40-Tonner kann sich Hybrid-Technologie rechnen: Bei einer Jahreslaufleistung von 150.000 Kilometern addieren sich kleine Einsparungen von wenigen Prozent zu hohen CO2-Minderungen.

Viele Hersteller kommen zudem mit voll-elektrisch betriebenen Lieferfahrzeugen bis 3,5 Tonnen, zum Teil sogar noch darüber hinaus. Diese Transporter fahren lokal emissionsfrei und sind so leise, dass sie nur noch "flüstern". Die Angebote der Finanzdienstleister im Nutzfahrzeuggeschäft, zum Beispiel zu attraktiven Leasingangeboten, hat die IAA mit einer eigenen Fachveranstaltung thematisiert.

Noch ein Beispiel für Effizienzsteigerung sind intelligente, vorausschauende Getriebe: Mittels elektronischer GPS-Steuerung "erkennt" das Fahrzeug die Topografie der Autobahn, der Lkw bleibt vor Steigungsstrecken am Gas - und nutzt auf sanften Gefällstrecken den Freilauf. Die Schaltstrategie von Getrieben oder die Betriebsstrategie von Hybridantrieben wird so optimiert. Bis zu 4 Prozent CO2-Einsparung sind damit verbunden, wie professionelle Lkw-Tester ermittelt haben.

Dass die große Mehrheit der Lkw-Fahrer Spaß an ihrem Job hat, hat eine aktuelle Studie ergeben, die ZF und die Hochschule Heilbronn hier auf der IAA vorstellten. Damit die Fahrer noch entspannter und konzentrierter ihrer verantwortungsvollen Transportaufgabe nachkommen können, wird das Fahrerhaus noch komfortabler und noch wertiger. Davon konnte sich jeder IAA-Besucher überzeugen, der auf dem Fahrersitz der neuen Modelle Platz nahm.

Sicherheit: Neben Effizienz und Komfort ist natürlich die Sicherheit einer der wesentlichen Schwerpunkte dieser IAA. Die Zahl der "Assistenten", die den "Chef", den Lkw-Fahrer, unterstützen, nimmt stetig zu: Notbremsassistent, ESP, Spurverlassenswarner, automatische Abstands- und Geschwindigkeitsregelung sind hierfür nur Stichworte. Die Nutzfahrzeughersteller sind auch hier schneller unterwegs und haben ihre neuen Modelle bereits heute - lange vor dem Inkrafttreten der EU-Vorgaben zu ESP und Fahrerassistenzsystemen im Jahr 2014 - mit den intelligenten Helfern ausgestattet. Natürlich braucht es Zeit, bis die Marktdurchdringung umfassend ist. Doch ist hier in Hannover zu spüren, dass die Nachfrage nach Assistenzsystemen im Nutzfahrzeug weiter steigt.

Innovationen der Zulieferer: Die Vielzahl der Innovationen, die die über 1.000 ausstellenden Zulieferer hier vorstellten, lässt sich anhand weniger Bespiele illustrieren: Hervorheben möchte ich die erheblichen Effizienzgewinne durch "intelligente Nebenverbraucher" wie Luftkompressor, Kühlmittelpumpe oder Ölpumpe. Diese Aggregate werden künftig variabel und bedarfsgerecht elektronisch gesteuert und sorgen für eine CO2-Einsparung von bis zu 3 Prozent. Fast alle Diesel-Lkw verfügen heute über Common-Rail-Systeme. Der Druck im Common Rail - derzeit sind es bis zu 2.500 bar - wird weiter steigen, die nächste Zielgröße sind 3.000 bar! Höherer Druck heißt bessere Verbrennung, weniger Schadstoffe und weniger Verbrauch! Das gibt Perspektive für kleineren Hubraum bei gleicher Leistung - und noch weniger Verbrauch!

Leichtbau als strategische Aufgabe zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausstellungshallen, vor allem auch bei vielen Zulieferern. Ein Beispiel hierfür sind Rahmenbauteile aus leichten Kunststoff-Verbundwerkstoffen. Ein weiteres Beispiel ist die Rückgewinnung von Energie aus dem Abgas, mit der die Motoreffizienz erheblich gesteigert werden kann. Prototypen laufen schon, die Serienreife wird in wenigen Jahren erwartet.

