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Lokführer als düstere Vorboten/ Ein Leitartikel von Jochim Stoltenberg

Berlin (ots) - Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will". Dass dieses Zitat aus einem Kampflied der deutschen Arbeiterbewegung anno 1863 noch aktuell ist, mussten am Mittwoch und auch am Donnerstag noch wieder Millionen Fahrgäste der Deutschen Bahn im Fern-, Regional- und Nahverkehr erfahren. Ging es einst um die Existenzsicherung der Arbeiter, lassen die Lokführer der GDL heute ihre Züge stehen, um ihre alles andere als Niedriglöhne weiter aufzubessern und ihre Dienstzeiten zu verkürzen. Mag man dafür noch Verständnis haben, hört das Mitgefühl auf, wenn auf dem Rücken der Fahrgäste der Kampf zwischen zwei konkurrierenden Gewerkschaften ausgetragen wird. Denn darum geht es im Kern dieser nun schon seit Wochen schwer nervenden Streikaktionen. (...)

Der ganze Leitartikel im Internet: www.morgenpost.de/133324248

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