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Timeshare-Unternehmen - Wunschpartner an vielen Tourismusstandorten

Berlin (ots) - Seit Jahren wird in Deutschland ein ganzer Wirtschaftssektor praktisch nur noch negativ thematisiert: Timesharing, die zeitlich aufgesplittete Nutzung von Immobilien. Dieser wird in Deutschland - ganz im Gegensatz etwa zu Großbritannien oder den USA - aus der einseitig festgefahrenen Optik der Verbraucherschützer unter dem Vorwurf "unlauterer" Vertriebsmethoden geradezu kriminalisiert. Dabei bietet Timesharing sowohl den Teilnehmern wie auch den Standortregionen ein ganzes Bündel von ökonomischen und ökologischen Vorteilen wie kaum ein anderer Tourismuszweig.

Kernidee von "Timesharing" ist die gemeinsame und damit zeitlich verdichtete Nutzung einer oder mehrerer Immobilien über das ganze Jahr. Jeder Interessent kauft einen oder mehrere Anteile, welche ihn zur entsprechenden Nutzung dieser Immobilien berechtigt. Die Vorteile dieses Konzeptes sind offensichtlich: Timeshare-Anlagen sind gut oder sehr gut ausgelastet und haben wenig Leerstandszeiten. Dies ganz im Gegensatz zu den privaten Ferien- oder Zweitwohnungen, welche erfahrungsgemäß von 53 Wochen oft nur 2 oder 3 im Jahr genutzt werden. Die kommunale Infrastruktur muss dabei in beiden Fällen bereitgestellt und betrieben werden, das bedeutet Investitionen und "leerlaufende" Betriebskosten. Während eine Standortgemeinde von einer Timeshare-Anlage über das ganze Jahr von der hohen Auslastung und den Ausgaben der Gäste vor Ort profitiert, leisten leerstehende Ferienwohnungen keinen Beitrag für das lokale Wirtschaftsaufkommen, im Gegenteil, sie belasten mit Infrastrukturkosten die kommunalen Haushalte. Timeshare-Anlagen werden deshalb in Urlaubsdestinationen oder in Städten als wirtschaftlich sinnvolle und von der Grundidee her umweltfreundliche Investitionen begrüßt.

Für Werner Eickler, Bürgermeister der bekannten Sport- und Gesundheitsdestination Winterberg im Sauerland, ist der führende europäische Wohnrechteanbieter Hapimag ein wichtiger und geschätzter Partner seiner Stadt. "Wir waren sehr froh, als wir in den 90er Jahren in Hapimag einen seriösen Partner gefunden haben, der nicht nur eine Bebauungsfläche kaufte, sondern mit seinem Investment auch ein neues Gästeklientel und zusätzliche Angebote nach Winterberg brachte sowie neue Arbeitsplätze schuf. Seit nunmehr über 15 Jahren hält das Unternehmen an unserer Stadt fest, investiert laufend und erweitert bzw. modernisiert ihre Angebote im Spa, Wellness und Beauty Bereich oder wie ganz aktuell mit der Einrichtung eines TCM-Zentrums - im übrigen alles Angebote, die von auch von den Winterbergern gern genutzt werden. Die immer wieder zu hörenden Vorwürfe gegen das Timeshare Modell treffen auf Hapimag in Winterberg nicht zu."

Das Resort Winterberg beispielsweise hält sein umfassendes Wellness-Angebot für alle Gäste und Einheimischen von Winterberg offen, ebenso seine beiden Restaurants. Ende Mai wird in dieser Anlage ein Zentrum für traditionelle chinesische Medizin neu eröffnet. Auch diese Einrichtung steht nicht nur den Hapimag Mitgliedern zur Verfügung, sondern auch allen anderen Interessenten. Solche Zusatzangebote sieht der Tourismusdirektor von Winterberg, Michael Beckmann, als wichtige Bereicherung des Gesamtangebotes in seiner Region. "Das Angebot von Hapimag haben wir eng mit dem Tourismuskonzept der Ferienwelt Winterberg abgestimmt und es passt sich ausgezeichnet in die Vermarktungsstrategie unserer Region ein."

Die Nutzungsmöglichkeiten der Ferienanlagen tragen auch zur Entlastung der lokalen Infrastruktur von Winterberg bei. Von der Vermischung von Mitgliedern und Gästen profitieren wiederum beide Seiten: Hapimag kann auf diesem Wege auch externe Besucher für ihre Idee interessieren. In diesem Sinne sieht auch der Chef des Resorts vor Ort, Jost Rossel, die Zusammenarbeit als "gegenseitiges Geben und Nehmen. Ich glaube auch, dass viele Winterberger und Gäste, die unser Resort besucht haben, einen guten Eindruck und ein sympathisches Bild von der Idee des Timeshare mit nach Hause nehmen."

Die Hapimag Gäste sollen - wie das oft früher der Fall war - ihre Aufenthalte nicht abgeschlossen und von der Umgebung isolierten Resorts verbringen müssen, sondern von den vielfältigen Angeboten der ganzen Region profitieren. Zu diesem Zwecke wurde in Winterberg - wie auch an allen anderen 57 Destinationen von Hapimag - die Funktion des Erlebnisberaters geschaffen. Er hat die Aufgabe, den Gästen des Resorts - je nach individuellen Interessen - lokale und regionale Angebote und Veranstaltungen zugänglich zu machen. Auch mit der Ausrichtung der gastronomischen Angebote bei Hapimag auf regionale Spezialitäten und Produkte wird der authentische Bezug zum Ort und zur Region geschaffen. Also weder Pizza noch Meeresfrüchte als Highlights aller Küchen, sondern regionale Spezialitäten wie z.B. Potthucke, ein typisches Kartoffelgericht aus dem Sauerland, oder Variationen des Pumpernickel. Kleinigkeiten zwar, und letztlich doch viel mehr. Sie dokumentieren das Bestreben der Timeshare-Unternehmen, an den von ihnen gewählten Standorten einen wesentlichen ökonomischen und gleichzeitig gesellschaftlichen Beitrag im Sinne von Good Citizenship zu leisten. Die Zeit der abgeschotteten, anonymen Ferienburgen, wie sie in den 70er Jahren oft als Fremdkörper an Urlaubsdestinationen anzutreffen waren, ist vorbei. Und natürlich ist die Öffnung auch Mittel zum Zweck: Möglichst viele Gäste und Einheimische sollen den Betrieb, die Mitglieder und die Idee des Timesharing vor Ort kennenlernen.

Die Timeshare-Branche hat in den letzten Jahren einiges dazugelernt, vor allem im Vertrieb auch dazulernen müssen. Die Branche boomt, insbesondere in den angelsächsischen Ländern. Auch Italien oder die Schweiz sind aufstrebende Märkte für die Timeshare-Anbieter, nicht zuletzt auch deshalb, weil den Auswüchsen des ungebremsten Zweitwohnungsbaus vor allem in der Schweiz nun mit zusätzlichen Steuern Einhalt geboten werden soll: In einer Gemeinde im bündnerischen Engadin sollen nicht weitervermietete, leerstehende Wohnungen nun zusätzlich besteuert werden, um so zumindest einen Teil der "leerlaufenden" Infrastrukturkosten zu kompensieren. Das Prinzip des Timesharing "Gemeinsam Investieren und gemeinsam Nutzen" bekommt so zusätzlichen Anreiz.

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