Vernetzung/Telematik: Ein echtes "Wachstumsthema" ist auf dieser IAA die gesamte Vernetzung, die Telematik, die wir mit einem sehr gut besuchten carIT-Kongress umfassend behandelt haben. Die strategische Aufgabe besteht darin, die Vernetzung von Verladern, Spedition und Kunde so zu optimieren, dass die komplette Logistikkette stets online über Smartphone abrufbar ist. Gerade die Trailer-Hersteller sind auf dem Feld der Telematik sehr aktiv. Mehr Transparenz führt zu mehr Wirtschaftlichkeit und mehr Effizienz.

Der Lang-Lkw ist auf dieser IAA bereits eine Selbstverständlichkeit. Der Feldversuch läuft, immer mehr Unternehmen beteiligen sich daran, die ersten Zwischenergebnisse sind sehr erfreulich: Die Fahrzeuge sind sicher und unfallfrei unterwegs, der Verbrauch pro Tonnenkilometer deutlich niedriger. Die Praxis bestätigt die Vorteile, auf die wir stets und auf dieser IAA hingewiesen haben.

Diese 64. IAA hat mehr denn je gezeigt: Das Nutzfahrzeug setzt technologische Trends. Diese Branche ist Vorreiter in der Umwelttechnologie, in der Effizienz, bei alternativen Antrieben ebenso wie bei der Optimierung des Dieselmotors. Die Potenziale der Aerodynamik sind groß, wir sollten sie nutzen.

Auf der IAA ist zudem deutlich geworden, dass die CO2-Reduzierung ein ganz zentrales Thema in der Nutzfahrzeugbranche ist - auch ohne Regulierung! Eine aus Klimaschutz-gesichtspunkten getriebene Regulierung erscheint angesichts dieser klaren Entwicklung eher fehl am Platz zu sein.

Es wäre zielführender, wenn die Politik andere Optimierungsansätze vorantreiben würde. Dazu zählen neue, innovative Ansätze hinsichtlich der Fahrzeugdimensionen - wie zum Beispiel der Lang-Lkw - unter dem Primat "Liberalisierung statt Regulierung". Ein umfassender Effizienzansatz sollte u. a. folgende Punkte umfassen: Fahrerverhalten, optimales Flottenmanagement, alternative Kraftstoffe, Verbesserung der Infrastruktur, intelligentes Verkehrsmanagement.

Wenn wir im Nutzfahrzeugbereich die Marktdynamik nutzen, sorgt schon allein der Wettbewerb zwischen Herstellern dafür, dass die CO2-Innovationen vorangetrieben werden.

Nach diesem qualitativen IAA-Rundgang will ich Ihnen noch einige Eckdaten mitteilen:

Die Zahl der ausländischen Aussteller stieg um 8 Prozent auf 1.047, der Auslandsanteil beträgt damit 55 Prozent. Auf Platz 1 der ausländischen Aussteller steht erstmals China (152 Aussteller), gefolgt von der Türkei (135) und Italien (134). Mit dem China-Tag, dem Türkei-Tag und dem Indien-Tag haben wir auch aus Marktsicht die richtigen Akzente gesetzt.

Die IAA Nutzfahrzeuge ist eine Messe der Entscheider. Der Fachbesucheranteil liegt bei 85 Prozent, an Wochentagen wurden Spitzenwerte von 92 Prozent erreicht. Noch nie war die IAA Nutzfahrzeuge so international: Mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Fachbesucher kam aus dem Ausland, am zweiten Messetag lag der Anteil sogar bei 46 Prozent. Die Fachbesucher kamen aus allen Kontinenten: Neben Europa (62 Prozent) kam jeder fünfte Fachbesucher aus Asien (21 Prozent). Der Anteil der IAA-Gäste aus Asien hat sich damit gegenüber 2010 (10 Prozent) mehr als verdoppelt! Allein aus China kam jeder elfte ausländische Fachbesucher (9 Prozent). Auf Platz 2 stehen die Niederländer (7 Prozent), auf Platz 3 die Schweden (ebenfalls 7 Prozent).

Fast jeder dritte Fachbesucher ist in der Automobilindustrie beschäftigt, bei den ausländischen Fachbesuchern ist es jeder zweite. Vier von fünf IAA-Fachbesuchern sind an Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen beteiligt.

Bemerkenswert ist die Aussage von mehr als der Hälfte der Fachbesucher (55 Prozent): Sie planen in den nächsten sechs bis zwölf Monaten Investitionen im Nutzfahrzeugbereich. Jeder Vierte kommt gerade aus diesem Grund auf die IAA. Jeder dritte IAA-Besucher (35 Prozent) ist zum ersten Mal auf der Messe.

