Luzerner Kantonsspital

Luzerner Kantonsspital: Patientensicherheit trotz Rekrutierungsengpässen gewährleistet

Luzern (ots) - Rekrutierungsschwierigkeiten in Bereichen mit speziell qualifiziertem Spitalpersonal haben im Luzerner Kantonsspital zu Engpässen geführt, die jedoch für die Patienten keine negativen Folgen hatten. Wegen des teilweise ausgetrockneten Arbeitsmarkts besteht schweizweit eine Konkurrenzsituation, die nun auch mit Lohnmassnahmen aufgefangen wird. Kündigungen sind jedoch vor dem Hintergrund der unterdurchschnittlichen Fluktuationsrate zu sehen.

Obwohl seit 2006 rund 500 neue Stellen geschaffen wurden, kam es im Luzerner Kantonsspital (LUKS) in der jüngsten Vergangenheit wegen des grossen Patientenaufkommens und Rekrutierungsschwierigkeiten in einigen Bereichen zu personellen Engpässen. Betroffen sind zur Hauptsache Pflegefachleute mit Zusatzausbildungen (Notfall, Operationspflege, Intensivpflege und Anästhesiepflege), Hebammen und Medizinisch-technische Röntgenassistenten. Die Ursache liegt im Umstand, dass der Sollbestand wie in anderen Spitälern wegen des ausgetrockneten Arbeitsmarkts teilweise nicht gehalten werden konnte. Demgegenüber steht die Tatsache, dass der Stellenplan über das ganze LUKS sogar leicht überschritten wird. Die Fluktuationsrate im LUKS liegt trotz Kündigungen in ausgewählten Bereichen leicht unter dem Durchschnitt anderer Spitäler. Das LUKS setzt jedoch alles daran, die erwähnten Engpässe zu überwinden. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die breite Palette von Bildungs- und Rekrutierungsmassnahmen sowie die vor einem Jahr ergriffenen strukturellen Lohnmassnahmen. Im Herbst 2011 beschloss der Spitalrat für das kommende Jahr zusätzliche Gehaltsanpassungen für das Jahr 2012.

Auch wenn in den letzten Monaten wegen des unerwartet grossen Patientenaufkommens nicht alle Betten betrieben und Patienten innerhalb des LUKS an andere Standorte überwiesen werden mussten, bestand zu keinem Zeitpunkt für die Bevölkerung mit Bezug auf die qualitativ einwandfreie Versorgung ein Risiko. Kündigungen von qualifizierten und motivierten Berufsleuten sind immer zu bedauern. Dahinter stehen aber nicht nur Gründe der Arbeitsbelastung (Mutterschaft, private Gründe).

Wir sind uns bewusst, dass von den Mitarbeitenden aller Standorte auch im laufenden Jahr wegen des hohen Patientenaufkommens und Personalengpässen viel abverlangt wurde. Spitalrat, Direktion und Geschäftsleitung wissen dieses Engagement sehr zu schätzen und danken ganz herzlich für den grossen Einsatz. Der Spitalrat beschloss deshalb auf Antrag der Direktion/Geschäftsleitung als Geste der Wertschätzung die Ausrichtung einer Anerkennungsleistung an alle Mitarbeitenden im Dezember 2011. Sodann gab er auf deren Antrag grünes Licht für strukturelle, individuelle und generelle Gehaltsanpassungen für das nächste Jahr. Dieses Ergebnis ist auch das Resultat des stets konstruktiven Dialogs mit den Personalorganisationen und der Personalkommission sowie der unabhängigen Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage, die in der zweiten Jahreshälfte 2011 ausgewertet und breit kommuniziert wurde.

Kontakt:

Jeannette Nagy
Leiterin Kommunikation & Marketing
Luzerner Kantonsspital
Tel.: +41/41/205'42'88
E-Mail:jeannette.nagy@luks.ch
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