Und: Zwei Drittel der Besucher reisen mit dem Pkw zur IAA, mit der Bahn kommen 15 Prozent. Übrigens ist der durchschnittliche IAA-Besucher wieder jünger geworden. Er ist knapp 40 Jahre alt, bei der IAA im Jahre 2010 lag das Durchschnittsalter noch bei gut 42 Jahren. Der Anteil der Besucherinnen stieg leicht auf 12 Prozent: Jeder achte IAA-Gast ist eine Frau. Zahlreiche internationale Delegationen haben die IAA besucht, darunter Gruppen aus den USA, aus China, Japan, Indien, Korea, der Türkei, aus Russland und Argentinien.

Wir hatten 45 VIP-Rundgänge, das ist ein Plus von 15 Prozent gegenüber der IAA 2010. Zu den hochrangigen Gästen gehörten u. a. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister sowie zahlreiche Landesminister, Staatssekretäre, Bundestags- und Landtagsabgeordnete. US-Botschafter Philipp D. Murphy war ebenso zu Gast wie Shi Mingde, chinesischer Botschafter in Deutschland. Hochrangige Mitarbeiter der EU-Kommission und zahlreiche Abgeordnete des Europa-Parlaments informierten sich ebenfalls auf der IAA.

Bei meinen Rundgängen über die Messe habe ich mit vielen Nutzfahrzeugherstellern, Herstellern von Anhängern und Aufbauten sowie Zulieferern gesprochen. Die Stimmung ist gut! Wir freuen uns, dass insbesondere auch die Zulieferer von der positiven Besucherentwicklung profitiert haben. Die IAA mit ihrer Internationalität und den vielen Besuchern, die Fachleute im Nutzfahrzeuggeschäft sind - und in vielen Fällen auch potenzielle Kunden -, schafft offenbar eine konstruktive Atmosphäre, die von zuversichtlichem Realismus geprägt ist.

Der VDA hat - gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern - über 30 Fachver-anstaltungen und Symposien auf der IAA durchgeführt. Besonders hervorheben möchte ich den Elektromobilitätskongress. Auch der carIT-Kongress war ein voller Erfolg. An den Fachveranstaltungen, die von der Ladungssicherung über zahlreiche Preisverleihungen bis hin zu Financial Services, Telematik, dem Gefahrguttag, dem Buslinienfernverkehr und natürlich der CO2-Reduzierung reichten, nahmen insgesamt 4.300 Fachleute teil.

Neben den Symposien waren es vor allem die Sonderschauen im Freigelände, die für zusätzliche Attraktion sorgten: Es gab über 1.100 Probefahrten für leichte und schwere Nutzfahrzeuge. Und sogar 1.500 Besucher machten Probefahrten mit Elektro-Fahrzeugen - auch eine Premiere dieser IAA. Auch die Innovationsbühne mit moderierten Fahrvorführungen zum nachhaltigen Straßentransport stieß auf großes Interesse.

Die IAA Nutzfahrzeuge war für uns im Rahmen der Nachwuchsförderung auch Anlass, das Thema Güterverkehr für Schüler im Unterricht lebensnah zu vermitteln. Wir haben Lehrer im Rahmen unserer IAA Schulklassenaktion eingeladen, die Themen Transport und Logistik mit einer Exkursion zur IAA praxistauglich vor Augen zu führen. Diese Einladung haben rund 4.750 Lehrer und Schüler angenommen, das sind knapp 200 Schüler mehr als vor zwei Jahren. Es kamen auch Klassen aus Österreich und den Niederlanden, die die weite Anfahrt zur IAA auf sich genommen haben. Die Nachwuchs-Förderprogramme GoIng und WorkING hatten 500 Teilnehmer. Und natürlich waren die Oldtimer, die American Trucks und die Sammlerbörse Automania wieder Publikumslieblinge auf dieser Messe.

Wir können also heute eine sehr positive IAA-Bilanz ziehen. Und wir danken an dieser Stelle der Deutschen Messe AG für ihre Unterstützung, ihre Professionalität und ihre ausgesprochene Dienstleistungsorientierung.

Nach der IAA ist vor der IAA: In einem Jahr beginnt in Frankfurt am Main die 65. IAA Pkw (12. - 22. September 2013), und 2014 sehen wir uns hier in Hannover auf der 65. IAA Nutzfahrzeuge (25.09. - 02.10.2014) wieder. Wir freuen uns darauf!

Kontakt:

Eckehart Rotter
VDA
Abteilung Presse
Tel.: +49 30.897842-120
Mail: rotter@vda.de



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